Urlaubslektüre für Hundefans

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Raus aus aus dem Alltag und rein ins Lesevergnügen: Die Kurzgeschichtenbände „Mein Hund heißt ,Nein’“ und „Issn‘ Rüde“ halten für jeden Geschmack etwas bereit. 18 Autoren haben wochenlang geschrieben, getüftelt und letztlich ist etwas Einzigartiges dabei heraus gekommen.
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Die Welt unserer Vierbeiner ist so facetten- und abwechslungsreich wie das tägliche Leben ihrer Besitzer. Denn „NEIN!“…ist das meistgenutzte Wort in der Erziehung des jungen Welpen. Wen wundert´s, dass er zunächst glauben mag, sein Name ist „NEIN!“. Auf dem Weg des Welpen von seinen ersten Lebenstagen über die Hundeschule bis hin zum Weg über die Regenbogenbrücke begleiten die Autoren ihre hoch und tiefenbegabten Hunde. So gelangt man zu der Erkenntnis: Ob Rassehund oder Mischling – irgendwie sind sie alle gleich und unberechenbar. 44 Geschichten sind es – mal heiter, mal lustig, mal spannend und mal geheimnisvoll, aber alle lesenswert.

Das Buch „Mein Hund heißt ,Nein’“ ist der Nachfolger von „Issn´Rüde“. Das wiederum enthält die beliebtesten Rubriken des gleichnamigen Online-Hundemagazins. Die Hundegeschichten und Hundekolumnen sind die „Best of“ daraus und eigens geschriebene Storys von Gastautoren. Sie alle nehmen den Leser mit in eine unterhaltsame Welt von Hund und Besitzer.

Vom manchmal nervigen Jack Russel über jagdbegeisterte Dackel und schwimmfreudige Retriever erlebt man das Leben unserer vierbeinige Lebenspartner aus der Sicht von Herrchen, Frauchen, aber auch aus der Sicht der manchmal genervten Fellnasen: Heiter, besinnlich und immer wieder liebenswert geht die Reise quer durch das tägliche Leben.
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Beim Kauf eines der beiden Bücher, die Autor und Herausgeber Burkhard Thom zusammen mit einigen Mit-Autoren auf dem Messe „Equorius und Bunte Hunde“ (http://messeundevent-gmbh.de/unsere-messen/bunte-hunde-equorius-equorius-jump/) in Köln auf der Galopp-Rennbahn im Juni vorstellte, tut man nebenher noch etwas Gutes. Denn alle Beteiligten stellen sich in den Dienst der guten Sache und spenden den Reinerlös der Bücher komplett an die Vereine „SOS-DOG“ und „IG Gegen Rasselisten“.

Burkhard Thom selbst, seit Juli 2015 in Rente, vertreibt seine „Langeweile“ mit Frau, Hund und Enkeln. Den Rest seiner Freizeit verbringt er vor dem PC, verfasst Artikel für seinen Blog (www.Doggybag-Bergheim.de), „bastelt“ an Buchideen oder wirbt für seinen authentischen Ratgeber „Alkohol – Die Gefahr lauert überall!“ Erhältlich sind alle Taschenbücher im Buchhandel und bei Amazon (www.amazon.de) auch als E-Books.

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Mit Sommer-Frisur: Bijou und Emile unterwegs in bella Italia

20170606_195301Emile und Bijou ahnen es schon: Herrchen holt den Bus hervor und beginnt eifrig zusammen mit Frauchen, zu packen. Sollte es etwa wieder auf Reisen gehen? Nicht, dass das Hundegespann etwas dagegen hätte, Herrchen und Frauchen zu begleiten, aber das gemütliche Nest zu verlassen und ins Ungewisse zu entschwinden, ist immer so eine Sache – der Hund an sich ist eben ein Gewohnheitstier.

