Mit Heilsteinen gegen Zecken

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Auf insgesamt zehn Füßen erkunden Bijou und Emile mit mir die nähere und weitere Umgebung. Wir sind fleißig am Wandern, schließlich wollen wir den nächsten Fred & Otto-Band schreiben. Wie wunderschön die Natur im Rheinland sein kann und was man alles entdecken kann, überrascht uns dabei immer wieder. Aber genauso gefährlich ist die Natur auch, denn schließlich lauern überall die kleinen ekligen Spinnentiere und warten nur darauf, Emile und Bijou ins Öhrchen oder den Hals zu beißen. Während Bijou sie sich widerspruchslos ziehen lässt, ist es bei Emile immer ein wahres Drama. Er schreit, als würde er abgestochen und wehrt sich mit aller Kraft.

Nachdem mir das Inuzid Zeckenspray ausgegangen ist und mir der Hersteller leider nicht mitteilte, wo ich denn ein neues bekomme, haben wir uns zu einem Selbsttest entschlossen. Das heißt, Frauchen reibt sich mit Kokosöl ein und Emile und Bijou trinken Rhodochrosit-Wasser. Der Rhodochrosit oder Himbeerspat ist ein häufig vorkommendes Mineral der Klasse der Carbonate und Nitrate und chemisch gesehen ein Mangancarbonat. Der Stein soll unter anderem bei Erschöpfung, Kopfschmerzen und Gicht helfen, das Immunsystem verbessern sowie Harnsäure neutralisieren. Vielleicht ist das Letztere der Grund, warum er auch gegen Zecken helfen soll.

Trommelsteine gibt es für wenige Euro überall zu kaufen. Sie werden erst einmal abgespült und dann auf einem Bergkristall oder einem Amethyst über Nacht aufgeladen. Dann lege ich sie in eine Karaffe und gieße Wasser darüber und warte ein paar Stunden. Das Wasser bekommen Emile und Bijou zu trinken. Seitdem gab es keine Zecke mehr – glaubt es oder lasst es. Aber Probieren geht ja bekanntlich über Studieren. Und sollte sich doch noch mal ein Spinnentier einfinden, reibe ich die zwei mit Kokosöl ein. Das habe ich schon probiert, aber Bijou wird danach sehr strubbelig. Da ist mir das Rhodochrosit-Wasser lieber. Ich werde weiter berichten.

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