Mit Alternativ-Medizin gegen Krebs und Schmerzen


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Naturheilkunde und Homöopathie können auch bei Tieren die besten Dienste leisten – so geschehen bei Bijou. Die 13-jährige Dame war in letzter Zeit eher unlustig, wenn es ums Spazieren gehen ging. Sie trottete hinterher und freute sich auch nicht morgens auf den großen Spaziergang. Parallel dazu entdeckte ich vor einiger Zeit ein kleines Knötchen am hinteren Ende der linken Milchleiste. Ihre Blutwerte waren gut, wie der Tierarzt feststellte, aber bei dem Knötchen handele es sich um ein Mammakarzinom, sagte er. Auf meine Frage hin, ob man es nicht entfernen sollte, meinte er, dass es noch sehr klein sei und man es lieber regelmäßig kontrollieren solle, da ansonsten die ganze Milchleiste entfernt werden müsse. Und es könnte dann auch auf der anderen Seite auftreten.

Das befriedigte mich wenig. Sollten wir erst warten, bis es groß geworden ist und dann anfängt zu streuen? Ich recherchierte und stieß auf Mittel der biologischen Krebstherapie. Dabei erfuhr ich, dass mehr als zwei Drittel der Krebspatienten heute neben den konventionellen Therapieverfahren zusätzlich zur Misteltherapie greifen und diese bei allen Tumorerkrankungen sinnvoll sei. Und ich las über das alternative Krebsmittel Essiac (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/essiac/@view/html/index.html), eine Kräutermischung, die für gewöhnlich als Tee verabreicht wird. Auf gut Glück bestellte ich die Kräutermischung in Kapselform und Misteln in Tropfenform. Beide Mittel sollte die Bildung von Krebszellen hemmen.

Seit knapp zwei Monaten erhält Bijou nun jeden Tag die Misteltropfen sowie den Inhalt einer halben Kapsel Essiac in ihr Futter. Ich habe es zunächst gar nicht so gemerkt, aber plötzlich fiel mir auf, dass Bijous Unlust beim Spazieren gehen verflogen war. Wie früher lief sie freudig mit, sprang herum und forderte Emile zum Spiel auf. Und noch etwas Tolles geschah: ich suchte nach dem Knötchen, aber fand es nicht mehr. Also denke ich, dass der Krebs besiegt ist. Weiterhin gebe ich ihr nun die Misteltropfen und die Kapseln und schaue mal, wie es sich entwickelt. Ihrer Lebenslust nach zu schließen, bin ich guter Hoffnung.

Bei Emile hat die Homöpathie gut funktioniert. Er musste leider vergangene Woche kastriert werden, da er immer wieder Prostataprobleme hatte und mehrere Tierärzte mir dazu geraten hatten. Also tat ich schweren Herzens diesen Schritt. Was mir dabei nicht gefiel war, dass die Tierärztin ihn nach der OP nicht hat schlafen lassen, sondern schon nach einer Stunde künstlich wieder aus der Narkose holte. Er hatte zwar eine Schmerzspritze erhalten, die 24 Stunden lang wirken sollte, aber er jammerte fürchterlich. Die Tierärztin meinte, dass die Spritze nicht gegen das Ziepen helfen würde, da müsse er durch. Er fiepte den ganzen Nachmittag und war sehr unruhig. Schließlich verabreichte ich ihm Staphisagria D 6 als Globuli. Das hatte schon Bijou nach ihrer Kastration gut geholfen.

Nach der dritten Gabe schlief er ein und jammerte auch nicht mehr. Und in der Nacht hatte er sogar schon gefressen. Am nächsten Morgen wiederholte ich die Gabe. Die Nachuntersuchung war zufriedenstellend, aber laut Tierärztin sollte ich ihm noch drei/vier Tage das Schmerzmittel geben, was ich am ersten Tag auch tat. Am zweiten Tag reduzierte ich es, da er schon anfing herumzuspringen. Ich dachte, dass ihm sein Körper ohne Schmerzmittel durch das Schmerzsignal schon sagen würde, wenn es zu viel ist. Zudem hat Emile ein ganz empfindliches Verdauungssystem und das Schmerzmittel greift es an. Am dritten Tag gab ich ihm nur noch das homöopathische Mittel. Jetzt ist es eine Woche her und alles ist super gut verheilt. Er läuft fast schon wieder genauso schnell wie vorher. Es lebe die alternative Medizin. Die hilft – neben einer Wärmflasche – übrigens auch bei Emiles Bauchschmerzen. Dazu beim nächsten Mal mehr.

