Großes Männerleid auch bei Hunden?

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Wenn Männer krank sind, mutiert dies schnell zu einer Katastrophe – wer kennt sie nicht, die Männer-Grippe!? Gerade noch durfte ich eine solche miterleben. Während Frauen sich noch mit Fieber zur Arbeit zwingen, verkriechen sich Männer beim kleinsten Schnupfen jammernd unter die Bettdecke. Laut einer kanadischen Studie liegt das daran, dass Männer zwar Männer Schmerzen besser wegstecken als Frauen, aber nur wenn die Schmerzen kurz sind. Langanhaltende Reize können Männer schlechter ertragen, während Frauen sich an die Schmerzen gewöhnen.

So ist es bei den Menschen. Studien, die belegen, dass es bei Hunden auch so ist, habe ich keine gefunden. Aber wenn ich Emile und Bijou als Beispiele nehme, könnte es bei Vierbeinern ähnlich sein. Wenn ich etwa bei Bijou eine Zecke entdecke, merkt sie sofort, wenn ich anfange, mit den Fingern danach zu tasten. Sie verfällt dann in so eine Art geduldige Starre und wartet – ein bisschen ängstlich – auf den kleinen Zwick, wenn ich die Zecke mit den Fingerspitzen herausziehe.

Bei Emile ist es anders. Auch er merkt sofort, wenn ich anfange zu tasten, weil ich einen kleinen Knubbel unter seinem Fell entdeckt habe. Dann wird er nervös und sobald ich mit den Fingerspitzen anfange das Objekt zu Umkreisen, bricht er in Panik aus, zieht das betroffene Gliedmaß oder den Kopf zurück und springt entsetzt auf. Wenn ich ihn dann übertölple und mich beim Streicheln vorsichtig an die Zecke herantaste, um sie dann mit einem kleinen Ruck zu entfernen, springt er laut jaulend auf und macht ein Riesen-Theater, so als hätte man versucht, ihm die Kehle durchzuschneiden.

Meist lobe ich ihn dann, wenn es mir das Herausziehen der Zecke gelungen ist, und lasse ihn daran schnuppern, wobei er sich wieder beruhigt. Inzwischen läuft er manchmal aber sogar schon ängstlich weg, wenn ich nur das Wort „Zecke“ sage oder er mitbekommt, wenn ich bei Bijou diesen Parasit entferne.

Und auch wenn Emile Bauchschmerzen hat, was wegen seiner Futtermittelallergie schon mal vorkommt, leidet er ganz fürchterlich und tut alles, dass er auch bemitleidet wird. Als er kastriert wurde, hat er trotz Schmerzmitteln gejammert, während Bijou, die ja als Weibchen eine viel größere Op hat über sich ergehen lassen müssen, das Ganze relativ locker weggesteckt hat. Vielleicht sollte ich das mal als Studie veröffentlichen: nämlich dass Hunde-Männer in Bezug auf Krankheiten und ihre Leiden nicht viel besser sind als ihre zweibeinigen Pendants!?

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Emile und Bijou in Holland und beim Golfen

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Emile und Bijou waren nicht nur wieder auf Reisen in Holland, sondern kürzlich auch beim Golfspielen. Denn beim Golfclub Burg Overbach in Much sind Hunde seit 2016 gern gesehene Gäste. Laut Günter Widl, dem Geschäftsführer des auf den früheren Ländereien der alten Wasserburg Overbach befindlichen Platzes, hatten die Hundebesitzer unter den Golfern immer wieder danach gefragt, ob sie ihre Tiere mitbringen dürfen. Allerdings gingen die Meinungen, ob man dies zulassen sollte unter den 650 Mitgliedern auseinander. Manche befürchteten Verschmutzungen und Belästigungen und sorgten sich um die Wildtiere.

Denn auf dem Mucher Golfplatz, der im Juli eine Zertifizierung in Bronze „Golf & Natur“ wegen seiner Naturnähe bekam, tummeln sich zahlreiche davon. Zum einen halten Highland-Rinder die Randbereiche frei, zum anderen sind oftmals Fuchs und Hase auf dem Platz zu Gast. Laut Widl spielen manchmal sogar Fuchs-Welpen, die in den Randbereichen von aufgezogen werden, mit den Golfbällen. Auch die Krähen vergreifen sich schon mal gerne an den weißen Bällen und klauen sie den Golfern.

