Mit Sommer-Frisur: Bijou und Emile unterwegs in bella Italia

20170606_195301Emile und Bijou ahnen es schon: Herrchen holt den Bus hervor und beginnt eifrig zusammen mit Frauchen, zu packen. Sollte es etwa wieder auf Reisen gehen? Nicht, dass das Hundegespann etwas dagegen hätte, Herrchen und Frauchen zu begleiten, aber das gemütliche Nest zu verlassen und ins Ungewisse zu entschwinden, ist immer so eine Sache – der Hund an sich ist eben ein Gewohnheitstier.

Doch erst einmal geht nur zu Emiles vorigem Herrchen, das in der Kroppacher Schweiz ein Café aufgemacht hat: #wilhelmstegcaféundbiergarten. Dort gibt es eine große Wiedersehensfreude und Kaffee und Kuchen zur Stärkung, bevor der Bus bestiegen und dann tatsächlich gen Süden gefahren wird. Aschaffenburg ist die erste Station. Direkt am Main gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz mit viel Grün fürs gesamte Rudel.

Dem Abendspaziergang entlang des Mains und in die Altstadt folgt am nächsten Morgen ein Spaziergang mit in einem ausgiebigen Frühstück in einem netten Café unweit des Johannisschlosses. Zufällig findet sich direkt um die Ecke ein Hundefriseur. So kommt die Idee auf, das nachzuholen, was vor der Abfahrt versäumt wurde: Bijou sollte eine schicke Sommerfrisur erhalten, denn schließlich ist Süditalien das Reiseziel.

Herrchens vergeblicher Versuch, Bijou zu scheren, war unter anderem am stumpfen Scherapparat gescheitert. Bijou sieht seither ein bisschen gerupft aus. Aber nun ist es soweit, der überraschte Hundefriseur, der gleichzeitig Tierheilpraktiker und Tierpsychologe ist, lässt sich breitschlagen, spontan Hand an sie anzulegen. Nach einer Stunde ist Bijou erstmals in ihrem Leben geschoren – und fit für Italien. Gleichzeitig gibt es noch ein homoöpathisches Herzmittel, Crataegus (Weißdorn), für die 14-jährige Hundedame, denn der Tierheilpraktiker (www.tierheilparktiker-otte.de) hält ihren Herzschlag für unregelmäßig.

Nach Stationen in Füssen und Ravenna, wo die Mücken sich sogar auf die Vierbeiner stürzen, landet die Hundefamilie in Kalabrien, wo es einen fantastischen Campingplatz gibt. Hier sind Hunde nicht nur gern gesehen, sondern sogar am Pool erlaubt: www.puntalice.it/de. Nach einer Woche Ausruhen geht es weiter nach Kampanien, wo es ebenfalls einen überaus hundefreundlichen Campingplatz gibt: www.campingvillaggiodeipini.com. Emile und Bijou dürfen hier frei laufen und Bekanntschaft mit dem Campingplatz-Hund machen.

Auch am Strand, wo eigentlich Hundeverbot herrscht während der Saison, wird das Ganze nicht so ernst genommen. Morgens und abends spazieren viele Vier- und Zweibeiner entlang des Meeres. Wellen-Bellen, Sandbuddeln und Stöckchen verfolgen macht Emile und Bijou in weichem Sand großen Spaß – das Ganze dann noch bei fantastischen Sonnenuntergängen. Viel zu entdecken gibt es auch in den Pinien– und Eukalyptuswäldern. Hier finden sich zahlreiche Smaragdeidechsen, die vor den Füßen der Vierbeiner vorbeiflitzen. Reisen bildet – auch Hunde.