Doch erst einmal geht nur zu Emiles vorigem Herrchen, das in der Kroppacher Schweiz ein Café aufgemacht hat: #wilhelmstegcaféundbiergarten. Dort gibt es eine große Wiedersehensfreude und Kaffee und Kuchen zur Stärkung, bevor der Bus bestiegen und dann tatsächlich gen Süden gefahren wird. Aschaffenburg ist die erste Station. Direkt am Main gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz mit viel Grün fürs gesamte Rudel.

Dem Abendspaziergang entlang des Mains und in die Altstadt folgt am nächsten Morgen ein Spaziergang mit in einem ausgiebigen Frühstück in einem netten Café unweit des Johannisschlosses. Zufällig findet sich direkt um die Ecke ein Hundefriseur. So kommt die Idee auf, das nachzuholen, was vor der Abfahrt versäumt wurde: Bijou sollte eine schicke Sommerfrisur erhalten, denn schließlich ist Süditalien das Reiseziel.

Herrchens vergeblicher Versuch, Bijou zu scheren, war unter anderem am stumpfen Scherapparat gescheitert. Bijou sieht seither ein bisschen gerupft aus. Aber nun ist es soweit, der überraschte Hundefriseur, der gleichzeitig Tierheilpraktiker und Tierpsychologe ist, lässt sich breitschlagen, spontan Hand an sie anzulegen. Nach einer Stunde ist Bijou erstmals in ihrem Leben geschoren – und fit für Italien. Gleichzeitig gibt es noch ein homoöpathisches Herzmittel, Crataegus (Weißdorn), für die 14-jährige Hundedame, denn der Tierheilpraktiker (www.tierheilparktiker-otte.de) hält ihren Herzschlag für unregelmäßig.

Nach Stationen in Füssen und Ravenna, wo die Mücken sich sogar auf die Vierbeiner stürzen, landet die Hundefamilie in Kalabrien, wo es einen fantastischen Campingplatz gibt. Hier sind Hunde nicht nur gern gesehen, sondern sogar am Pool erlaubt: www.puntalice.it/de. Nach einer Woche Ausruhen geht es weiter nach Kampanien, wo es ebenfalls einen überaus hundefreundlichen Campingplatz gibt: www.campingvillaggiodeipini.com. Emile und Bijou dürfen hier frei laufen und Bekanntschaft mit dem Campingplatz-Hund machen.

Auch am Strand, wo eigentlich Hundeverbot herrscht während der Saison, wird das Ganze nicht so ernst genommen. Morgens und abends spazieren viele Vier- und Zweibeiner entlang des Meeres. Wellen-Bellen, Sandbuddeln und Stöckchen verfolgen macht Emile und Bijou in weichem Sand großen Spaß – das Ganze dann noch bei fantastischen Sonnenuntergängen. Viel zu entdecken gibt es auch in den Pinien– und Eukalyptuswäldern. Hier finden sich zahlreiche Smaragdeidechsen, die vor den Füßen der Vierbeiner vorbeiflitzen. Reisen bildet – auch Hunde.

 

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Nomen est Omen bei Emile und Bijou

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„Sag mir, wie du heißt, und ich sag dir, wer du bist“, schließen Sprachforscher wie Joachim Schaffer-Suchomel vom Namen auf die Persönlichkeit. Gemäß der Aussage in seinem Buch „Nomen est Omen“ trägt jeder Vorname eine verborgene Botschaft in sich. Namen sollen dem Träger einen Lebensweg vorgeben und viel über sein seelisches Wesen und sein Schicksal aussagen.

Dabei hat jeder Buchstabe sein eigenes Bild. Beginnt ein Name etwa mit P wie Peter lässt das auf eine unruhige Persönlichkeit schließen, die viel vorantreiben kann. Während ein „P“ alleine umfällt, worauf die Deutung sich bezieht, steht ein „E“ für sich alleine und gilt für Ruhe und Bodenständigkeit.