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Emile und Bijou wieder auf Tour

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Nach der Eifel kam die Pfalz. Nach den anstrengenden Dreharbeiten war Erholung angesagt. So fuhren die „professionellen Hundetouristen“ Emile und Bijou samt Frauchen und Herrchen im Campingbus in die Pfalz. Dort war es nicht weniger schön, als in der Eifel. Sie liefen auf Berge und besuchten Burgen oder stöberten durch die ausgedehnten Weinfelder, in denen das ganze Rudel übernachtet hatte, um Wein zu kaufen. Auch Skulpturen und Wasserräder wurden erkundet.

Zum krönenden Abschluss ging’s nach Speyer, aber Dom und Technikmuseum waren leider hundefrei. Das störte die beiden wenig. Nutzten sie doch die Zeit, um sich von den ausgiebigen Wanderungen auf ihrem gemütlichen Kissen im Campingbus zu erholen….

Wer’s verpasst hat: Hier nochmal die Erinnerung an die schöne Eifel – das Wetter war allerdings um einiges besser:

http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/tierisch-schoen-eifel-100.html5_wdr_heimbach18

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Es lebe das Lob – oder Entwurmen mit Haaren

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Manche Hunde sind genauso scharf auf ein Lob von Herrchen oder Frauchen wie auf ein Leckerchen. Das haben Neurowissenschaftler in den USA herausgefunden. Sie trainierten 15 Hunde so, dass sie freiwillig in die enge Röhre eines Magnetresonanztomographen gingen – und da dann auch ruhig sitzen blieben. Die Hunde mussten sich zudem drei Gegenstände und die dazugehörige Bedeutung merken: für ein pinkfarbenes Spielzeugauto bekamen sie Futter, für einen blauen Ritter ein verbales Lob und für eine Haarbürste gar keine Belohnung.

Wie die Forscher am Belohnungszentrum ablesen konnten, reagierten nur manche auf Leckerlis. Die meisten freuten sich mindestens so sehr über ein „Fein“ von Herrchen oder Frauchen. Das ist auch bei Emile und Bijou so. Sie lassen sich mit lobenden Worten meistens viel stärker zu etwas motivieren, als mit Leckerlis. Allerdings hat der Kameramann von ACE-Tv (www.ace1tv.de) heute doch zu dem Trick mit dem Hundesnack gegriffen, um Emile dazu zu bewegen, in Richtung Kamera zu schauen. Heute war der letzte Drehtag für die Pilotsendung „Tierisch schön in der Eifel“, die am 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt wird. 

Wir waren unter anderem an der Kasselburg, wo Emile und Bijou in der Hundestation untergebracht wurden, da sie nicht mit in den dortigen Adler- und Wolfspark (www.adler-wolfspark.de) durften. Frauchen ließ sich derweil von den Wölfen faszinieren. Es war schon erstaunlich zu sehen, wie wild sie aussehen und wie sehr sie trotzdem in ihrem Verhalten den Hunden ähneln. Interessant war auch, zu erfahren, wie Wölfe entwurmt werden: sie erhalten einfach einmal im Jahr ein ganzes Tier, das heißt, mit Haut und Haaren. In den Haaren verfangen sich im Darmtrakt die Würmer und werden mit dem Kot ausgeschieden.