 

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Ätherische Öle gegen Würmer und Zecken – Natur schlägt Chemie

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In der Heilkunde haben ätherische Öle einen festen Platz. Sie werden bei allerlei Beschwerden eingesetzt. Allgemein bekannt ist etwa, dass Lavendel entspannend, schlaffördernd und angstlösend wirkt, Rosmarin anregend und durchblutungsfördernd. Die Wirkung erklärt sich dadurch, dass die Öle in der Riechschleimhaut der Nase Impulse auslösen, die über die Nervenbahnen in Regionen des Gehirns geleitet werden, die an der Verarbeitung von Emotionen beteiligt sind. So wirken sie etwa auf die Psyche. Durch die Schleimhäute gelangen sie aber auch ins Blut und lindern eine Vielzahl an Beschwerden.

Wichtig ist jedoch, dass nur reine ätherische Öle verwendet werden, die keinerlei synthetische Stoffe enthalten, die wiederum reizend wirken können. Die reinen Öle helfen einzeln oder in speziellen Mischungen etwa gegen Arthritis, Erkältung, bei offenen Wunden, bei Reisekrankheit, bei Verdauungsstörungen, bei Schmerzen, Allergien oder Hauterkrankungen. Und was beim Menschen funktioniert, funktioniert auch bei Tieren: die Aromatherapie.

Nicht nur bei Hunden, auch bei Pferden und Katzen hilft etwa Ingwer bei Übelkeit oder Eucalyptus bei Atemproblemen. Spezielle Ölmischungen aus Basilikum, Eukalyptus, Ingwer, Nelke und Thymian wirken etwa gegen Würmer wie den Herzwurm. Gegen Flöhe hilft eine Mischung aus Eukalyptus, Lavendel, Kiefer, Pfefferminze, Zimt, Zitronella und Zitronengras und gegen Zecken außer dem bekannten Kokosöl, dessen Laurinsäure die Spinnentiere nicht mögen, auch eine Mischung aus Lavendel, Grapefruit, Eukalyptus, Zitronengras und Geranie. Je ein Tropfen davon wird auf zwei Esslöffel Pflanzenöl verteilt,mit 30 Milliliter Wasser gemischt und ins Fell gesprüht. Andere Öle werden direkt auf den Nacken getropft, einmassiert, ins Futter gegeben oder in einem Aroma-Diffuser in der Raumluft verteilt.

In dem Buch „Duftmedizin für Tiere“ hat die Aromaexpertin Maria L. Schasteen alle möglichen Krankheiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten mit ätherischen Ölen zusammengetragen. Viele Öle können gleich mehrfach für verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Die Autorin gibt Tipps zum Anlegen einer Hausapotheke mit den Ölen gehören. 250 Rezepturen finden sich in dem 224 Seiten starken Ratgeber für Tierbesitzer. Im April im Crotona Verlag – www.crotona.de – erschienen (ISBN: 978-3-86191-079-4) kostet er 19,95 Euro im Buchhandel.

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Skiurlaub mit Hund – warum nicht?

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Wie Emile und Bijou mögen die meisten Hunde Schnee und freuen sich, wenn sie beim Spaziergang ausgiebig herumtollen können. Im Schnee sind alle Gerüche viel intensiver und so gibt es jede Menge Abwechslung beim Schnuppern. Bijou liebt es besonders, sich im Schnee zu wälzen und Emile, warm in ein Mäntelchen verpackt, schiebt den Schnee auf der Wiese mit der Nase vor sich her, um zu entdecken, was denn wohl darunter ist. Manchmal lauschen die beiden auch den Mäuschen, die unentdeckt unter der Schneedecke umherlaufen. Das ist dann doppelt spannend, auch wenn der Versuch, nach ihnen zu graben, erfolglos endet.

Jetzt sollen Emile und Bijou erstmals mit in den Winterurlaub fahren. Im Galtürer Ortsteil Wirl fanden wir auf Anhieb eine Unterkunft, in der Hunde erlaubt sind. Der Gasthof (http://alpkogel.galtuer.at/) liegt direkt an der Piste und an der Skischule, so können die Hunde auch gleich einen Skikurs belegen. Wir müssen dann nur noch Skier für sie finden…. Keine Sorge, natürlich nicht: nur Frauchen fährt Ski. So können also Emile und Bijou mit Herrchen die Winterlandschaft zu Fuß erkunden und mittags auf der Hütte Frauchen treffen.

