Auf die Bäume mit der richtigen Ernährung

Image

Eigentlich möchte ich ja keine Werbung in meinem Blog machen. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Es geht wieder ums Futter. Wie bereits berichtet, haben Emile und Bijou bislang ein Trockenfutter bekommen, das getreidefrei war, weil Emile auf Getreide mit Durchfall reagiert. Nur wenige Futter erfüllen diesen Anspruch. Zu denen gehört das überall im Handel erhältliche Africa von Happy Dog. Die Inhaltsstoffe lesen sich ganz gut. Es enthält Kartoffelflocken (48%), Straußenfleischmehl (18%), Kartoffelprotein, Sonnenblumenöl, Rübenmelasseschnitzel, Leberhydrolisat, Apfeltrester (getrocknet), Rapsöl, Meersalz und Hefe (extrahiert). Insgesamt setzt sich das Futter aus 20 % Rohprotein, 10 % Rohfaser, 3 % Rohasche, 7,5 % Kohlenhydrate, 51,5 % Calcium, 1,35 % Phosphor, 0,95 % Natrium, 0,65 % Omega6-Fettsäuren, 2,6 % Omega-3-Fettsäuren und analytischen Bestandteilen (was auch immer das heißt) zusammen. Dann sind noch künstliche Vitamine und Spurenelemente zugesetzt.

Durch das Buch einer Tierärztin wurde mir – wie schon berichtet – nochmals bewusst, dass Hunde ja eigentlich Fleischfresser sind und 18 Prozent doch ein bißchen wenig. Außerdem hieß es in dem Buch, dass die künstlichen Vitamine nur zugesetzt würden, weil dem Fleisch durch die starke Erhitzung alles entzogen werde. Also forschte ich im Internet nach anderem Futter und bestellte eins mit höherem Fleischanteil. Die Enttäuschung war groß, als Emile und Bijou das neue Futter nur „mit langen Zähnen“ fraßen.

Also suchte ich erneut im Internet und stieß auf Wolfsblut. Der Hersteller, Healthfood24, hat auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse eine Futterrezeptur entwickelt, die alle Ernährungsbedürfnisse des Hundes abdeckt. Fleisch und Fisch sind die Hauptbestandteile und je nach Sorte mit mehr als 50 % im Endprodukt enthalten. Auf Getreide als preiswerten Füllstoff verzichtet der Futterhersteller und setzt stattdessen auf hochwertige Zutaten wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Waldfrüchte, Ginseng, Sanddorn und Kräuter. Die Kombination pflanzlicher Substanzen und ein ausgewogener Anteil an Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren runden das Futter ab.

Wolfsblut enthält keine Transfette, chemische Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe und wird ohne pflanzliche Öle hergestellt, da diese in der konzentrierten Form in der Natur nicht vorkommen. Das qualitativ hochwertige Fleisch bezieht der Hersteller laut eigenen Angaben aus Australien und Neuseeland. Die Wild- und Lammsorten sind angereichert mit Waldfrüchten, Ginseng und Kräutern. Der Seefisch stammt aus dem Atlantik und nicht aus Aquakulturen.

So habe ich die vier Sorten Cold River, Hunters Pride, Dark Forest und Wide Plain bestellt. Als Beispiel mal hier die Inhaltsstoffe von Hunters Pride, das Emile und Bijou sehr gerne fressen: Fasan (min.12,5 %), Entenfleisch (min. 10,5 %), Kaninchenfleisch (min. 10,5 %), getrocknetes Kaninchenfleisch (min. 9,5 %), getrocknetes Entenfleisch (min. 9,5 %), Süßkartoffel, Kürbis, Kartoffeln, Erbsen, Entenfett, Entenjus, Thymian, Majoran, Oregano, Petersilie, Salbei, Fenchel, Pastinake, Immutop® (Topinamburkonzentrat), Spinat, Mineralien, Vitamine, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, Tomatenmark, getrockneter Seetang, getrockneter Knotentang, rote Bete, Weißdorn, Ginseng, Mannan-oligosaccharide (Prebiotisch MOS), Fructo-oligosaccharide (Prebiotisch FOS), Yucca-Schidigera-Extrakt.