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Ähnlich und doch ganz anders – Hund und Schwein

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Sie sind sich sehr ähnlich und doch liegen Welten zwischen ihnen – die Rede ist von Hunden und Schweinen. Während die einen sogar bei Herrchen und Frauchen mit im Bett schlafen dürfen, werden die anderen gnadenlos in riesigen Mastanlagen gehalten und landen insbesondere jetzt im Sommer als Grillgut auf unseren Tellern. Wer jedoch einmal erlebt hat, wie ähnlich ein Schwein einem Hund ist, der wird sich vielleicht beim nächsten Mal überlegen, ob er Schweinefleisch – und insbesondere noch das günstige vom Discounter aus Massentierhaltung – wirklich mit Appetit essen möchte….

Ihr Name ist Amelie und sie ist ein ganz normales rosa Schwein. Und eigentlich sollte sie das gleiche Schicksal erleiden, wie alle ihre Artgenossen, nämlich gemästet und geschlachtet werden. Doch das Hochzeitspaar, dem das kleine Ferkel zur Hochzeit samt Schlachtgutschein geschenkt wurde, verging bei dessen Anblick der Appetit. So landete Amelie in der Eifel bei Dagmar. Die wiederum hat nicht nur ein besonderes Faible für Schweine – auch Wildschweine und Hängebauchschweine leben in ihrem Garten – , sondern auch für Schafe und Hunde,die keiner mehr will. Alle zusammen genießen bei ihr ihr Leben.

Während die Schafe sich auch schon mal von dem einen oder anderen Hund am Schwanz ziehen lassen – sie wehren sich, wenn es ihnen zuviel wird – lebt die stubenreine (!) Amelie nicht nur im Garten, sondern auch im Haus. Sie läuft umher begrüßt die Gäste und hält ihr Mittagsschläfchen in der Sonne. Auch Emile und Bijou wurden von Amelie begrüßt – eine Begegnung der unheimlichen Art. Emile traute sich nicht so recht heran und schnüffelte mal vorsichtig an ihrem Hinterteil, während Bijou von einem kleinen Rüden so ablenkt wurde, dass sie Amelie keine große Aufmerksamkeit schenkte.Will man Amelie locken, dann funktioniert das besonders gut mit Weintrauben, denn die gehören zu ihren Leibspeisen. Ansonsten ist sie ein ganz normaler Hund, äh Schwein und tollt herum.

Besucht haben wir Amelie und ihre Kumpels im Rahmen der Dreharbeiten für eine Pilotsendung fürs WDR. Nicht nur Amelie stand auf der Besucherliste, auch ein Rudel Wölfe, eine Herde Schafe und ein paar Greifvögel. Und es stehen noch weitere Dreharbeiten und spannende Begegnungen in der Eifel an. Wer genau wen wo traf und was dabei passierte, erfährt man beim nächsten Post – oder spätestens am Sonntag, 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR.

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Kluge Nachahmer oder wie Hunde lernen

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Hunde können einmal beobachtete Handlungen ihres Menschen auch noch Minuten später auf Befehl nachahmen. Diese Fähigkeit hätte man Hunden zu früheren Zeiten nicht zugetraut. Sie wurde aber n einer Studie von Verhaltensforschern der Universität Budapest nachgewiesen. Das ist auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite aber schaut sich der Vierbeiner dabei auch socn mal unerwünschtes Verhalten ab.

Dass Hunde ihre Menschen imitieren und etwa gähnen, wenn der Mensch gähnt, ist nicht neu. Auch Emile und Bijou machen oftmals Dinge kurz hintereinander. Wenn einer sich schüttelt, schüttelt sich der andere auch. Das Gleiche gilt für das Strecken oder für das Niesen. Bijou und Emiles feinen Nasen stinken nämlich oftmals die Autoabgase. Wenn auf einem Feldweg ein Traktor stinkt oder wir entlang der Straße gehen und ein stark riechendes Fahrzeug vorbeifährt, niesen sie um die Wette.

Auch das „Pfötchen geben“ hat Emile von Bijou abgeschaut. Das kann man Hunden beibringen, indem man die eigene Hand hebt, heißt es. Ich habe es Bijou allerdings beigebracht, indem ich ihre Pfote hoch nahm, während ich „Pfötchen“ sagte. Beim „Leg dich“ habe ich sie leicht auf den Boden gedrückt und „Männchen“ machte sie ohnehin beim Betteln. Ich habe das dann noch verstärkt mit diesem Kommando. Auch am Fahrrad zu laufen lernten Emile und Bijou auf diese Weise. Das klappt inzwischen prächtig – auch ohne Leine. wobei ich genau darauf achte, dass sie die Geschwindigkeit vorgeben und nicht ich.