Kanada- und Nilgänse nutzen die Biotope auf dem Platz ebenso als Brutstätte wie der Milan, von dem es gleich drei Brutpaare gibt. Der Eisvogel tummelt sich an den Gewässern ebenso wie der Fischreiher sowie die Ringelnatter. Neben Bussarden und Eulen fühlen sich zudem verschiedene Fledermausarten hier wohl. Viele von ihnen leben in den Obergeschossen der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Burg Overbach. Denn der Golfclub, der die Burg im Jahr 1984 erwarb, nutzt nur die unteren Geschosse als Geschäftsräume.

Hunde jedenfalls sind nach einem Probelauf in 2014 mit einem Hundetag in der Woche nun an sieben Tagen erlaubt. Sie dürfen an der Leine mit. Am zweiten September-Wochenende gab es sogar den ersten „4-Pfoten-Cup“ über neun Löcher für Golfer mit und ohne Hund. Das Turnier wurde von einer Tierarztpraxis gesponsert und sein Erlös ging an das Tierheim des Rhein-Sieg-Kreises (http://www.golfclub-burg-overbach.de).
Emile und Bijou haben aber nicht mitgespielt – sie waren ja schließlich in Holland.
Der Campingplatz De Badhoeve (http://www.campingdebadhoeve.nl), neun Kilometer von Amsterdam entfernt, war ebenso hundefreundlich wie der Badeort Katwijk aan Zee.

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Urlaubslektüre für Hundefans

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Raus aus aus dem Alltag und rein ins Lesevergnügen: Die Kurzgeschichtenbände „Mein Hund heißt ,Nein’“ und „Issn‘ Rüde“ halten für jeden Geschmack etwas bereit. 18 Autoren haben wochenlang geschrieben, getüftelt und letztlich ist etwas Einzigartiges dabei heraus gekommen.
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Die Welt unserer Vierbeiner ist so facetten- und abwechslungsreich wie das tägliche Leben ihrer Besitzer. Denn „NEIN!“…ist das meistgenutzte Wort in der Erziehung des jungen Welpen. Wen wundert´s, dass er zunächst glauben mag, sein Name ist „NEIN!“. Auf dem Weg des Welpen von seinen ersten Lebenstagen über die Hundeschule bis hin zum Weg über die Regenbogenbrücke begleiten die Autoren ihre hoch und tiefenbegabten Hunde. So gelangt man zu der Erkenntnis: Ob Rassehund oder Mischling – irgendwie sind sie alle gleich und unberechenbar. 44 Geschichten sind es – mal heiter, mal lustig, mal spannend und mal geheimnisvoll, aber alle lesenswert.

Das Buch „Mein Hund heißt ,Nein’“ ist der Nachfolger von „Issn´Rüde“. Das wiederum enthält die beliebtesten Rubriken des gleichnamigen Online-Hundemagazins. Die Hundegeschichten und Hundekolumnen sind die „Best of“ daraus und eigens geschriebene Storys von Gastautoren. Sie alle nehmen den Leser mit in eine unterhaltsame Welt von Hund und Besitzer.

Vom manchmal nervigen Jack Russel über jagdbegeisterte Dackel und schwimmfreudige Retriever erlebt man das Leben unserer vierbeinige Lebenspartner aus der Sicht von Herrchen, Frauchen, aber auch aus der Sicht der manchmal genervten Fellnasen: Heiter, besinnlich und immer wieder liebenswert geht die Reise quer durch das tägliche Leben.
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Beim Kauf eines der beiden Bücher, die Autor und Herausgeber Burkhard Thom zusammen mit einigen Mit-Autoren auf dem Messe „Equorius und Bunte Hunde“ (http://messeundevent-gmbh.de/unsere-messen/bunte-hunde-equorius-equorius-jump/) in Köln auf der Galopp-Rennbahn im Juni vorstellte, tut man nebenher noch etwas Gutes. Denn alle Beteiligten stellen sich in den Dienst der guten Sache und spenden den Reinerlös der Bücher komplett an die Vereine „SOS-DOG“ und „IG Gegen Rasselisten“.