Ich denke, das spricht für sich. Denn um gesund und vital bis ins hohe Alter zu bleiben, brauchen Emile und Bijou eine ausgewogene und artgerechte Ernährung. Ihre Gesundheit ist wie bei uns von der Ernährung abhängig. So gut versorgt, sind die beiden auch fit genug für die vielen Wanderungen, die wir derzeit unternehmen. Dabei klettert Bijou mit Vorliebe sogar auf Bäume. Wir wandern für den neuen Wanderführer „Fred & Otto unterwegs im Rheinland“, der voraussichtlich im Herbst erscheint, erhältlich unter anderem hier: http://www.amazon.de/FRED-OTTO-unterwegs-Rheinland-Wanderf%C3%BChrer/dp/3956930118

Das Futter bestelle ich übrigens meistens online, damit ich die 15-Kilo-Säcke nicht schleppen muss, beispielsweise bei: http://www.petspremium.de/hundefutter.html?utm_source=zanox&utm_medium=affiliate&utm_term=banner&utm_content=hund&utm_campaign=pets&zanpid=2010890726694794240

FacebookTwitterGoogle+Share

Unterwegs im Klimaregulator Nummer 1

Image

Heute, am Internationalen Tag des Waldes, waren wir fünf Stunden im Wald unterwegs. Davon gibt es glücklicherweise noch genug: ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt und rund ein Drittel der gesamten Landfläche der Erde. Seit den 1970er Jahren gibt es den Tag des Waldes am 21. März.

Wälder spielen für den Klimaschutz eine maßgebliche Rolle. Sie tragen  zur Sauerstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung bei und sind entscheidender Faktor im gesamten Wasserkreislauf. Sie sind natürliche Kohlenstoffsenker und damit größte Klimaschützer im Land. Denn Bäume nehmen das Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf, wandeln es bei der Photosynthese in Stärke um und bauen daraus ihre Pflanzenmasse auf. Für einen Kubikmeter feste Holzmasse entzieht ein Baum im Wald der Luft eine Tonne Kohlenstoffdioxid. Daraus erzeugt er 750 Kilogramm Sauerstoff und bindet 250 Kilogramm Kohlenstoff.

 Deutschland besitzt mehr als elf Millionen Hektar artenreiche, hochwertige Wälder, die seit über 300 Jahren nachhaltig bewirtschaftet werden. Unsere nationalen Holzvorräte liegen bei 320 Kubikmeter je Hektar. Das ist mehr als bei den meisten unserer europäischen Nachbarn. Und das nach den großen Waldverwüstungen des 19. Jahrhunderts und den Kahlschlägen infolge der beiden Weltkriege. 

Wald gilt weltweit als Klimaregulator Nummer 1. Trotzdem werden pro Jahr etwa 13 Millionen Hektar Naturwälder, insbesondere in den Tropen, vernichtet.

FacebookTwitterGoogle+Share

Immer Ärger mit der Steuer

Image

Dank Uli Hoeneß ist das Thema Steuern derzeit wieder in aller Munde. Mit den Steuern finanzieren wir Bürger unsere Politiker und alles, was sie so beschließen. Leider haben wir nur alle vier Jahre einmal Einfluss darauf, da es in Deutschland keinen Volksentscheid gibt. So gibt es immer häufiger den Begriff des „Wutbürgers“. Denn die Menschen sind immer weniger bereit, einfach alles über ihre Köpfe hinweg entscheiden zu lassen. Und wenn der einzelne Bürger mal ein Anliegen hat, und sei es auch noch so berechtigt – wie etwa die Überwachung von Geschwindigkeitsüberschreitungen in geschlossenen Ortschaften – verhallt es ungehört. Das ist mehr als ärgerlich und ungerecht. Denn für die Steuern, die man zahlt, erwartet man ja auch irgendwo eine Leistung.

Was die Hundesteuer angeht, so erbringt die Stadt Köln diese Leistung in der Form, dass sie die Verschmutzung der Straßen durch Hundekot verhindert. Sie entfernt die Hundehaufen und stellt vermehrt Hundekottütenspender auf. Rund 32.000 Hunde sind in der Domsadt gemeldet. Bei einer Einwohnerzahl von über einer Millionen hat demnach jeder 32. Einwohner einen Hund. Das ist bei einem Hundesteuersatz von 156 Euro (ermäßigt 60 Euro) eine gute Einnahmequelle. So ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt da hinterher ist.

Mit Schwerpunktkontrollen in Gebieten, wo viele unangemeldete Hunde vermutet werden, versucht das Steueramt den Steuersündern auf die Schliche zu kommen. Dazu kontrolliert der Außendienst nicht nur, ob die Hunde, die in der Stadt unterwegs sind, eine gut sichtbare gültige Hundemarke tragen, sondern führt auch Kontrollen an Wohnungstüren durch. Laut dem Steueramt steigt danach zumeist die Zahl der Hundeanmeldungen. Aber auch dann ist man nicht aus dem Schneider, denn die Stadt prüft dann auch, wie lange der Hund schon in Köln lebt. Bußgelder bis zu 1000 Euro müssen Steuersünder berappen. Wer wie Hoeneß mehrere Millionen hat, den dürfte das allerdings nicht schrecken.

Mehr zum Thema Hundesteuer gibt es auch in „Fred & Otto unterwegs in Köln“. 

FacebookTwitterGoogle+Share