Der Kampf gegen Ungeziefer – oder Bernstein für Hunde  

EmileBernsteinGarten (4)

Viel wird im Internet diskutiert über den Gebrauch von Bernsteinketten gegen Zecken. Aber es ist wie bei vielen Dingen im Leben: während die einen darauf schwören, halten es die anderen für völligen Quatsch. Emile und Bijou jedenfalls tragen seit knapp einem Monat Bernsteinketten. Fakt ist, es sieht schön aus. Und was die Zecken angeht, hatte Bijou zwei winzige und Emile seither keine mehr. Ob nun Zufall oder nicht, es ist in jedem Fall besser, als die Chemie-Keule vom Tierarzt.

Die Wirkung soll darauf beruhen, dass die Steine sich durch Reibung statisch aufladen und damit die Zecken abwehren. Zudem sollen Zecken und Flöhe den harzigen Geruch des Bernsteins nicht mögen. Wichtig dabei ist, dass man unbearbeiteten, echten Naturbernstein nimmt, der ständig auf der Haut/dem Fell getragen werden sollte. So kann sich der feine Harzgeruch über das Fell und die Haut verteilen. 

Zecken haben zwar keine Nasen, sondern nur ihr Haller’sches Organ, das eine bestimmte Kombination an organischen Stoffen wahrnehmen kann. Diese Kombi soll durch den Harzgeruch des Bernsteins gestört werden. Das Gleiche gilt für Kokosöl, womit man den Hund anfangs täglich und später im Abstand von zwei Wochen einreiben sollte. Die darin enthaltene Laurinsäure hilft übrigens auch zur Abwehr von Zecken und Mücken beim Menschen und pflegt zudem auch die Haut. Und Bernstein soll gemäß der Heilsteinkunde auch gut gegen Ekzeme, allergische Hautkrankheiten, Entzündungen, Arthritis, Berührungsangst und andere Symptome sein.

Weitere Möglichkeiten der natürlichen Ungeziefer-Bekämpfung sind bei Flohbefall zwei in Viertel geschnittene Zitronen, mit einem halben Liter kochendem Wasser überbrüht. In Sprühflaschen verteilt, kann der Hund damit täglich besprüht werden. Auch ein Tropfen Zedernholzöl mit einem Esslöffel Oliven- oder Mandelöl vermischt, wirkt insbesondere gegen Läuse. Das Gleiche gilt für Teebaumöl und Knoblauchwasser, das auch Zecken fernhalten soll.

Nichts von diesen Tipps ist jedenfalls so schädlich, wie das Nervengift vom Tierarzt, darum rate ich allen, es einfach mal auszuprobieren. Die Gesundheit des Hundes wird es danken. Weitere Mittelchen aus Mutter Erdens Garten gibt es bei Gesundheitsproblemen auch in meinem Buch „Fred & Otto unterwegs in Köln“.

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