Urlaubsfreuden an der Ostsee

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Ihren Urlaub haben nicht nur Frauchen und Herrchen genossen, sondern auch Emile und Bijou. Im August ging es mit dem Campingbus nach Mecklenburg-Vorpommern zunächst an die Seenplatte, wo wir den Geburtstag eines Freundes an dessen Bootsliegeplatz feierten. Allerdings gefiel es den Fellnasen am Fleesensee nicht so gut. Schließlich gab es rund um den Yachthafen Lebbin wenig bis gar keine hundefreundlichen Spazierwege. Die Wege führten zumeist an der Straße entlang und auch das Baden im See war für Emile und Bijou tabu, denn Hunde waren am Seestrand nicht erlaubt. Die Argumentation, dass es sich ja eigentlich nicht um einen Strand, sondern um eine Wiese handelte, war zwar richtig, wäre aber letztlich nicht durchzusetzen gewesen. So legten wir uns ganz an den äußeren Rand unter einen Baum, was niemanden störte, da Emile und Bijou immer ganz brav auf ihrem Platz bleiben. So dauerte der Aufenthalt dort nur drei Nächte.

Deutlich schöner und entspannter war es für die Herr und Hund im Ostsee-Örtchen Freest direkt gegenüber der Insel Usedom. Dort gab es nicht nur einen äußerst unkonventionellen und hundefreundlichen Campingplatz (www.campingplatzfreest.de), sondern dahinter ein Waldgebiet für ausgedehnte Spaziergänge. Zudem waren es nur fünf Minuten zum Hafen und zum Strand, auf dem zu großen Teilen auch Hunde erlaubt waren. Das gefiel uns so gut, dass der ursprüngliche Plan, noch weitere Orte an der Ostsee anzufahren, verworfen wurde. Stattdessen genossen wir alle acht unbeschwerte Tage mit Strandleben, Fahrradtouren und Spaziergängen.

Emiile und Bijou hatten viel Spaß am Strand und machten einige neue Hundebekanntschaften. Im Gegensatz zu anderen Hunden zeigten sie sich äußerst brav und lagen die meiste Zeit unangeleint (!) dort, wo auch wir so rumlagen. Natürlich war immer ein Baum in der Nähe, damit sie auch in den Schatten ausweichen konnten. Ab und zu gab es auch mal ein kleines Bad im Meer. Hier an der Peenemündung sorgt die Boddenlandschaft dafür, dass man ewig lang ins Wasser laufen kann, bevor es tiefer wird. Allerdings waren Emile und Bijou lieber an Land, als im Wasser und mussten dann auch schon mal „zwangsweise“ abgekühlt werden. Insbesondere Bijou mit ihrem langen Fell wurde es schon mal zu warm. Da nützte auch das mitgeführte Wasserschälchen nichts. Die Besuche im Meer quittierte sie jedes Mal, mit großen Schwanzwedeln, obwohl sie sich anfangs immer erst mit allen vier Pfoten sträubte. Auch Emile machte ein eher angewidertes Gesicht, wenn er seine Pfoten in das kühle Wasser tauchen sollte.

Am Campingplatz konnten die beiden sich ungehindert auf der Wiese rekeln. Wie unkompliziert es dort doch zuging, erfuhren wir auf der Rücktour, als wir nochmals einen Stopp auf einem Campingplatz am Plauer See einlegten. Dort war alles reglementiert und Hunde – auch die, die brav waren – mussten streng an die Leine. Der Rückweg führte schließlich über das mittelalterlich anmutende Städtchen Quedlinburg in einer Tour zurück. Es hat allen Vieren hervorragend gefallen. Gemeinsam ist es einfach am schönsten…

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