Das Wortbild „An“ steht für Präsenz, viel Mitte und Geschlossenheit, andererseits aber für das Laufen in einem Hamsterrad. Der beliebte Hundename Max etwa bedeutet „der Größte“, er ist ein Macher und gern aktiv. Der Buchstabe „O“ wie Otto steht als Kreis für die Vollendung, aber auch für ein Gefängnis, dem Otto zu entkommen versucht. Namen mit dem Anfangsbuchstaben „S“ gleichen indes einer aufgerichteten Schlange und symbolisieren Kampfgeist.

Laut dem Verein Tasso, sind Hundenamen grundsätzlich ein Türöffner zu anderen Hundehaltern beim Spaziergang. Dabei habe, wer es mit Luna (Mondgöttin) oder Rocky (Rochus: brüllen, schreien) versuche, die größte Chance, richtig zu liegen. Denn gemäß der Tasso-Datenbank, in der über 7,6 Millionen Tiere registriert sind, führen diese beiden Hundenamen die Hitliste an, während es bei den Katzen Lilly (abgeleitet von Elisabeth und damit von Gott verehrt) und Felix (der Glückliche) sind.

Auf Platz zwei und drei bei den Hunden landen Emma (von Imme – Biene -, die Fleißige) und Bella (Isabella, die Schöne) sowie Sammy (Samuel, der letzte Richter Israels) und Max (s.o.). Vor 32 Jahren, als Tasso anfing, hießen die meisten Hunde eher Bobby (Robert, Ruhm, Ehre, glänzend) oder Susi (Susanne = Lilie).

Trotz – oder gerade wegen ihrer Bedeutung, sollt man sich bei der Auswahl des passenden Hundenamens auf seine Intuition verlassen. Meine Bijou jedenfalls steht für eine Kostbarkeit, ein Juwel und wurde von mir bewusst gewählt. Emile indes bezieht sich auf Emil, den Großvater seines Herrchens. Als französische Form sollte er zu Bijou passen und hat in dieser Bedeutung etwas Witziges, Fröhliches. Der Name an sich geht zurück auf das lateinische aemulus und bedeutet eifrig, wetteifernd, nachahmend. Auf beide Hunde passen die Namen übrigens perfekt. Und ich (Inga = Ingeborg, abgeleitet von dem germanischen Gott Ingwio), bin in der Bedeutung wie im richtigen Leben ihre Hüterin, Beschützerin.

 

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Das Beste zum Schluss – Bijou und Emile waren fleißig

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Im Auftrag von Fred & Otto haben Bijou und Emile nun seit März fleißig das Rheinland erkundet. Sie liefen über Höhen und Felder, durch Täler und Bäche, kletterten auf Berge und Burgen, untersuchten Pfade und Wege und testeten, wo Hunde willkommen sind, wo sie übernachten können und wo es das beste Wasser gibt.

Mit einer Tour ins Siebengebirge endeten ihre Recherchen gestern. Als krönender Abschluss waren sie zu Besuch bei den hochherrschaftlichen Löwen und feuerspeienden Drachen des rheinischen Mittelgebirges, das aus mehr als 50 Bergen und Anhöhen besteht. In einem der ältesten Naturparks Deutschlands betrachteten sie nach steilen Aufstiegen den guten Vater Rhein von oben. Nun ist heute Ausruhen angesagt, denn jetzt ist Frauchen wieder dran.

