Bijou und Emile oder wie alles begann

ImageBijou und Emile sind die Stars der Kölner Ausgabe der Buchreihe „Fred und Otto unterwegs in…“. Und das kam so: Bijou ist eine zehnjährige Jack Russel Terrier-Mix-Hündin und zog 2004 im Alter von etwa neun Monaten bei ihrem Frauchen Inga Sprünken ein. Sie kam aus Ibiza und wurde vom Frauchen im Internet entdeckt. Ihre mit eingeschleppten Mittelmeerkrankheiten wie Babesiose und Ehrlichiose wurden schnell auskuriert und sie entwickelte sich von einem ängstlichen Mäuschen zu einer selbstbewussten Hundedame.

Die Umzüge vom Land in die Stadt und wieder zurück verkraftete sie gut. Heute ist sie in Köln ebenso Zuhause wie im bergischen Much. In der Stadt genießt sie die vielen Spaziergänge am Strand, wo sie am liebsten die Wellen anbellt, die die Rheinschiffe verursachen. Auf dem Land bewacht sie eifrig den großen Garten. Zusammen mit ihrem Ziehsohn Emile verjagt sie Eindringlinge wie etwa Kühe, die sich zu nah an den Gartenzaun heranwagen. Auch joggt sie dreimal die Woche fleißig die Berge hoch und runter und ist topfit.

Emile ist ein dreijähriger Whippetrüde und kam im Alter von zehn Wochen im August 2010 ins Rudel. Schließlich brauchte das Herrchen auch mal männliche Verstärkung, nachdem es zwei Jahre zuvor zum Frauenteam hinzugestoßen war. Bijou nahm den Welpen gerne auf, schließlich wusste sie, dass ihr niemand ihren Platz streitig machen konnte. Emile ist ein richtiger Whippet: sanftmütig, sensibel, ein bisschen faul, ruhig und verschmust. Daher passt er charakterlich gut zu Bijou, die ähnlich ist. Ihn unterscheidet jedoch, dass er weniger ängstlich auf Gewitter, Schüsse oder Feuerwerk reagiert. Trotz des großen Altersunterschieds sind die beiden beste Freunde – klar, dass die kleine Bijou das Sagen hat.

Lange haben sich die übrigen Rudelmitglieder gefragt, ob Emile überhaupt bellen kann, denn er gab nie keinen Ton von sich. Ein Schafbock, dem er unvermittelt gegenüber stand, hat das geklärt. Inzwischen bellt er auch schon mal mit Bijou, wenn es gilt, die Kühe zu verjagen. Dinge wie Autofahren, neben dem Rad herlaufen und Joggen steckt Emile locker weg und nimmt an allen Aktivitäten seiner Menschen gerne teil. Am liebsten spielt er im Garten oder am Rhein mit anderen Hunden. Das Höchste aller Gefühle aber ist, wenn sich das gesamt Rudel auf dem Boden ­- oder ab und an auch mal auf der Couch – zum Schmusen versammelt. Als witziges Gespann sorgen Bijou und Emile schon wegen ihres Größenunterschiedes für Aufmerksamkeit, zumal dies auch auf Frauchen und Herrchen zutrifft.

Als der Berliner Verleger Dr. Alexander Schug Autoren für einen Kölner Stadtführer für Hunde suchte, waren Bijou und Emile gleich Feuer und Flamme und haben Frauchen gedrängt, sich zu melden. Mit großem Eifer haben alle zusammen viel Interessantes zusammengetragen und alles Mögliche erkundet – was genau ließt man ab Oktober in „Fred&Otto unterwegs in Köln“.

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2 Gedanken zu “Bijou und Emile oder wie alles begann

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