Ähnlich und doch ganz anders – Hund und Schwein

SchweinAmelie 021 SchweinAmelie 033

Sie sind sich sehr ähnlich und doch liegen Welten zwischen ihnen – die Rede ist von Hunden und Schweinen. Während die einen sogar bei Herrchen und Frauchen mit im Bett schlafen dürfen, werden die anderen gnadenlos in riesigen Mastanlagen gehalten und landen insbesondere jetzt im Sommer als Grillgut auf unseren Tellern. Wer jedoch einmal erlebt hat, wie ähnlich ein Schwein einem Hund ist, der wird sich vielleicht beim nächsten Mal überlegen, ob er Schweinefleisch – und insbesondere noch das günstige vom Discounter aus Massentierhaltung – wirklich mit Appetit essen möchte….

Ihr Name ist Amelie und sie ist ein ganz normales rosa Schwein. Und eigentlich sollte sie das gleiche Schicksal erleiden, wie alle ihre Artgenossen, nämlich gemästet und geschlachtet werden. Doch das Hochzeitspaar, dem das kleine Ferkel zur Hochzeit samt Schlachtgutschein geschenkt wurde, verging bei dessen Anblick der Appetit. So landete Amelie in der Eifel bei Dagmar. Die wiederum hat nicht nur ein besonderes Faible für Schweine – auch Wildschweine und Hängebauchschweine leben in ihrem Garten – , sondern auch für Schafe und Hunde,die keiner mehr will. Alle zusammen genießen bei ihr ihr Leben.

Während die Schafe sich auch schon mal von dem einen oder anderen Hund am Schwanz ziehen lassen – sie wehren sich, wenn es ihnen zuviel wird – lebt die stubenreine (!) Amelie nicht nur im Garten, sondern auch im Haus. Sie läuft umher begrüßt die Gäste und hält ihr Mittagsschläfchen in der Sonne. Auch Emile und Bijou wurden von Amelie begrüßt – eine Begegnung der unheimlichen Art. Emile traute sich nicht so recht heran und schnüffelte mal vorsichtig an ihrem Hinterteil, während Bijou von einem kleinen Rüden so ablenkt wurde, dass sie Amelie keine große Aufmerksamkeit schenkte.Will man Amelie locken, dann funktioniert das besonders gut mit Weintrauben, denn die gehören zu ihren Leibspeisen. Ansonsten ist sie ein ganz normaler Hund, äh Schwein und tollt herum.

Besucht haben wir Amelie und ihre Kumpels im Rahmen der Dreharbeiten für eine Pilotsendung fürs WDR. Nicht nur Amelie stand auf der Besucherliste, auch ein Rudel Wölfe, eine Herde Schafe und ein paar Greifvögel. Und es stehen noch weitere Dreharbeiten und spannende Begegnungen in der Eifel an. Wer genau wen wo traf und was dabei passierte, erfährt man beim nächsten Post – oder spätestens am Sonntag, 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR.

FacebookTwitterGoogle+Share