Das Ergebnis ihrer rund 400 Kilometer langen Wanderungen fasse ich für Fred & Otto unterwegs im Rheinland in Worte. Ab Herbst gibt es den Ausflugs- und Wanderführer für Zwei- und Vierbeiner im Buchhandel: http://www.fredundotto.de/index.php?mainm=8&id=8&buchid=20

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Tierarztrechnungen – ein Gewinnspiel

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Tierarztrechnungen können die Haushaltskasse ganz schön belasten. Auch wenn man seinem Vierbeiner mit allerlei Hausmittelchen bei kleineren Erkrankungen gut selbst helfen kann und ja auch Homöopathie bei Tieren bekanntlich gut anschlägt, sollte man nicht sparen und zum Tierarzt gehen, wenn dem Tier ernsthaft etwas fehlt. Darüber hinaus sollten Hunde ab einem bestimmten Alter – wie Menschen auch – zum regelmäßigen Check. Bei einer Blutabnahme kann der Tierarzt feststellen, ob Nieren und andere Organe einwandfrei arbeiten und auch beginnende Krankheiten rechtzeitig erkennen. Und natürlich muss man zum Impfen – auch wenn die jährlichen Impfungen vielleicht etwas übertrieben sind. Aber wenn der Hund mit verreisen soll, muss es je nach den Einreisebestimmungen sowieso sein.

Derzeit gibt es jedoch eine praktische Verlosung, bei der man die Kosten erstattet bekommt. Auf der Makler-Online-Plattform vergleichen-und-sparen.de kann man ab sofort bis September seine Tierarztrechnungen aus den vergangenen 12 Monaten (ab dem 1. Juli 2013) einreichen. Die Rechnungen, es können auch mehrere für ein und dasselbe Tier sein, gelten als Los. Jeweils freitags wird ein Gewinner gezogen, der die Tierarztrechnung erstattet erhält. Dabei ist es egal, ob das Tier (kranken-)versichert ist oder nicht. Alle nicht gezogenen Rechnungen bleiben bis zum Schluss im Topf, so dass man immer wieder eine neue Gewinnchance hat.

Das Gewinnspiel ist eine seriöse Sache. Teilnahmevoraussetzungen sind lediglich ein ausgefülltes Formular, das man als pdf auf der Plattform www.vergleichen-und-sparen.de erhält und ausgedruckt zusammen mit den Rechnungen einschicken sollte. Vermerkt sein müssen lediglich Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie der Name des Tieres, Rasse und Alter. Das Ganze kann man einfach per E-Mail an verlosung@vergleichen-und-sparen.de, per Fax an 02041/77 447-88 70 oder per Post an vs GmbH, Verlosung Tierarztrechnung, Postfach 10 07 02, 46207 Bottrop, senden. Einsendeschluss ist der 30. September 2014.

Der Anbieter des Gewinnspiels ist übrigens die vs vergleichen-und-sparen GmbH, die bereits seit 30 Jahren als unabhängiger Versicherungsmakler im Bereich der Absicherung von Tieren tätig ist und über 350.000 Kunden betreut. Neben Hundehaftpflicht, Pferdehaftpflicht oder Katzenversicherung bietet das Unternehmen auch weitere nützliche Portale im Netz an, wie etwa ein Online- Verzeichnis von Tierärzten (www.tierarzt-onlineverzeichnis.de) oder eine Plattform mit Infos zum Thema Hundeurlaub (www.hundeurlaub.de).

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Der Wächterlöwe – oder Emile und Bijou sichern den Eingang

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Viel unterwegs sind Emile und Bijou derzeit. Schließlich gilt es, Dinge zu entdecken, die auch anderer Vier- und Zweibeiner interessieren könnten. So manches Schloss und so manche Burg werden dabei erkundet.

Oftmals bewachen Löwen die Eingänge zu solcherlei Sehenswürdigkeiten. Denn Löwe und Greif hüten die Pforten zu den Heiligtümern der Mysterien. Niemand, der nicht reinen Herzens ist, kann an ihnen vorbei. Als „König der Tiere“ ist der Löwe ein weitverbreitetes Symbol, das vor allem mit dem Licht und der Kraft der Sonne in Verbindung gebracht wurde. Man behauptete, er könne Dämonen vertreiben und schließe niemals die Augen. So wird er auch in China und Japan häufig als Tempelwächter eingesetzt. 