Was für Menschen von Kind an selbstverständlich ist, nämlich das bewusste Nachahmen, ist für Tiere eine komplexe Gehirnleistung. Denn um den anderen imitieren zu können, muss man ihm genau zusehen, verstehen, was er da macht, es auf sich selbst übertragen und dann umsetzen. Bei schwierigeren Handlungen wie beispielsweise beim Knoten wird das Nachmachen auch für Menschen schwierig. Die verzögerte Imitation des gezeigten Verhaltens gilt daher als eine der Königsdisziplinen des Gehirns. Denn nur, wer eine einmal gesehene Handlung auch noch nach Minuten nachmachen kann, hat begriffen, worum es geht.

Aber selbst dazu sind Hunde fähig. Bei ihnen dauert es nur länger, bis sie verstehen, dass sie etwas imitieren sollen. Der Befehl „Do it!“ hilft dabei. An der wissenschaftlichen Untersuchung nahmen acht Hunde-Mensch-Teams teil. Sie brauchten zwischen zwei und sieben Wochen, bis die Hunde lernten, die ihnen unbekannten Handlungsabläufe nachzumachen. Jeweils danach wurden sie abgelenkt und nach zehn Minuten aufgefordert, es nachzuahmen. Tatsächlich waren die meisten Hunde in der Lage, die zuvor gezeigte Handlung noch korrekt auszuführen. Das beweist die einzigartige Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Aber wie schon eingangs gesagt, sollte man aufpassen, damit der Hund kein unerwünschtes Verhalten imitiert.

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Emile und Bijou als Wasseratten oder tierisch schön in der Eifel

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Schwups – mit einem Sprung war sie im Wasser. Bijou war so begeistert von der Drohne über ihrem Kopf, dass sie einen Satz ins Wasser machte und an Land schwamm. Das hatte ihr zuvor der Hund der Trainerin vorgemacht. Vor lauter Jagdlust auf das fliegende Etwas, das über ihrem Kopf summte, vergaß sie sogar für einen Moment, dass sie wasserscheu ist.

Dies und andere Dinge erlebten Emile und Bijou in der Eifel bei Dreharbeiten für einen Pilotfilm von ACE-TV (http://www.ace1tv.de/) mit der „Tiere suchen ein Zuhause“-Moderatorin Simone Sombecki. Als Protagonisten ließen sich Fred & Otto alias Emile und Bijou beim Stand-up-Paddling auf aufblasbaren Boards über den Rursee paddeln, waren zu Besuch bei zwei Eseln und trafen Cloe, den Schweißhund von Tierfilmer Andreas Kieling.

Was sie sonst noch so alles erlebten und wie es dazu kam, erzählen die beiden beim nächsten Mal. Jetzt gilt es erst einmal, sich von den Anstrengungen zu erholen – was Emile gerne auf der Couch und Bijou gerne auf den kühlenden Fliesen davor tut. Mal schauen, wann sie wieder ausgeschlafen und zu neuen Abenteuern bereit sind, denn es stehen noch weitere spannende Dinge auf dem Programm.

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Bijous Solaires und Emiles Sofakissen

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Ein dreiwöchiger Urlaub durch Süd-West-Europa liegt hinter Emile und Bijou. Sie erlebten Frankreich, Spanien und Portugal, machten Stationen an klangvollen Orten wie Lissabon, Saragossa und Carcassonne, badeten in der Loire, im Atlantik und in einem Brunnen in den Pyrenäen und bestanden zahlreiche Abenteuer. Sie begegneten Geckos, Schlangen, anderen Hunden, Katzen und Hausschweinen und sie fanden edle Geschäfte mit ihren Namen oder Abbildern.