Burkhard Thom selbst, seit Juli 2015 in Rente, vertreibt seine „Langeweile“ mit Frau, Hund und Enkeln. Den Rest seiner Freizeit verbringt er vor dem PC, verfasst Artikel für seinen Blog (www.Doggybag-Bergheim.de), „bastelt“ an Buchideen oder wirbt für seinen authentischen Ratgeber „Alkohol – Die Gefahr lauert überall!“ Erhältlich sind alle Taschenbücher im Buchhandel und bei Amazon (www.amazon.de) auch als E-Books.

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Mit Sommer-Frisur: Bijou und Emile unterwegs in bella Italia

20170606_195301Emile und Bijou ahnen es schon: Herrchen holt den Bus hervor und beginnt eifrig zusammen mit Frauchen, zu packen. Sollte es etwa wieder auf Reisen gehen? Nicht, dass das Hundegespann etwas dagegen hätte, Herrchen und Frauchen zu begleiten, aber das gemütliche Nest zu verlassen und ins Ungewisse zu entschwinden, ist immer so eine Sache – der Hund an sich ist eben ein Gewohnheitstier.

Doch erst einmal geht nur zu Emiles vorigem Herrchen, das in der Kroppacher Schweiz ein Café aufgemacht hat: #wilhelmstegcaféundbiergarten. Dort gibt es eine große Wiedersehensfreude und Kaffee und Kuchen zur Stärkung, bevor der Bus bestiegen und dann tatsächlich gen Süden gefahren wird. Aschaffenburg ist die erste Station. Direkt am Main gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz mit viel Grün fürs gesamte Rudel.

Dem Abendspaziergang entlang des Mains und in die Altstadt folgt am nächsten Morgen ein Spaziergang mit in einem ausgiebigen Frühstück in einem netten Café unweit des Johannisschlosses. Zufällig findet sich direkt um die Ecke ein Hundefriseur. So kommt die Idee auf, das nachzuholen, was vor der Abfahrt versäumt wurde: Bijou sollte eine schicke Sommerfrisur erhalten, denn schließlich ist Süditalien das Reiseziel.

Herrchens vergeblicher Versuch, Bijou zu scheren, war unter anderem am stumpfen Scherapparat gescheitert. Bijou sieht seither ein bisschen gerupft aus. Aber nun ist es soweit, der überraschte Hundefriseur, der gleichzeitig Tierheilpraktiker und Tierpsychologe ist, lässt sich breitschlagen, spontan Hand an sie anzulegen. Nach einer Stunde ist Bijou erstmals in ihrem Leben geschoren – und fit für Italien. Gleichzeitig gibt es noch ein homoöpathisches Herzmittel, Crataegus (Weißdorn), für die 14-jährige Hundedame, denn der Tierheilpraktiker (www.tierheilparktiker-otte.de) hält ihren Herzschlag für unregelmäßig.

Nach Stationen in Füssen und Ravenna, wo die Mücken sich sogar auf die Vierbeiner stürzen, landet die Hundefamilie in Kalabrien, wo es einen fantastischen Campingplatz gibt. Hier sind Hunde nicht nur gern gesehen, sondern sogar am Pool erlaubt: www.puntalice.it/de. Nach einer Woche Ausruhen geht es weiter nach Kampanien, wo es ebenfalls einen überaus hundefreundlichen Campingplatz gibt: www.campingvillaggiodeipini.com. Emile und Bijou dürfen hier frei laufen und Bekanntschaft mit dem Campingplatz-Hund machen.