Da aber der Löwe nur in eine Richtung schauen kann, unterstützen ihn Emile und Bijou und sichern die anderen Seiten. So verpassen sie nichts und schon gar keine Sehenswürdigkeit am Wegesrand.

 

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Emile und Bijou bei der Mayerschen

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Nach einer längeren Wanderung gestern für den neuen Wanderführer „Fred & Otto unterwegs um Köln/Bonn“ bereiten sich Emile und Bijou samt Frauchen vor auf eine Buchpräsentation morgen, 15. Februar, 12 Uhr, bei der Mayerschen in Köln-Nippes, Neusser Straße 226 (http://www.mayersche.de/buchhandlung/koeln-nippes/). Gemeinsam stellen wir „Fred & Otto unterwegs in Köln“ vor. Zu diesem Zweck gab es ein paar schöne Halstücher für die beiden vierbeinigen Stars.

Wir lesen vor aus dem Blog und dem Buch. Dabei erfahren die Zuhörer jede Menge Details aus dem Hundeleben. So beispielsweise auch, warum Hunde beim Züchter so teuer sind. Denn die Preise aus einer verantwortungsvollen Zucht sind allein dem Tierschutz geschuldet. Die Vorschriften, die jeder Züchter erfüllen muss, der Papiere ausstellen will, regelt der jeweilige Zuchtverband der einzelnen Rassen.

Das fängt damit an, dass die Hündin in zwei Jahren nur zwei Würfe haben darf und das erst ab dem zweiten bis maximal dem achten Lebensjahr. Zuvor wird sie auf Herz und Nieren geprüft und geschaut, ob sie nicht irgendwelche Erbkrankheiten hat (Kosten rund 2000 Euro). Dabei werden etwa Gebiss, Augen und Skelett beurteilt, damit sie auch gesunde Welpen zur Welt bringen kann, die den Zuchtstandards entsprechen.

Überprüft werden aber auch ihre Haltungsbedingungen und die ihres Zukünftigen, so dass man sicher sein kann, dass die Tiere psychisch und physisch bei bester Gesundheit sind – ganz im Gegensatz zu Hobbyzuchten oder gar den sogenannten Wühltischwelpen.

Wie man sich vor dubiosen Hundehändlern schützen kann, ist ebenfalls eins der Themen in Fred & Otto unterwegs in Köln. Fragen dazu, zu den Vorschriften und Freilaufflächen in Köln, zu Hundeschwimmbädern, Hundeernährung, Hundehoroskop oder zur Freizeitgestaltung mit Hund beantworten wir morgen gerne persönlich.

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Emile ist was Besseres oder Hunde in der Kunst

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Windhunde sind was Besseres, das war zumindest die Denkweise zu früheren Zeiten. Emile weiß davon nichts, obwohl er schon manchmal die eine oder andere Verhaltensweise zeigt, die zumindest so etwas erahnen lässt. So liegt er etwa niemals auf dem nackten Boden. Weder Zuhause, noch im Garten in der größten Hitze, noch wenn er uns ins Restaurant begleitet. Dann schleppen wir eine Komplettausrüstung mit. Dazu gehört neben seinem Mäntelchen (im Winter) immer eine rote gepolsterte Decke, auf die er sich legen kann. Haben wir sie mal vergessen, muss Herrchens oder Frauchens Jacke herhalten, da er ansonsten einfach stehenbleibt. Und das solange, bis er vor Müdigkeit fast umfällt und alle Leute denken, wir seien die Tierquäler schlechthin.

Zuhause hat er ein besonders weich gepolstertes Körbchen und macht es sich auch schon mal gerne auf der Couch bequem, wenn er denkt, dass wir es nicht merken. Schließlich liegen Windhunde er ja auch gerne hoch, wie es heißt. Offiziell darf er nur aufs Sofa, wenn wir auch drauf sitzen und das auch nicht immer. Aber dann versucht er alles, uns mit seinen Blicken so lange zu hypnotisieren, bis wir es ihm erlauben.