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Motorradkleidung für Hunde – oder Mäntelchen de luxe

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Künftig perfekt gegen Wind, Regen und Kälte, aber auch gegen Verletzungen geschützt, ist Emile. Nicht, dass sein dünnes Whippetfell jetzt etwa dicker geworden wäre, nein, er hat einfach ein neues Mäntelchen bekommen. Und das ist so reißfest, dass damit sogar Motorradfahren könnte – was er natürlich nicht tut, selbst wenn Frauchen und Herrchen diesem Hobby bei schönem Wetter gerne frönen.

Jeder Windhundbesitzer weiß, dass diese Rasse zum einen keine Unterwolle besitzt und daher ständig friert und zum anderen einst für das Hetzen von Wild gezüchtet wurde. Darum gelingt es auch kaum, den Tieren ihren Jagdtrieb komplett abzuerziehen. Viele lassen ihre Hunde daher höchstens auf der Hunderennbahn oder aber auf eingezäunten Hundeauslaufflächen von der Leine. Emile aber lebt auf dem Land, wo es weder das eine, noch das andere gibt. Außerdem soll er ein ganz normales Hundeleben führen können und nicht ständig angeleint sein.

Allerdings ist er inzwischen doch schon recht vernünftig geworden. Das zeigte sich am vergangenen Wochenende, als er, obwohl ein Reh direkt vor seiner Nase über den Weg lief, sich abrufen ließ und stehen blieb. Ich war baff – er scheint endlich kapiert zu haben, dass es Ärger gibt, wenn er weg läuft und er sehr gelobt wird, wenn er bleibt.

Zudem hatte Emile kürzlich eine sehr unangenehme Begegnung mit einer Katze. Er war beim Spaziergang einfach hinter ihr hergelaufen, kam aber schnell und recht kleinlaut zurück. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir den Grund: die Katze hatte ihm offensichtlich gezeigt, wer die stärkere ist und ihn ihrerseits in die Flucht geschlagen. Drei dicke Kratzer am Kopf und ein kompletter Krallenabdruck der ganzen Katzenpfote zierte seine linke Flanke. Die Narben am Kopf wird er wohl behalten, denn das Fell ist an der Stelle weg und die dunkle Haut kommt zum Vorschein.

Auch in der Vergangenheit hat Emile schon mal Bekanntschaft mit scharfen hochstehenden Ästen im Wald gemacht. Da sein dünnes Feld nicht viel abhält, verletzt er sich schnell und auch seine Mäntelchen werden immer wieder mal zerrissen. So brachte mich mein Freund auf die Idee, für die nächste Ausgabe eines Hundemantels einen reißfesten Stoff zu wählen, wie er von Motorradbekleidung her bekannt ist. Nachdem ich nichts Vergleichbares im Internet gefunden hatte, besorgte ich mir kurzerhand den Stoff samt wärmendem Fleece und ließ daraus nach Vorlage seines Regenmäntelchens ein äußerst strapazierfähiges Exemplar nähen.

So entstand ein wunderschöner orangefarbener Hundemantel, der zudem noch elegant aussieht. Und er hat noch eine Besonderheit: der dunkelblaue Fleecestoff ist nicht eingenäht, sondern eingeknöpft. So leistet der Mantel sowohl bei Regen in wärmeren Zeiten gute Dienste, als auch bei so kalter Witterung wie derzeit. Denn dann wärmt ihn ja das eingeknöpfte Fleece. Abgesehen von der Haltbarkeit des edlen Stückes, dient die Farbe Emiles Sicherheit, weil er nun von Weitem gesehen werden kann. Bijou ist ganz neidisch – aber sie ist ja von ihrem dicken Fell perfekt geschützt und da sie weiß ist, wird sie ohnehin gut gesehen.

Wer auch Interesse an einem reißfesten und robusten, aber trotzdem eleganten Windhundmantel hat, kann sich bei mir melden.

