Tierarztrechnungen – ein Gewinnspiel

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Tierarztrechnungen können die Haushaltskasse ganz schön belasten. Auch wenn man seinem Vierbeiner mit allerlei Hausmittelchen bei kleineren Erkrankungen gut selbst helfen kann und ja auch Homöopathie bei Tieren bekanntlich gut anschlägt, sollte man nicht sparen und zum Tierarzt gehen, wenn dem Tier ernsthaft etwas fehlt. Darüber hinaus sollten Hunde ab einem bestimmten Alter – wie Menschen auch – zum regelmäßigen Check. Bei einer Blutabnahme kann der Tierarzt feststellen, ob Nieren und andere Organe einwandfrei arbeiten und auch beginnende Krankheiten rechtzeitig erkennen. Und natürlich muss man zum Impfen – auch wenn die jährlichen Impfungen vielleicht etwas übertrieben sind. Aber wenn der Hund mit verreisen soll, muss es je nach den Einreisebestimmungen sowieso sein.

Derzeit gibt es jedoch eine praktische Verlosung, bei der man die Kosten erstattet bekommt. Auf der Makler-Online-Plattform vergleichen-und-sparen.de kann man ab sofort bis September seine Tierarztrechnungen aus den vergangenen 12 Monaten (ab dem 1. Juli 2013) einreichen. Die Rechnungen, es können auch mehrere für ein und dasselbe Tier sein, gelten als Los. Jeweils freitags wird ein Gewinner gezogen, der die Tierarztrechnung erstattet erhält. Dabei ist es egal, ob das Tier (kranken-)versichert ist oder nicht. Alle nicht gezogenen Rechnungen bleiben bis zum Schluss im Topf, so dass man immer wieder eine neue Gewinnchance hat.

Das Gewinnspiel ist eine seriöse Sache. Teilnahmevoraussetzungen sind lediglich ein ausgefülltes Formular, das man als pdf auf der Plattform www.vergleichen-und-sparen.de erhält und ausgedruckt zusammen mit den Rechnungen einschicken sollte. Vermerkt sein müssen lediglich Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie der Name des Tieres, Rasse und Alter. Das Ganze kann man einfach per E-Mail an verlosung@vergleichen-und-sparen.de, per Fax an 02041/77 447-88 70 oder per Post an vs GmbH, Verlosung Tierarztrechnung, Postfach 10 07 02, 46207 Bottrop, senden. Einsendeschluss ist der 30. September 2014.

Der Anbieter des Gewinnspiels ist übrigens die vs vergleichen-und-sparen GmbH, die bereits seit 30 Jahren als unabhängiger Versicherungsmakler im Bereich der Absicherung von Tieren tätig ist und über 350.000 Kunden betreut. Neben Hundehaftpflicht, Pferdehaftpflicht oder Katzenversicherung bietet das Unternehmen auch weitere nützliche Portale im Netz an, wie etwa ein Online- Verzeichnis von Tierärzten (www.tierarzt-onlineverzeichnis.de) oder eine Plattform mit Infos zum Thema Hundeurlaub (www.hundeurlaub.de).

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Der Kampf gegen Ungeziefer – oder Bernstein für Hunde  

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Viel wird im Internet diskutiert über den Gebrauch von Bernsteinketten gegen Zecken. Aber es ist wie bei vielen Dingen im Leben: während die einen darauf schwören, halten es die anderen für völligen Quatsch. Emile und Bijou jedenfalls tragen seit knapp einem Monat Bernsteinketten. Fakt ist, es sieht schön aus. Und was die Zecken angeht, hatte Bijou zwei winzige und Emile seither keine mehr. Ob nun Zufall oder nicht, es ist in jedem Fall besser, als die Chemie-Keule vom Tierarzt.

Die Wirkung soll darauf beruhen, dass die Steine sich durch Reibung statisch aufladen und damit die Zecken abwehren. Zudem sollen Zecken und Flöhe den harzigen Geruch des Bernsteins nicht mögen. Wichtig dabei ist, dass man unbearbeiteten, echten Naturbernstein nimmt, der ständig auf der Haut/dem Fell getragen werden sollte. So kann sich der feine Harzgeruch über das Fell und die Haut verteilen. 

Zecken haben zwar keine Nasen, sondern nur ihr Haller’sches Organ, das eine bestimmte Kombination an organischen Stoffen wahrnehmen kann. Diese Kombi soll durch den Harzgeruch des Bernsteins gestört werden. Das Gleiche gilt für Kokosöl, womit man den Hund anfangs täglich und später im Abstand von zwei Wochen einreiben sollte. Die darin enthaltene Laurinsäure hilft übrigens auch zur Abwehr von Zecken und Mücken beim Menschen und pflegt zudem auch die Haut. Und Bernstein soll gemäß der Heilsteinkunde auch gut gegen Ekzeme, allergische Hautkrankheiten, Entzündungen, Arthritis, Berührungsangst und andere Symptome sein.