Wenn er neben Bijou herläuft, fällt er besonders durch seinen eleganten tänzelnden Gang auf und wenn es ums Wettrennen mit anderen Hunden geht, merkt man ihm einen gewissen Stolz an, wenn er andere locker abhängt. Weniger lustig ist das, wenn er Wildtieren hinterherläuft. Das versuchen wir unter allen Umständen zu verhindern, denn Windhunde sind Hetzhunde, die dem Wild zwar nichts tun, wenn sie es erwischen, aber solange hinterherjagen, bis es tot umfällt. Allerdings verausgabt auch er sich dabei so sehr, dass er anschließend kaum noch laufen kann und manchmal auch hustet, weil er zu schnell geatmet und seine Atemwege damit überreizt hat.

In der Barockzeit wurden Windhunde nicht zur Jagd eingesetzt, weil sie zu wertvoll waren. Diese eleganten Tiere waren ausschließlich dem Adel und den Patriziern vorbehalten. Friedrich den Große beispielsweise hatte eine Schwäche für die kleinere Variante, die Windspiele. Sie liegen noch heute neben ihm auf dem Friedhof begraben. Den Kampf mit Wildschweinen mussten damals die so genannten Bluthunde aufnehmen. Das waren die Hunde der Bauern. Der Begriff bezieht sich auf Reinblütigkeit, was auch bedeutet, dass diese Hunde nicht mit den edlen Windhunden der Adligen gekreuzt werden durften.

Das alles erfährt man bei einer Museumsführung durch das Museum für Angewandte Kunst. Dort finden sich jede Menge Abbildungen der besten Freunde des Menschen, etwa auf Futteralen, Schießpulverbehältern, Gewehrkolben, aber auch Möbeln und Gemälden. Aus Meißner Porzellan sind die früher beliebten Tischaufsätze, die zu allerlei Gesprächsstoff beim Essen beitragen sollten. Unter ihnen findet man auch Darstellungen, die auf den damaligen Mopsorden hinweisen. Der aus China eingeführte Mops erfreute sich zur Barockzeit größter Beliebtheit als wärmender Schoßhund bei der feinen Gesellschaft. Was genau es mit dem Orden und den Porzellanfiguren so auf sich hat, steht in „Fred & Otto unterwegs in Köln“. 

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Bijou und Emile, die Starmodels

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Dass Bijou und Emile auch zum Modeln taugen, bewiesen sie heute bei einer Foto-Session rund um den Kölner Dom. Eine Fotografin der Bildzeitung hatte für einen Bericht über „Fred & Otto unterwegs in Köln“, der voraussichtlich am Freitag, 13. Dezember, in der Kölner Ausgabe der Bild erscheint, dazu geladen. Also packte ich die zwei ins Auto und fuhr zum Dom. Dort zeigten sich die Fellnasen wie immer von ihrer besten Seite: sie blieben sitzen, wo sie sollten, lächelten in die Kamera, legten sich oder liefen mit mir die Treppen zur Altstadt rauf und runter – der Fotografin entgegen. Auf einem Grünstück vor dem Rheinufer spielte Emile dann auch noch fototauglich mit einem Stöckchen – und das alles, obwohl es kalt und ungemütlich war.

Natürlich habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, die beiden Models vor Kölns berühmtestem Bauwerk zu fotografieren. Dieses Foto erscheint voraussichtlich zu einem Bericht morgen, 12. Dezember, in der Welt Kompakt. Jetzt warten wir nur noch auf den Beitrag in der WDR-Lokalzeit, an dem die zwei allerdings nicht beteiligt waren. Da hat ein Protagonist mit Hund den Stadtführer „Fred & Otto unterwegs in Köln“ getestet.

Auf jeden Fall gab es für meine zwei Models heute Abend eine Extra-Wurst.

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