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Mit Rohfutter gegen Krankheiten – Emile und sein gebeuteltes Verdauungssystem

Canon 420Emile hat Bauchspeicheldrüsenprobleme – was für ein Schock war die Diagnose des Tierarztes. Dabei ist er doch erst knapp sechs Jahre alt. Doch ich weiß nun, woher es kommt – www.google.de sei dank. Wie es aussieht, ist seine Darmflora – auch durch viele Entwurmungen – gestört und Keime konnten vom Darm in die Bauchspeicheldrüse aufsteigen. Und das kam so.

Ein Problemfall war der kleine Emile schon immer. Als er mit zehn Wochen zu uns kam, war er recht dünn. Welpenfutter sollte ihn etwas dicker machen, doch er litt unter ständigen Durchfällen. Er wurde gegen Würmer behandelt, was die Durchfälle kurzfristig besserte. Dann kam die Diagnose Giardien. Auch dagegen wurde er intensiv behandelt. Nach einem Aufenthalt in Italien im Herbst dann hatte sich der Unglückswurm auch noch einen Lungenwurm eingefangen. Auch der wurde erfolgreich behandelt. Aber richtig zunehmen wollte er nie.

Da die Durchfälle oder Bauchkrämpfe immer wieder auftraten und auch immer wieder Giardien diagnostiziert wurden, erhielt er eins der teuersten Trockenfutter am Markt, zumal ein Bioresonanztest eine Getreideunverträglichkeit hervorbrachte. Die Durchfälle ließen nach den Wurmbehandlungen und der Futterumstellung nach, um dann nach einiger Zeit wieder aufzutreten – wieder ein Hinweis auf Würmer, wie der Tierarzt immer meinte.

Der Umzug von Köln ins Umland brachte auch eine wesentliche Verbesserung. Emile nahm endlich zu und erhielt nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Trockenfuttern Wolfsblut getreidefrei mit Pferdefleisch oder mit Wild, was er beides gut vertrug. Seine letzte Durchfallphase im vergangenen Jahr verschwand nach einer erneuten Wurmbehandlung. Die von mir in Eigenregie durchgeführte Kräuterentwurmung schien indes langfristig nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Anders jedoch die Behandlung mit chinesischen Kräutern gegen Giardien, die nicht mehr auftraten.

In diesem Januar fing er jedoch mit Erbrechen an. Zwei Tage lang erbrach er zwischendurch, hatte aber Appetit und fraß normal. So dachte ich an eine einfache Magenverstimmung. Das Erbrechen verschwand, tauchte aber nach zwei Wochen wieder auf. Außerdem hatte er Bauchschmerzen, was ich immer daran erkenne, dass er nicht von meiner Seite weicht, damit ich ihm Reiki gebe und den Bauch streichle.

Mein Tierarzt war nicht da und ein Besuch bei einem anderen führte zu einer Röntgen- und Ultraschalluntersuchung. Die ergaben, dass Emiles Milz nicht da sitzt, wo sie normalerweise zu finden ist und dass sie vergrößert ist. Das sei jedoch rassespezifisch meinte der leitende Tierarzt. Trotzdem machte ich mir Sorgen und als er eine Woche später wieder erbrach, ließ ich eine Blutprobe machen. Noch am gleichen Tag rief die angestellte Tierärztin an und unterrichtete mich, dass die meisten Blutwerte zwar in Ordnung seien, nur der Bauchspeicheldrüsenwert sei erheblich erhöht. Um zu prüfen, ob es eine Entzündung oder eine Insuffizienz ist, sollte eine weitere Blutabnahme erfolgen.

Jetzt machte ich mich im Internet schlau über die Ursachen und Behandlung. Rohfutter und eine Darmsanierung wurde empfohlen So stellte ich auf Frischfutter um – und siehe da, kein Erbrechen mehr, keine Bauchschmerzen und auch das ständige Pupsen hörte auf. Seit knapp zwei Wochen frißt er nun täglich eine große Portion frisches Lamm, Pferd oder Rinderhack, in das ich Möhren reibe, eine halbe Kartoffel zerdrücke und einen Eßlöffel Joghurt zur Darmsanierung hinzufüge. Zudem bekommt er ein Mineralpulver, Kürbiskerne, etwas Leinöl und Eichhornia D6. Das habe ich selbst bei meinen Bauchspeicheldrüsenproblemen genommen. Trockenfutter steht zwar immer noch stets freßbereit, jedoch nimmt er es nur, wenn ihn nachts der Hunger überkommt.