Auch am Strand, wo eigentlich Hundeverbot herrscht während der Saison, wird das Ganze nicht so ernst genommen. Morgens und abends spazieren viele Vier- und Zweibeiner entlang des Meeres. Wellen-Bellen, Sandbuddeln und Stöckchen verfolgen macht Emile und Bijou in weichem Sand großen Spaß – das Ganze dann noch bei fantastischen Sonnenuntergängen. Viel zu entdecken gibt es auch in den Pinien– und Eukalyptuswäldern. Hier finden sich zahlreiche Smaragdeidechsen, die vor den Füßen der Vierbeiner vorbeiflitzen. Reisen bildet – auch Hunde.

 

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Ätherische Öle gegen Würmer und Zecken – Natur schlägt Chemie

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In der Heilkunde haben ätherische Öle einen festen Platz. Sie werden bei allerlei Beschwerden eingesetzt. Allgemein bekannt ist etwa, dass Lavendel entspannend, schlaffördernd und angstlösend wirkt, Rosmarin anregend und durchblutungsfördernd. Die Wirkung erklärt sich dadurch, dass die Öle in der Riechschleimhaut der Nase Impulse auslösen, die über die Nervenbahnen in Regionen des Gehirns geleitet werden, die an der Verarbeitung von Emotionen beteiligt sind. So wirken sie etwa auf die Psyche. Durch die Schleimhäute gelangen sie aber auch ins Blut und lindern eine Vielzahl an Beschwerden.

Wichtig ist jedoch, dass nur reine ätherische Öle verwendet werden, die keinerlei synthetische Stoffe enthalten, die wiederum reizend wirken können. Die reinen Öle helfen einzeln oder in speziellen Mischungen etwa gegen Arthritis, Erkältung, bei offenen Wunden, bei Reisekrankheit, bei Verdauungsstörungen, bei Schmerzen, Allergien oder Hauterkrankungen. Und was beim Menschen funktioniert, funktioniert auch bei Tieren: die Aromatherapie.

Nicht nur bei Hunden, auch bei Pferden und Katzen hilft etwa Ingwer bei Übelkeit oder Eucalyptus bei Atemproblemen. Spezielle Ölmischungen aus Basilikum, Eukalyptus, Ingwer, Nelke und Thymian wirken etwa gegen Würmer wie den Herzwurm. Gegen Flöhe hilft eine Mischung aus Eukalyptus, Lavendel, Kiefer, Pfefferminze, Zimt, Zitronella und Zitronengras und gegen Zecken außer dem bekannten Kokosöl, dessen Laurinsäure die Spinnentiere nicht mögen, auch eine Mischung aus Lavendel, Grapefruit, Eukalyptus, Zitronengras und Geranie. Je ein Tropfen davon wird auf zwei Esslöffel Pflanzenöl verteilt,mit 30 Milliliter Wasser gemischt und ins Fell gesprüht. Andere Öle werden direkt auf den Nacken getropft, einmassiert, ins Futter gegeben oder in einem Aroma-Diffuser in der Raumluft verteilt.

In dem Buch „Duftmedizin für Tiere“ hat die Aromaexpertin Maria L. Schasteen alle möglichen Krankheiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten mit ätherischen Ölen zusammengetragen. Viele Öle können gleich mehrfach für verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Die Autorin gibt Tipps zum Anlegen einer Hausapotheke mit den Ölen gehören. 250 Rezepturen finden sich in dem 224 Seiten starken Ratgeber für Tierbesitzer. Im April im Crotona Verlag – www.crotona.de – erschienen (ISBN: 978-3-86191-079-4) kostet er 19,95 Euro im Buchhandel.

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Skiurlaub mit Hund – warum nicht?

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Wie Emile und Bijou mögen die meisten Hunde Schnee und freuen sich, wenn sie beim Spaziergang ausgiebig herumtollen können. Im Schnee sind alle Gerüche viel intensiver und so gibt es jede Menge Abwechslung beim Schnuppern. Bijou liebt es besonders, sich im Schnee zu wälzen und Emile, warm in ein Mäntelchen verpackt, schiebt den Schnee auf der Wiese mit der Nase vor sich her, um zu entdecken, was denn wohl darunter ist. Manchmal lauschen die beiden auch den Mäuschen, die unentdeckt unter der Schneedecke umherlaufen. Das ist dann doppelt spannend, auch wenn der Versuch, nach ihnen zu graben, erfolglos endet.

