Weise Hunde – Emile und Bijou als Spiegel meiner Seele

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Hunde spielten im Leben des Menschen seit Jahrhunderten eine bedeutsame Rolle. Schon die ägyptischen Pharaonen liebten Hunde, der ägyptische Gott Anubis wird mit einem Hundekopf abgebildet. In Japan galt der Hund als Symbol für Macht, Status, Gesundheit und Wohlergehen. Allgemein steht der Hund steht als Sinnbild für absolute Treue, Liebe und Wahrhaftigkeit. Und das ist es, was wir so sehr an ihnen schätzen, denn genau das vermissen wir Menschen manchmal.

In den vergangenen Jahren haben sich die Menschen intensiv damit beschäftigt, was sie Hunden beibringen können. Asim Aliloski und Laurent Amann haben den Spieß einfach umgedreht. In ihrem Buch „Mein Hund hat eine Seele“ geht es darum, was Menschen von ihren Vierbeinern lernen können, um glücklicher und gesünder zu leben. „Für mich sind Hunde nicht nur treue Wegbegleiter, sondern auch weise Seelenratgeber und exzellente Kommunikationsprofis“, sagt Laurent Amann.

Diese These belegt der in Österreich als Hundeflüsterer bekannt gewordene Autor in dem bezaubernden Buch „Mein Hund hat eine Seele“, in dem er zusammen mit dem Mentalcoach Asim Aliloski einen ganz neuen Blick auf das faszinierende Lebewesen Hund geworfen hat. So erfährt der erstaunte Leser nicht nur, wie Hunde kommunizieren, sondern auch viel über sich selbst. Denn um seinen Hund zu verstehen, muss auch der Mensch im Hier und Jetzt sein, wie die Autoren sagen.

So quälen sich viele Hundebesitzer etwa mit Kommandos und Erziehungsregeln herum. Der Hund folgt nicht und der Besitzer ist frustriert. Dabei ist es laut den Autoren ganz einfach: „Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund ein Sitz macht, dabei aber daran denken, den Geschirrspüler auszuräumen und vielleicht noch vom Tag im Büro gestresst sind, wird es in den meisten Fällen nicht klappen“, erklären sie, dass Hund das spiegeln, was ihre Besitzer ihnen vorgeben. So kommt es oft zu auffälligen oder unerwünschten Verhaltensweisen.

Laurent Amann (www.laurentamann.com) und Asim Aliloski (www.asimaliloski.com) gehen sogar soweit, zu behaupten, Hunde könnten verstehen, welche Probleme ihr Herrchen oder Frauchen hat. Bei dieser These greifen sie auf eigene Erfahrungen mit ihrem Hund Rio zurück. Als dieser als Welpe zu Laurent Amann kam, weigerte er sich zu fressen. Schließlich wurde dem neuen Hundebesitzer klar, dass er sich selbst auch gerade in einer stressigen Lebensphase befand und immer weniger aß. Als er anfing, das zu ändern, bekam auch der Hund wieder Lust auf sein Futter. Denn Hunde reagieren sehr sensibel auf menschliche Emotionen und können das Leben ihres Besitzers wieder in Balance bringen.

Ich kann die Aussagen der beiden Autoren nur bestätigen. Auch Emile und Bijou erahnen vieles und versuchen mir manchmal auf subtile Weise Wege aufzuzeigen, die sich später als richtig erweisen. Für besondere Aufregung sorgt allerdings derzeit ein neuer Mann im Leben von Frauchen. Dabei hatte es sich Emile doch so gut als Mann-Ersatz eingerichtet… Aber er merkt auch, dass es in Ordnung und Frauchen glücklich ist. So arrangiert er sich, auch wenn seine Stellung im Rudel in seinen Augen noch geklärt werden muss.

Hintergrundinfos zum Buch auf www.hundeseele.info

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Vorsicht vor Schnecken

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Ganz harmlos kommen sie daher, aber eigentlich sind sie sehr gefährlich und können Hunde sogar töten. Die Rede ist von Schnecken (Nacktschnecken und Schnecken mit Häuschen). Nicht sie selbst sind esr, die den Hunden etwas antun, es sind die Parasiten, die sie oftmals in sich tragen. Die Rede ist von Lungenwürmerlarven, deren Zwischenwirt sie sind. Insbesondere junge Hunde mit einem weniger stabilen Immunsystem stehen in der Gefahr, sich zu infizieren.

Auch Emile hatte schon einmal einen Lungenwurm. Er hat ihn sich, als er noch kein Jahr alt war, im Italien-Urlaub eingefangen. Zum Glück haben wir es rechtzeitig bemerkt. Unter anderem litt er an Husten. Denn Lungenwürmer setzen sich in Luftröhre, Bronchien und Lungenbläschen und teilweise sogar in den großen Herz- und Lungengefäßen ihrer Wirte fest.

Wie eine aktuelle Studie ergab, sind Lungenwurminfektionen bei Hunden in Deutschland häufiger als bislang angenommen. In sechs Prozent der Kotproben von 810 untersuchten Hunden ließen sich die Lungenwürmer nachweisen, die früher nur in südlichen Ländern Europas, in Afrika, Nord- und Südamerika vertreten waren. Gehäuft treten Lungenwürmer inzwischen auch in Dänemark, Frankreich und Großbritannien auf. In Deutschland gibt es Infektionen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie begrenzten Gebieten in Bayern, Sachsen und Brandenburg.

Anzeichen für einen Lungenwurmbefall sind Husten, Nasenbluten sowie blaue Flecken oder auch Verhaltensauffälligkeiten, da das zentrale Nervensystem angegriffen sein kann. Wenn die Larven der Lungenwürmer verschluckt werden, gelangen sie über den Darm und die Leber in die Lunge und die großen Gefäße, die die Lunge mit Blut versorgen. Hier wachsen sie heran und legen ihre Eier ab. Aus diesen Eiern schlüpfen kleine Larven, die in der Lunge umherwandern. Dadurch entstehen Gewebereizungen und kleine Entzündungsherde sowie Eiter, da die Lunge versucht, den Fremdkörper wieder loszuwerden.

Da auch die großen Blutgefäße nahe des Herzens betroffen sein können, kann es auch zu spontanem oder Blutungen unter der Haut kommen. Manchmal weisen auch Verhaltensänderungen auf einen Befall hin, da das zentrale Nervensystem auch befallen sein kann. Die Larven in der Lunge werden zum Teil hochgehustet und wieder geschluckt. So gelangen sie wieder in den Darm, wo sie im Kot nachgewiesen werden können.

Bei dem Verdacht reicht also eine Kotprobe aus. Entfernt werden die Lungenwürmer mit herkömmlichen Wurmmitteln. Trotz dieser Gefahr sollte man allerdings nicht wahllos entwurmen, weil das wiederum die Darmschleimhaut schädigt. Lieber sollte man von Zeit den Kot testen lassen – und man sollte seinen Hund davon abhalten, Schnecken zu fressen.

s.a.: http://www.inga-spruenken.de/?p=650

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