Wie es aussieht, habe ich derzeit einen völlig beschwerdefreien Hund und bin gespannt, was eine erneute Blutabnahme ergibt. Die werde ich nach einigen Wochen durchführen lassen, um zu sehen, inwiefern sich die Werte nach den eingeleiteten Maßnahmen gebessert haben. Und Würmer sollte er dann auch nicht mehr bekommen, denn wenn der Darm gesund ist, kann er ganz gut selbst mit Parasiten fertig werden. Da helfen dann übrigens auch die Kürbiskerne und die von mir schon früher verabreichten Kräuter.

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Bijou beliebter als Emile – oder Mischling versus Rassehund

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Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen stehen Mischlingshunde. Das vermeldet die bei Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO (www.tasso.net). Sie muss es wissen, denn sie betreibt mit 7,7 Millionen Einträgen Europas größtes Haustierzentralregister. Im Verlustfall werden sie vor dem endgültigen Verschwinden geschützt. Mischlinge belegen demnach mit 148.364 Neuregistrierungen Platz eins – ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt.

Mischlinge wie die aus Ibiza stammende Bijou machen 41 Prozent bei den Neuregistrierungen aus. Kein Wunder, denn zum einen gibt es sehr viele Mischlinge im Tierschutz. Und immer mehr Menschen geben lieber einer leidenden Hundeseele ein neues Zuhause, als sich einen Zuchthund anzuschaffen. Hinzu kommt, dass Mischlinge oftmals gesünder und robuster, als Rassehunde sind.

Bijou und Emile sind der Beweis dafür. Während Bijou als Jack-Russel/Sheltie-Mix mit ihren knapp 13 Jahren noch topfit ist und keinerlei Alterserscheinungen oder Erkrankungen zeigt, ist der knapp sechsjährige Whippet Emile recht empfindlich. Beim kleinsten Wind fängt er an zu husten und auch seine Verdauung macht oft Probleme.

Auf Platz der Neuanmeldungen sind Labrador Retriever mit 19.031, gefolgt vom Deutschen Schäferhund auf Platz 3 (15.029). Letzteres verwundert mich sehr, zumal, abgesehen von den Hüftproblemen Schäferhunde sich bei Hundebegegnungen sich am wenigsten sozialisiert zeigen. Überwiegend reagieren sie sehr aggressiv auf Artgenossen. Emile und Bijou nehmen meistens entsetzt Reißaus, wenn ein Schäferhunde kommt. Allerdings hat die Beliebtheit von Schäferhunden in den vergangen Jahren laut Tasso nachgelassen.

Die Plätze vier und fünf gehören dem Chihuahua (12.807) und der Französischen Bulldogge (8.523). Mit 8.318 Neuregistrierungen übernimmt der Jack Russell Terrier Platz sechs, der Golden Retriever (7.123) und der Yorkshire Terrier (6.291) kommen auf die Plätze sieben und acht.

Der Australian Shepherd (5.438) und der Border Collie (3.841) belegen in der TASSO-Rangliste die Plätze neun und zehn. Sie sind, insbesondere wegen ihrer hohen Intelligenz, die am schwersten zu haltenden Hunde. Da bei Ihnen der Hüte-Instinkt stark ausgeprägt ist, sind sie für die Stadt wenig geeignet und brauchen dort ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten , um nicht neurotisch zu werden. Manch einer dieser Rassen hütet schon mal Blätter oder – noch schlimmer – Kinder. Da kommt es leicht zu Missverständnissen.

Wer beides haben möchte, einen Mischlings- und einen Rassehund, nimmt einfach zwei. Zu Zweit ist auch ein Hundeleben viel schöner – wie Emile und Bijou (www.facebook.com/BijouuEmile/) bestätigen können – ohne, dass zwei Tiere wesentlich mehr Arbeit machen. Dafür sind beide glücklich und zufrieden – und niemals allein.

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