Sommerhitze – des einen Freud, des anderen Tod

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„Die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage haben viele herbeigesehnt. Und auch jetzt im Frühjahr gilt es schon daran zu denken, dass Tiere nicht zu diesen Sonnenanbetern gehören. Denn Hund, Katze und Co. können sich nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise durch Hecheln. Weil viele Tierhalter das nicht wissen, sterben jährlich unzählige Tiere“, vermeldet der Deutsche Tierschutzbund in einer Pressemitteilung.

Emile und Bijou sind, was das Sonnenbaden angeht, ganz unterschiedlich. Während Emile stundenlang im warmen Sand oder auf der Wiese in der Sonne ausharrt, ist es Bijou mit ihrem langen Fell schnell zu warm und sie fängt an zu Hecheln. Besonders schlimm ist es im Auto, da hechelt sie ohnehin, ob Sommer oder Winter, weil sie das Fahren stresst. Wichtig ist dann insbesondere eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, obwohl sie erst eine Zeit braucht, bis sie trinkt. Wenn sie aussteigt, ist sie noch zu aufgeregt und muss erst ein bisschen hin- und herlaufen, bis sie Wasser nimmt.

Grundsätzlich sollte man im Sommer immer große Hitze meiden und das Gassigehen in die Morgen- und Abendstunden sowie in schattige Waldgebiete verlegen. Auf gar keinen Fall dürfen Hunde im Sommer länger im Auto gelassen werden, denn selbst bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im parkenden Fahrzeug rasch auf 50 Grad und mehr an. Außerdem wandert die Sonne und das im Schatten abgestellte Fahrzeug steht nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Schnell sind für Tiere unerträgliche Temperaturen erreicht. Da nutzt auch kein geöffnetes Schiebedach oder ein geöffnetes Fenster.

Die Folgen von Überhitzung sind Übelkeit und Kreislaufprobleme. Warnsignale von Überhitzung sind glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzeschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Wenn diese Symptome auftreten sollte man schnellstens mit nassen Tüchern oder Wassergüssen für Abkühlung sorgen und einen Tierarzt aufsuchen. Weitere Tipps zum Thema gibt er unter: www.tierschutzbund.de/tiere-hitze

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