Weitere Möglichkeiten der natürlichen Ungeziefer-Bekämpfung sind bei Flohbefall zwei in Viertel geschnittene Zitronen, mit einem halben Liter kochendem Wasser überbrüht. In Sprühflaschen verteilt, kann der Hund damit täglich besprüht werden. Auch ein Tropfen Zedernholzöl mit einem Esslöffel Oliven- oder Mandelöl vermischt, wirkt insbesondere gegen Läuse. Das Gleiche gilt für Teebaumöl und Knoblauchwasser, das auch Zecken fernhalten soll.

Nichts von diesen Tipps ist jedenfalls so schädlich, wie das Nervengift vom Tierarzt, darum rate ich allen, es einfach mal auszuprobieren. Die Gesundheit des Hundes wird es danken. Weitere Mittelchen aus Mutter Erdens Garten gibt es bei Gesundheitsproblemen auch in meinem Buch „Fred & Otto unterwegs in Köln“.

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Würmer im Hundebauch – was hilft?

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Wurmbefall gibt es häufig bei Hunden. Beim Schnüffeln oder Lecken an den Hinterlassenschaften anderer Vierbeiner werden Wurmlarven aufgenommen. Die wandern in den Darm und wachsen dort zu Würmern heran. Ein aufgeblähter Bauch, Abmagerung, stumpfes Fell, Apathie, Durchfall oder Erbrechen können ein Hinweis darauf sein.

Bleiben Würmer unentdeckt, können sie die Gesundheit des Tieres schädigen. Zudem können sich auch Menschen beim Hund mit Wurmeiern infizieren. Darum raten die Tierärzte zu vorbeugenden Wurmkuren alle drei Monate und setzen Kombinationspräparate in Form von Tabletten oder Pasten ein, die verschiedene Wurmarten gleichzeitig abtöten. Allerdings besitzen diese Wurmkuren keine länger vorbeugende Wirkung, weshalb zu mindestens dreimal jährlicher Entwurmung (bei Welpen sogar alle zwei Wochen) geraten wird.

Durch die vielen chemischen Wurmkuren hat sich jedoch auch bei den Parasiten eine Resistenz entwickelt. Hinzu kommt, dass die Darmflora des Hundes durch die chemischen Präparate ebenfalls zerstört wird, was wiederum erneutem Wurmbefall Tor und Tür öffnet. Denn eine gesunde Darmflora kann mit einzelnen Wurmlarven durchaus fertig werden. Außerdem: was Würmern schadet, lässt auch den Hundeorganismus nicht unbeeinflßußt. Die Toxine der Wurmkuren schaden nicht nur dem Wurm, sondern stellen auch für seinen Wirt eine Stoffwechsel- und Darmschleimhautbelastung dar.

Kommen dann noch Nervengifte von außen hinzu (wie etwa die beliebten Spot-On-Präparate oder Halsbänder gegen Zecken und Flöhe), ist es eine Frage der Konstitution des Tieres, ob und wie lange sein Organismus gesund bleibt. Fakt ist jedenfalls, dass auch bei Hunden Krebs, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenstörungen sowie andere zivilisationsbedingte Krankheiten auf dem Vormarsch sind. Wenn man sich dazu noch überlegt, dass Tierschutzorganisationen Straßenhunde nach Deutschland holen, um sie zu retten, sie aber schlussendlich hier von ihren Besitzern mit gutgemeinten Mitteln langsam vergiftet werden, ist das schon arg makaber.

Zugegeben Bijou und Emile haben aus Unkenntnis anfangs auch regelmäßige Impfungen und Wurmkuren über sich ergehen lassen müssen. Wie in einem früheren Beitrag bereits erwähnt, hat mich aber das Buch „Hunde würden länger leben, wenn…“ der österreichischen Tierärztin Jutta Ziegler (http://www.dr-ziegler.eu/) zum Nachdenken gebracht. Daher hat uns mein – menschlich sehr geschätzter – Tierarzt, schon länger nicht mehr gesehen. Die jährliche Impfung ist im vergangenen Jahr ausgefallen (laut Ziegler sollen die Impfstoffe drei Jahre halten, wenn man die Gedächtniszellen noch mit berücksichtigt sogar sieben Jahre) und Entwurmungen gibt es nun anders.