Aber selbst, wenn alle Beteiligten Ski fahren, lässt sich das mit Hunden machen – sofern sie auch mal ein paar Stunden allein bleiben können. Wichtig ist nur, dass das Hotel in der Nähe der Skipiste liegt. Nach der Gassi-Runde morgens wird ohnehin erst einmal geschlafen. In der Mittagspause kann man dann gut einen Stopp im Hotel einlegen und sich dem Hund widmen. Das Gleiche gilt für den Nachmittag. Bevor Aprés Ski und Sauna angesagt sind, dreht man noch schnell eine Gassi-Runde und den Abend verbringt man gemeinsam.

Dass man die Hunde in Pistennähe anleint, dürfte selbstverständlich sein. Denn ein frei laufender Hund wird auf der Skipiste schnell zu einer Katastrophe. Nicht nur für ihn ist es sehr gefährlich, sondern auch für die Alpinisten. Denn nur die wenigsten Ski- oder Snowboardfahrer beherrschen ihr Equipment so gut, dass sie einem frei laufenden Hund ausweichen könnten. Und natürlich müssen die Temperaturen berücksichtigt werden, wenn es sehr kalt ist, sollte man nicht zu lange wandern, da bei den Kurzhaarigen wie Emile Ohren- und Schwanzspitze besonders der Kälte ausgesetzt sind. Bijou hingegen bräuchte noch nicht einmal Skibekleidung – sie ist in ein dickes Winterfell gehüllt.

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Silvester: der einen Freud, der anderen Leid

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Kaum ist Weihnachten vorbei, steht der Jahreswechsel an und mit ihm einige Probleme, zumindest für viele Tierbesitzer. Denn am letzten Tag des Jahres löst das laute Feuerwerk bei vielen Angst und Schrecken aus. Hinzu kommt, dass die Silvesterknallerei nicht erst am Silvesterabend losgeht, sondern bereits mit dem Verkaufsstart der Feuerwerkskörper am 29. Dezember und über die Jahreswende hinaus. Bijou beispielsweise hat immer schon große Angst gehabt und Emile damit angesteckt. Während der früher eher neugierig war, hat ihn Bijous Zitterei so erschreckt, dass auch er nun denkt, dass was Schlimmes passiert, wenn es draußen kracht.

Der Deutsche Tierschutzbund (www.tierschutzbund.de) hat ein paar Tipps parat und rät, Hunden und Katzen im Haus einen Rückzugsort zu bieten, an dem sie sich sicher fühlen. Bei geschlossenen Fenstern und heruntergelassenen Rollos sind die Auswirkungen des Feuerwerks auf die Tiere meist weniger dramatisch. In der Regel hilft es dann schon, wenn eine vertraute Bezugsperson am Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt.

Je souveräner und gelassener sich der Mensch verhält, desto eher erkennt das Tier in ihm einen Ruhepol und entspannt sich ebenfalls. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken. Gassi gehen sollten Hundehalter mit ihren Tieren am 31. Dezember und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach nur an der Leine, möglichst in ruhigeren Gegenden und zu Uhrzeiten, zu denen noch nicht geböllert wird.

Katzen mit Freigang bleiben am besten im Haus. Da es immer wieder vorkommt, dass Hunde und Katzen um die Silvesterzeit vor Angst wegrennen, sollten sie gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister registriert sein, um im Fall des Falles schnell ihrem Zuhause zugeordnet werden zu können.

Auch Vögel und Kleintiere haben Angst vor der Knallerei, daher sollten Vogelvolieren und Kleintiergehege weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.

Um Weide- und Wildtiere vor unnötigem Stress zu bewahren, sollte man keine Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Stallungen zünden. Auch Pferde und Rinder könnten in Panik geraten und ausbrechen.