Jetzt sollen Emile und Bijou erstmals mit in den Winterurlaub fahren. Im Galtürer Ortsteil Wirl fanden wir auf Anhieb eine Unterkunft, in der Hunde erlaubt sind. Der Gasthof (http://alpkogel.galtuer.at/) liegt direkt an der Piste und an der Skischule, so können die Hunde auch gleich einen Skikurs belegen. Wir müssen dann nur noch Skier für sie finden…. Keine Sorge, natürlich nicht: nur Frauchen fährt Ski. So können also Emile und Bijou mit Herrchen die Winterlandschaft zu Fuß erkunden und mittags auf der Hütte Frauchen treffen.

Aber selbst, wenn alle Beteiligten Ski fahren, lässt sich das mit Hunden machen – sofern sie auch mal ein paar Stunden allein bleiben können. Wichtig ist nur, dass das Hotel in der Nähe der Skipiste liegt. Nach der Gassi-Runde morgens wird ohnehin erst einmal geschlafen. In der Mittagspause kann man dann gut einen Stopp im Hotel einlegen und sich dem Hund widmen. Das Gleiche gilt für den Nachmittag. Bevor Aprés Ski und Sauna angesagt sind, dreht man noch schnell eine Gassi-Runde und den Abend verbringt man gemeinsam.

Dass man die Hunde in Pistennähe anleint, dürfte selbstverständlich sein. Denn ein frei laufender Hund wird auf der Skipiste schnell zu einer Katastrophe. Nicht nur für ihn ist es sehr gefährlich, sondern auch für die Alpinisten. Denn nur die wenigsten Ski- oder Snowboardfahrer beherrschen ihr Equipment so gut, dass sie einem frei laufenden Hund ausweichen könnten. Und natürlich müssen die Temperaturen berücksichtigt werden, wenn es sehr kalt ist, sollte man nicht zu lange wandern, da bei den Kurzhaarigen wie Emile Ohren- und Schwanzspitze besonders der Kälte ausgesetzt sind. Bijou hingegen bräuchte noch nicht einmal Skibekleidung – sie ist in ein dickes Winterfell gehüllt.

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Silvester: der einen Freud, der anderen Leid

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Kaum ist Weihnachten vorbei, steht der Jahreswechsel an und mit ihm einige Probleme, zumindest für viele Tierbesitzer. Denn am letzten Tag des Jahres löst das laute Feuerwerk bei vielen Angst und Schrecken aus. Hinzu kommt, dass die Silvesterknallerei nicht erst am Silvesterabend losgeht, sondern bereits mit dem Verkaufsstart der Feuerwerkskörper am 29. Dezember und über die Jahreswende hinaus. Bijou beispielsweise hat immer schon große Angst gehabt und Emile damit angesteckt. Während der früher eher neugierig war, hat ihn Bijous Zitterei so erschreckt, dass auch er nun denkt, dass was Schlimmes passiert, wenn es draußen kracht.

Der Deutsche Tierschutzbund (www.tierschutzbund.de) hat ein paar Tipps parat und rät, Hunden und Katzen im Haus einen Rückzugsort zu bieten, an dem sie sich sicher fühlen. Bei geschlossenen Fenstern und heruntergelassenen Rollos sind die Auswirkungen des Feuerwerks auf die Tiere meist weniger dramatisch. In der Regel hilft es dann schon, wenn eine vertraute Bezugsperson am Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt.

Je souveräner und gelassener sich der Mensch verhält, desto eher erkennt das Tier in ihm einen Ruhepol und entspannt sich ebenfalls. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken. Gassi gehen sollten Hundehalter mit ihren Tieren am 31. Dezember und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach nur an der Leine, möglichst in ruhigeren Gegenden und zu Uhrzeiten, zu denen noch nicht geböllert wird.

Katzen mit Freigang bleiben am besten im Haus. Da es immer wieder vorkommt, dass Hunde und Katzen um die Silvesterzeit vor Angst wegrennen, sollten sie gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister registriert sein, um im Fall des Falles schnell ihrem Zuhause zugeordnet werden zu können.