Denn da Emile von klein an mit Durchfällen und Darmstörungen zu tun hatte, möchte ich seine Darmflora nicht weiter schädigen. Als er in den letzten Tagen mal wieder Bauchschmerzen hatte (sein Bauch ist dann ganz hart und er reckt sich ständig), dachte ich, er könnte mal wieder eine Wurmkur vertragen. So bekam er von mir die Anfang des Jahres gekauften Kapseln AniForte Wurmformel, die nur aus reinen Kräutern wie Wermut, Beifuß, Thymian und anderen bestehen (bereits seit dem Mittelalter werden Kräuter zur Entwurmung von Haustieren eingesetzt).

Jetzt ist Emile wie ausgewechselt, ist superfit und hat plötzlich wieder großen Appetit und auch sein Fell glänzt wie reine Seide. Und wer kontrollieren möchte, ob die Wurmformel auch hilft, kann die Häufchen, an drei Tagen hintereinander einsammeln und beim Tierarzt untersuchen lassen.

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Kleine Ursache, großer Schaden – auch Hunde sollten versichert sein

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Seit dem 1. Januar 2003 ist sie deutschlandweit Pflicht, die Hundehaftpflicht für große Hunde, das heißt Hunde, die mindestens 40 Zentimeter groß sind oder 20 Kilo wiegen. Für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen sind ohnehin spezielle Haftpflichtversicherungen erforderlich. Für sie ist eine Mindestabsicherung, die eine Versicherungssumme von mindestens 500.0000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden enthalten muss, vorgeschrieben.

Das ist jedoch eher knapp bemessen, denn im Schadensfall kann es auch schnell viel teurer werden. So etwa, wenn jemand ernsthaft durch den Biss eines Hundes verletzt wird und langfristige Schäden davonträgt. Das Gleiche kann passieren, wenn ein Radfahrer durch den Hund fällt und sich Kopf- oder Wirbelsäulenverletzungen zuzieht. Unfälle können natürlich nicht nur große Hunde verursachen. Auch ein kleiner Hund kann plötzlich über den Radweg, den Gehweg oder eine Straße laufen und es kommt zu einem Zusammenstoß. Darum sollten auch sie unbedingt haftpflichtversichert sein – selbst wenn es noch nicht in allen Bundesländern Pflicht ist. So haben Emile und Bijou natürlich beide eine eigene Hundehaftpflichtversicherung, denn die Privathaftpflicht springt nicht ein, wenn ein Schaden durch den Hund hervorgerufen wurde.

Bei Versicherungsabschluss sollte man darauf achten, welche Leistungen mitversichert sind, so etwa das Führen ohne Leine, das Hüten durch dritte Personen, Mietsachschäden oder der Versicherungsschutz auch in der Hundeschule und auf Urlaubsreisen. In manche Tarife der Hundehaftpflicht ist noch eine Hundehalterrechtsschutz eingebaut. Dies schützt vor Rechtsstreitigkeiten aus der Hundehaltung heraus. Über 90 Prozent der Hundehalter entscheiden sich bereits für diese Variante, denn gerade über das Thema Hunde kann man schnell in Streitigkeiten geraten.

Ebenfalls sinnvoll ist die Kombination Hundehaftpflicht mit Hundekrankenversicherung. Letztere schützt vor den teuren Tierarztkosten, das heißt, es sind auch Impfungen und Vorsorgemaßnahmen darin enthalten. Darum sind sie etwas teurer, als etwa eine Hunde-OP-Versicherung. Die wiederum übernimmt nur die Kosten bei Operationen, die schnell in die Höhe steigen können. Allein eine Kreuzbandriss-Operationen kann mehrere Euro kosten. Welche Variante man letztendlich wählt, ist Geschmackssache. Allerdings gibt es Altersbeschränkungen für den Abschluss von Neuversicherungen.

Zudem gibt es auch Rund-um-sorglos-Pakete wie eine Kombi-Vollschutzversicherung, in der die Haftpflichtversicherung mit einer Rechtschutz- und einer Krankenversicherung kombiniert ist. Ein Unfall-Krankenhaustagegeld schützt indes vor den Kosten, wenn man selbst mal ins Krankenhaus und der Hund in dieser Zeit anderweitig versorgt werden muss. Und dann gibt es da noch eine Vergiftungsversicherung und eine Zwingerhaftpflicht. Die erste haftet für alle Fälle von Vergiftungen, die sich der Hund selbst im eigenen Haushalt, etwa wenn er an für ihn giftigen Pflanzen knabbert, zuzieht. Muss er sogar in die Tierklinik ist man mit 1000 Euro schnell dabei. Die Zwingerhaftpflicht hat nichts mit Zwingerhaltung zu tun, sondern ist am ehesten für Züchter geeignet, weil man hier mehrere Hunde gleichzeitig zu günstigen Konditionen versichern kann.

Welche Versicherungsvariante letztlich das Richtige für sich und seinen Vierbeiner ist und welche Gesellschaften am günstigsten sind, kann man unter anderem herausfinden unter www.vergleichen-und-sparen.de  

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