 

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Mit Alternativ-Medizin gegen Krebs und Schmerzen


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Naturheilkunde und Homöopathie können auch bei Tieren die besten Dienste leisten – so geschehen bei Bijou. Die 13-jährige Dame war in letzter Zeit eher unlustig, wenn es ums Spazieren gehen ging. Sie trottete hinterher und freute sich auch nicht morgens auf den großen Spaziergang. Parallel dazu entdeckte ich vor einiger Zeit ein kleines Knötchen am hinteren Ende der linken Milchleiste. Ihre Blutwerte waren gut, wie der Tierarzt feststellte, aber bei dem Knötchen handele es sich um ein Mammakarzinom, sagte er. Auf meine Frage hin, ob man es nicht entfernen sollte, meinte er, dass es noch sehr klein sei und man es lieber regelmäßig kontrollieren solle, da ansonsten die ganze Milchleiste entfernt werden müsse. Und es könnte dann auch auf der anderen Seite auftreten.

Das befriedigte mich wenig. Sollten wir erst warten, bis es groß geworden ist und dann anfängt zu streuen? Ich recherchierte und stieß auf Mittel der biologischen Krebstherapie. Dabei erfuhr ich, dass mehr als zwei Drittel der Krebspatienten heute neben den konventionellen Therapieverfahren zusätzlich zur Misteltherapie greifen und diese bei allen Tumorerkrankungen sinnvoll sei. Und ich las über das alternative Krebsmittel Essiac (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/essiac/@view/html/index.html), eine Kräutermischung, die für gewöhnlich als Tee verabreicht wird. Auf gut Glück bestellte ich die Kräutermischung in Kapselform und Misteln in Tropfenform. Beide Mittel sollte die Bildung von Krebszellen hemmen.

Seit knapp zwei Monaten erhält Bijou nun jeden Tag die Misteltropfen sowie den Inhalt einer halben Kapsel Essiac in ihr Futter. Ich habe es zunächst gar nicht so gemerkt, aber plötzlich fiel mir auf, dass Bijous Unlust beim Spazieren gehen verflogen war. Wie früher lief sie freudig mit, sprang herum und forderte Emile zum Spiel auf. Und noch etwas Tolles geschah: ich suchte nach dem Knötchen, aber fand es nicht mehr. Also denke ich, dass der Krebs besiegt ist. Weiterhin gebe ich ihr nun die Misteltropfen und die Kapseln und schaue mal, wie es sich entwickelt. Ihrer Lebenslust nach zu schließen, bin ich guter Hoffnung.

Bei Emile hat die Homöpathie gut funktioniert. Er musste leider vergangene Woche kastriert werden, da er immer wieder Prostataprobleme hatte und mehrere Tierärzte mir dazu geraten hatten. Also tat ich schweren Herzens diesen Schritt. Was mir dabei nicht gefiel war, dass die Tierärztin ihn nach der OP nicht hat schlafen lassen, sondern schon nach einer Stunde künstlich wieder aus der Narkose holte. Er hatte zwar eine Schmerzspritze erhalten, die 24 Stunden lang wirken sollte, aber er jammerte fürchterlich. Die Tierärztin meinte, dass die Spritze nicht gegen das Ziepen helfen würde, da müsse er durch. Er fiepte den ganzen Nachmittag und war sehr unruhig. Schließlich verabreichte ich ihm Staphisagria D 6 als Globuli. Das hatte schon Bijou nach ihrer Kastration gut geholfen.