Auch Vögel und Kleintiere haben Angst vor der Knallerei, daher sollten Vogelvolieren und Kleintiergehege weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.

Um Weide- und Wildtiere vor unnötigem Stress zu bewahren, sollte man keine Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Stallungen zünden. Auch Pferde und Rinder könnten in Panik geraten und ausbrechen.

 

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Mit Alternativ-Medizin gegen Krebs und Schmerzen


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Naturheilkunde und Homöopathie können auch bei Tieren die besten Dienste leisten – so geschehen bei Bijou. Die 13-jährige Dame war in letzter Zeit eher unlustig, wenn es ums Spazieren gehen ging. Sie trottete hinterher und freute sich auch nicht morgens auf den großen Spaziergang. Parallel dazu entdeckte ich vor einiger Zeit ein kleines Knötchen am hinteren Ende der linken Milchleiste. Ihre Blutwerte waren gut, wie der Tierarzt feststellte, aber bei dem Knötchen handele es sich um ein Mammakarzinom, sagte er. Auf meine Frage hin, ob man es nicht entfernen sollte, meinte er, dass es noch sehr klein sei und man es lieber regelmäßig kontrollieren solle, da ansonsten die ganze Milchleiste entfernt werden müsse. Und es könnte dann auch auf der anderen Seite auftreten.

Das befriedigte mich wenig. Sollten wir erst warten, bis es groß geworden ist und dann anfängt zu streuen? Ich recherchierte und stieß auf Mittel der biologischen Krebstherapie. Dabei erfuhr ich, dass mehr als zwei Drittel der Krebspatienten heute neben den konventionellen Therapieverfahren zusätzlich zur Misteltherapie greifen und diese bei allen Tumorerkrankungen sinnvoll sei. Und ich las über das alternative Krebsmittel Essiac (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/essiac/@view/html/index.html), eine Kräutermischung, die für gewöhnlich als Tee verabreicht wird. Auf gut Glück bestellte ich die Kräutermischung in Kapselform und Misteln in Tropfenform. Beide Mittel sollte die Bildung von Krebszellen hemmen.

Seit knapp zwei Monaten erhält Bijou nun jeden Tag die Misteltropfen sowie den Inhalt einer halben Kapsel Essiac in ihr Futter. Ich habe es zunächst gar nicht so gemerkt, aber plötzlich fiel mir auf, dass Bijous Unlust beim Spazieren gehen verflogen war. Wie früher lief sie freudig mit, sprang herum und forderte Emile zum Spiel auf. Und noch etwas Tolles geschah: ich suchte nach dem Knötchen, aber fand es nicht mehr. Also denke ich, dass der Krebs besiegt ist. Weiterhin gebe ich ihr nun die Misteltropfen und die Kapseln und schaue mal, wie es sich entwickelt. Ihrer Lebenslust nach zu schließen, bin ich guter Hoffnung.

Bei Emile hat die Homöpathie gut funktioniert. Er musste leider vergangene Woche kastriert werden, da er immer wieder Prostataprobleme hatte und mehrere Tierärzte mir dazu geraten hatten. Also tat ich schweren Herzens diesen Schritt. Was mir dabei nicht gefiel war, dass die Tierärztin ihn nach der OP nicht hat schlafen lassen, sondern schon nach einer Stunde künstlich wieder aus der Narkose holte. Er hatte zwar eine Schmerzspritze erhalten, die 24 Stunden lang wirken sollte, aber er jammerte fürchterlich. Die Tierärztin meinte, dass die Spritze nicht gegen das Ziepen helfen würde, da müsse er durch. Er fiepte den ganzen Nachmittag und war sehr unruhig. Schließlich verabreichte ich ihm Staphisagria D 6 als Globuli. Das hatte schon Bijou nach ihrer Kastration gut geholfen.

