Kollege Hund oder wie Bijou & Co. das Arbeitsklima verbessern

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Wenn wir arbeiten, was glücklicherweise oft vom Schreibtisch Zuhause aus geschieht, ist Bijou immer mit dabei. Unmöglich kann sie dann in ihrem Körbchen neben Emile liegen (den interessiert unsere Schreibtischtäterschaft eher weniger). Wenn es also in Arbeitszimmer geht, springt sie auf, um ihren „Arbeitsplatz“ einzunehmen. Dort liegt sie den lieben langen Tag, wenn es sein muss, und mukst sich erst, wenn einer vom Schreibtisch aufsteht.

Manchmal vertreibt sie sich auch die Zeit damit, dort vor dem Balkonfenster zu liegen und in den Garten zu schauen, um Vögel, Eichhörnchen oder anderes Getier zu beobachten. Ich denke dann immer, das ist wie Fernsehgucken für sie. Richtiges Fernsehen funktioniert bei Hunden indes nicht. Denn sie sehen anders als Menschen. In Europa werden 25 Bilder oder 50 Halbbilder pro Minute gezeigt, was sich für das menschliche Auge zu einem Film zusammen fügt. Für Hundeaugen ist das zu langsam. Das heißt, sie sehen die einzelnen Bilder, was es für sie langweilig macht. Damit es sich für den Hund zu einem spannenden Film zusammenfügt, müssten 70 bis 80 Bilder pro Sekunde übertragen werden.

Was Hunde aber perfekt können – wie Bijou ja fast täglich beweist – ist „Kollege“ sein. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass sich das Arbeitsklima mit Tieren deutlich verbessert, Stress besser abgebaut wird und auch die Motivation der Mitarbeiter steigt. Leider ist trotzdem in den meisten Unternehmen das Mitbringen der Fellnasen nicht erlaubt. Aus diesem Grund hat der Deutsche Tierschutzbund in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal zum tierischen Schnuppertag in Unternehmen aufgerufen. Unter dem Motto „Kollege Hund“ gibt es jeweils Ende Juni einen Aktionstag, an dem sich Firmen beteiligen können, um zu testen, wie es ist, wenn die Mitarbeiter ihre besten Freunde mitbringen. Das Ergebnis ist grundweg positiv.

Insbesondere in Medienunternehmen sind Hunde übrigens besonders willkommen. Vielleicht fördern sie ja auch die Kreativität? Meine schon mal in jedem Fall, wie mein Buch „Fred & Otto unterwegs in Köln“ beweist. Dort gibt es mehr zum Thema.

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