Nach der dritten Gabe schlief er ein und jammerte auch nicht mehr. Und in der Nacht hatte er sogar schon gefressen. Am nächsten Morgen wiederholte ich die Gabe. Die Nachuntersuchung war zufriedenstellend, aber laut Tierärztin sollte ich ihm noch drei/vier Tage das Schmerzmittel geben, was ich am ersten Tag auch tat. Am zweiten Tag reduzierte ich es, da er schon anfing herumzuspringen. Ich dachte, dass ihm sein Körper ohne Schmerzmittel durch das Schmerzsignal schon sagen würde, wenn es zu viel ist. Zudem hat Emile ein ganz empfindliches Verdauungssystem und das Schmerzmittel greift es an. Am dritten Tag gab ich ihm nur noch das homöopathische Mittel. Jetzt ist es eine Woche her und alles ist super gut verheilt. Er läuft fast schon wieder genauso schnell wie vorher. Es lebe die alternative Medizin. Die hilft – neben einer Wärmflasche – übrigens auch bei Emiles Bauchschmerzen. Dazu beim nächsten Mal mehr.

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Emile und Bijou wieder auf Tour

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Nach der Eifel kam die Pfalz. Nach den anstrengenden Dreharbeiten war Erholung angesagt. So fuhren die „professionellen Hundetouristen“ Emile und Bijou samt Frauchen und Herrchen im Campingbus in die Pfalz. Dort war es nicht weniger schön, als in der Eifel. Sie liefen auf Berge und besuchten Burgen oder stöberten durch die ausgedehnten Weinfelder, in denen das ganze Rudel übernachtet hatte, um Wein zu kaufen. Auch Skulpturen und Wasserräder wurden erkundet.

Zum krönenden Abschluss ging’s nach Speyer, aber Dom und Technikmuseum waren leider hundefrei. Das störte die beiden wenig. Nutzten sie doch die Zeit, um sich von den ausgiebigen Wanderungen auf ihrem gemütlichen Kissen im Campingbus zu erholen….

Wer’s verpasst hat: Hier nochmal die Erinnerung an die schöne Eifel – das Wetter war allerdings um einiges besser:

http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/tierisch-schoen-eifel-100.html5_wdr_heimbach18

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Es lebe das Lob – oder Entwurmen mit Haaren

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Manche Hunde sind genauso scharf auf ein Lob von Herrchen oder Frauchen wie auf ein Leckerchen. Das haben Neurowissenschaftler in den USA herausgefunden. Sie trainierten 15 Hunde so, dass sie freiwillig in die enge Röhre eines Magnetresonanztomographen gingen – und da dann auch ruhig sitzen blieben. Die Hunde mussten sich zudem drei Gegenstände und die dazugehörige Bedeutung merken: für ein pinkfarbenes Spielzeugauto bekamen sie Futter, für einen blauen Ritter ein verbales Lob und für eine Haarbürste gar keine Belohnung.

Wie die Forscher am Belohnungszentrum ablesen konnten, reagierten nur manche auf Leckerlis. Die meisten freuten sich mindestens so sehr über ein „Fein“ von Herrchen oder Frauchen. Das ist auch bei Emile und Bijou so. Sie lassen sich mit lobenden Worten meistens viel stärker zu etwas motivieren, als mit Leckerlis. Allerdings hat der Kameramann von ACE-Tv (www.ace1tv.de) heute doch zu dem Trick mit dem Hundesnack gegriffen, um Emile dazu zu bewegen, in Richtung Kamera zu schauen. Heute war der letzte Drehtag für die Pilotsendung „Tierisch schön in der Eifel“, die am 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt wird. 

Wir waren unter anderem an der Kasselburg, wo Emile und Bijou in der Hundestation untergebracht wurden, da sie nicht mit in den dortigen Adler- und Wolfspark (www.adler-wolfspark.de) durften. Frauchen ließ sich derweil von den Wölfen faszinieren. Es war schon erstaunlich zu sehen, wie wild sie aussehen und wie sehr sie trotzdem in ihrem Verhalten den Hunden ähneln. Interessant war auch, zu erfahren, wie Wölfe entwurmt werden: sie erhalten einfach einmal im Jahr ein ganzes Tier, das heißt, mit Haut und Haaren. In den Haaren verfangen sich im Darmtrakt die Würmer und werden mit dem Kot ausgeschieden.