Nach der dritten Gabe schlief er ein und jammerte auch nicht mehr. Und in der Nacht hatte er sogar schon gefressen. Am nächsten Morgen wiederholte ich die Gabe. Die Nachuntersuchung war zufriedenstellend, aber laut Tierärztin sollte ich ihm noch drei/vier Tage das Schmerzmittel geben, was ich am ersten Tag auch tat. Am zweiten Tag reduzierte ich es, da er schon anfing herumzuspringen. Ich dachte, dass ihm sein Körper ohne Schmerzmittel durch das Schmerzsignal schon sagen würde, wenn es zu viel ist. Zudem hat Emile ein ganz empfindliches Verdauungssystem und das Schmerzmittel greift es an. Am dritten Tag gab ich ihm nur noch das homöopathische Mittel. Jetzt ist es eine Woche her und alles ist super gut verheilt. Er läuft fast schon wieder genauso schnell wie vorher. Es lebe die alternative Medizin. Die hilft – neben einer Wärmflasche – übrigens auch bei Emiles Bauchschmerzen. Dazu beim nächsten Mal mehr.

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Emile und Bijou wieder auf Tour

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Nach der Eifel kam die Pfalz. Nach den anstrengenden Dreharbeiten war Erholung angesagt. So fuhren die „professionellen Hundetouristen“ Emile und Bijou samt Frauchen und Herrchen im Campingbus in die Pfalz. Dort war es nicht weniger schön, als in der Eifel. Sie liefen auf Berge und besuchten Burgen oder stöberten durch die ausgedehnten Weinfelder, in denen das ganze Rudel übernachtet hatte, um Wein zu kaufen. Auch Skulpturen und Wasserräder wurden erkundet.

Zum krönenden Abschluss ging’s nach Speyer, aber Dom und Technikmuseum waren leider hundefrei. Das störte die beiden wenig. Nutzten sie doch die Zeit, um sich von den ausgiebigen Wanderungen auf ihrem gemütlichen Kissen im Campingbus zu erholen….

Wer’s verpasst hat: Hier nochmal die Erinnerung an die schöne Eifel – das Wetter war allerdings um einiges besser:

http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/tierisch-schoen-eifel-100.html5_wdr_heimbach18

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Es lebe das Lob – oder Entwurmen mit Haaren

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Manche Hunde sind genauso scharf auf ein Lob von Herrchen oder Frauchen wie auf ein Leckerchen. Das haben Neurowissenschaftler in den USA herausgefunden. Sie trainierten 15 Hunde so, dass sie freiwillig in die enge Röhre eines Magnetresonanztomographen gingen – und da dann auch ruhig sitzen blieben. Die Hunde mussten sich zudem drei Gegenstände und die dazugehörige Bedeutung merken: für ein pinkfarbenes Spielzeugauto bekamen sie Futter, für einen blauen Ritter ein verbales Lob und für eine Haarbürste gar keine Belohnung.

Wie die Forscher am Belohnungszentrum ablesen konnten, reagierten nur manche auf Leckerlis. Die meisten freuten sich mindestens so sehr über ein „Fein“ von Herrchen oder Frauchen. Das ist auch bei Emile und Bijou so. Sie lassen sich mit lobenden Worten meistens viel stärker zu etwas motivieren, als mit Leckerlis. Allerdings hat der Kameramann von ACE-Tv (www.ace1tv.de) heute doch zu dem Trick mit dem Hundesnack gegriffen, um Emile dazu zu bewegen, in Richtung Kamera zu schauen. Heute war der letzte Drehtag für die Pilotsendung „Tierisch schön in der Eifel“, die am 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt wird. 

Wir waren unter anderem an der Kasselburg, wo Emile und Bijou in der Hundestation untergebracht wurden, da sie nicht mit in den dortigen Adler- und Wolfspark (www.adler-wolfspark.de) durften. Frauchen ließ sich derweil von den Wölfen faszinieren. Es war schon erstaunlich zu sehen, wie wild sie aussehen und wie sehr sie trotzdem in ihrem Verhalten den Hunden ähneln. Interessant war auch, zu erfahren, wie Wölfe entwurmt werden: sie erhalten einfach einmal im Jahr ein ganzes Tier, das heißt, mit Haut und Haaren. In den Haaren verfangen sich im Darmtrakt die Würmer und werden mit dem Kot ausgeschieden.

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