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Ähnlich und doch ganz anders – Hund und Schwein

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Sie sind sich sehr ähnlich und doch liegen Welten zwischen ihnen – die Rede ist von Hunden und Schweinen. Während die einen sogar bei Herrchen und Frauchen mit im Bett schlafen dürfen, werden die anderen gnadenlos in riesigen Mastanlagen gehalten und landen insbesondere jetzt im Sommer als Grillgut auf unseren Tellern. Wer jedoch einmal erlebt hat, wie ähnlich ein Schwein einem Hund ist, der wird sich vielleicht beim nächsten Mal überlegen, ob er Schweinefleisch – und insbesondere noch das günstige vom Discounter aus Massentierhaltung – wirklich mit Appetit essen möchte….

Ihr Name ist Amelie und sie ist ein ganz normales rosa Schwein. Und eigentlich sollte sie das gleiche Schicksal erleiden, wie alle ihre Artgenossen, nämlich gemästet und geschlachtet werden. Doch das Hochzeitspaar, dem das kleine Ferkel zur Hochzeit samt Schlachtgutschein geschenkt wurde, verging bei dessen Anblick der Appetit. So landete Amelie in der Eifel bei Dagmar. Die wiederum hat nicht nur ein besonderes Faible für Schweine – auch Wildschweine und Hängebauchschweine leben in ihrem Garten – , sondern auch für Schafe und Hunde,die keiner mehr will. Alle zusammen genießen bei ihr ihr Leben.

Während die Schafe sich auch schon mal von dem einen oder anderen Hund am Schwanz ziehen lassen – sie wehren sich, wenn es ihnen zuviel wird – lebt die stubenreine (!) Amelie nicht nur im Garten, sondern auch im Haus. Sie läuft umher begrüßt die Gäste und hält ihr Mittagsschläfchen in der Sonne. Auch Emile und Bijou wurden von Amelie begrüßt – eine Begegnung der unheimlichen Art. Emile traute sich nicht so recht heran und schnüffelte mal vorsichtig an ihrem Hinterteil, während Bijou von einem kleinen Rüden so ablenkt wurde, dass sie Amelie keine große Aufmerksamkeit schenkte.Will man Amelie locken, dann funktioniert das besonders gut mit Weintrauben, denn die gehören zu ihren Leibspeisen. Ansonsten ist sie ein ganz normaler Hund, äh Schwein und tollt herum.

Besucht haben wir Amelie und ihre Kumpels im Rahmen der Dreharbeiten für eine Pilotsendung fürs WDR. Nicht nur Amelie stand auf der Besucherliste, auch ein Rudel Wölfe, eine Herde Schafe und ein paar Greifvögel. Und es stehen noch weitere Dreharbeiten und spannende Begegnungen in der Eifel an. Wer genau wen wo traf und was dabei passierte, erfährt man beim nächsten Post – oder spätestens am Sonntag, 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR.

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Kluge Nachahmer oder wie Hunde lernen

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Hunde können einmal beobachtete Handlungen ihres Menschen auch noch Minuten später auf Befehl nachahmen. Diese Fähigkeit hätte man Hunden zu früheren Zeiten nicht zugetraut. Sie wurde aber n einer Studie von Verhaltensforschern der Universität Budapest nachgewiesen. Das ist auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite aber schaut sich der Vierbeiner dabei auch socn mal unerwünschtes Verhalten ab.

Dass Hunde ihre Menschen imitieren und etwa gähnen, wenn der Mensch gähnt, ist nicht neu. Auch Emile und Bijou machen oftmals Dinge kurz hintereinander. Wenn einer sich schüttelt, schüttelt sich der andere auch. Das Gleiche gilt für das Strecken oder für das Niesen. Bijou und Emiles feinen Nasen stinken nämlich oftmals die Autoabgase. Wenn auf einem Feldweg ein Traktor stinkt oder wir entlang der Straße gehen und ein stark riechendes Fahrzeug vorbeifährt, niesen sie um die Wette.

Auch das „Pfötchen geben“ hat Emile von Bijou abgeschaut. Das kann man Hunden beibringen, indem man die eigene Hand hebt, heißt es. Ich habe es Bijou allerdings beigebracht, indem ich ihre Pfote hoch nahm, während ich „Pfötchen“ sagte. Beim „Leg dich“ habe ich sie leicht auf den Boden gedrückt und „Männchen“ machte sie ohnehin beim Betteln. Ich habe das dann noch verstärkt mit diesem Kommando. Auch am Fahrrad zu laufen lernten Emile und Bijou auf diese Weise. Das klappt inzwischen prächtig – auch ohne Leine. wobei ich genau darauf achte, dass sie die Geschwindigkeit vorgeben und nicht ich.

Was für Menschen von Kind an selbstverständlich ist, nämlich das bewusste Nachahmen, ist für Tiere eine komplexe Gehirnleistung. Denn um den anderen imitieren zu können, muss man ihm genau zusehen, verstehen, was er da macht, es auf sich selbst übertragen und dann umsetzen. Bei schwierigeren Handlungen wie beispielsweise beim Knoten wird das Nachmachen auch für Menschen schwierig. Die verzögerte Imitation des gezeigten Verhaltens gilt daher als eine der Königsdisziplinen des Gehirns. Denn nur, wer eine einmal gesehene Handlung auch noch nach Minuten nachmachen kann, hat begriffen, worum es geht.

Aber selbst dazu sind Hunde fähig. Bei ihnen dauert es nur länger, bis sie verstehen, dass sie etwas imitieren sollen. Der Befehl „Do it!“ hilft dabei. An der wissenschaftlichen Untersuchung nahmen acht Hunde-Mensch-Teams teil. Sie brauchten zwischen zwei und sieben Wochen, bis die Hunde lernten, die ihnen unbekannten Handlungsabläufe nachzumachen. Jeweils danach wurden sie abgelenkt und nach zehn Minuten aufgefordert, es nachzuahmen. Tatsächlich waren die meisten Hunde in der Lage, die zuvor gezeigte Handlung noch korrekt auszuführen. Das beweist die einzigartige Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Aber wie schon eingangs gesagt, sollte man aufpassen, damit der Hund kein unerwünschtes Verhalten imitiert.

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Emile und Bijou als Wasseratten oder tierisch schön in der Eifel

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Schwups – mit einem Sprung war sie im Wasser. Bijou war so begeistert von der Drohne über ihrem Kopf, dass sie einen Satz ins Wasser machte und an Land schwamm. Das hatte ihr zuvor der Hund der Trainerin vorgemacht. Vor lauter Jagdlust auf das fliegende Etwas, das über ihrem Kopf summte, vergaß sie sogar für einen Moment, dass sie wasserscheu ist.

Dies und andere Dinge erlebten Emile und Bijou in der Eifel bei Dreharbeiten für einen Pilotfilm von ACE-TV (http://www.ace1tv.de/) mit der „Tiere suchen ein Zuhause“-Moderatorin Simone Sombecki. Als Protagonisten ließen sich Fred & Otto alias Emile und Bijou beim Stand-up-Paddling auf aufblasbaren Boards über den Rursee paddeln, waren zu Besuch bei zwei Eseln und trafen Cloe, den Schweißhund von Tierfilmer Andreas Kieling.

Was sie sonst noch so alles erlebten und wie es dazu kam, erzählen die beiden beim nächsten Mal. Jetzt gilt es erst einmal, sich von den Anstrengungen zu erholen – was Emile gerne auf der Couch und Bijou gerne auf den kühlenden Fliesen davor tut. Mal schauen, wann sie wieder ausgeschlafen und zu neuen Abenteuern bereit sind, denn es stehen noch weitere spannende Dinge auf dem Programm.

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