Emile und Bijou wieder auf Tour

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Nach der Eifel kam die Pfalz. Nach den anstrengenden Dreharbeiten war Erholung angesagt. So fuhren die „professionellen Hundetouristen“ Emile und Bijou samt Frauchen und Herrchen im Campingbus in die Pfalz. Dort war es nicht weniger schön, als in der Eifel. Sie liefen auf Berge und besuchten Burgen oder stöberten durch die ausgedehnten Weinfelder, in denen das ganze Rudel übernachtet hatte, um Wein zu kaufen. Auch Skulpturen und Wasserräder wurden erkundet.

Zum krönenden Abschluss ging’s nach Speyer, aber Dom und Technikmuseum waren leider hundefrei. Das störte die beiden wenig. Nutzten sie doch die Zeit, um sich von den ausgiebigen Wanderungen auf ihrem gemütlichen Kissen im Campingbus zu erholen….

Wer’s verpasst hat: Hier nochmal die Erinnerung an die schöne Eifel – das Wetter war allerdings um einiges besser:

http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/tierisch-schoen-eifel-100.html5_wdr_heimbach18

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Weitsichtig und farbenblind – was Hund so wahrnimmt

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Forscher haben belegt, dass Hunde theoretisch fernsehen können. Obwohl das Sehvermögen von ihnen anders ist als beim Menschen, können auch sie den Dingen folgen, die sich auf dem Bildschirm abspielen. Allerdings wird es für sie schnell langweilig. Der Grund liegt darin, dass beim Fernsehen etwa 25 Bilder oder 50 Halbbilder pro Sekunde übertragen werden. Das erzeugt im menschlichen Gehirn einen Film.

Für Hunde sind 50 Halbbilder aber zu langsam. Sie werden daher von einem Flimmern überlagert. Dass heißt, ein Hund bräuchte 70 bis 80 Bilder pro Sekunde, um einen Film korrekt wahrnehmen zu können. Zudem können Hunde das Fernsehbild auch aus der Nähe weniger scharf sehen als Menschen. Dinge, die näher als 30 bis 50 Zentimeter entfernt sind, können sie schlecht erkennen. Dieses Phänomen beobachte ich oft bei Emile, der jeden Morgen großen Spaß daran hat, wenn wir ihm seinen Frühstückspansen verstecken und er ihn suchen muss. Manchmal liegt er direkt vor ihm, aber er kann ihn nicht sehen, insbesondere, wenn er auf einem dunklen Untergrund liegt. Erst durch den Geruch nimmt er ihn wahr.

Die Sehschärfe des Menschen ist ungefähr sechsmal besser als die des Hundes. Das gilt auch beim Farbensehen. Denn Hunde haben nur zwei Farb-Sinneszellen – im Gegensatz zu dreien beim Menschen. Darum fehlen den Fellnasen die roten Bereiche des Farbsprektums. Sie sind quasi das, was man beim Menschen unter Farbenblindheit versteht, nämlich rot-grün-blind. Und auch in Bezug auf die Tiefenschärfe ist der Hund benachteiligt.

Was sie aber besonders gut können, ist das Sehen von Bewegungen. Emile reagiert beim Spazierengehen sehr stark darauf, während er Tiere, die sich nicht bewegen, zumeist auch nicht wahrnimmt. Auch sehen Hunden bei schlechten Lichtverhältnissen besser und können Grautöne gut differenzieren. Abgesehen von ihrem sensationellen Geruchsinn reagieren sie zudem auf Geräusche die für Menschen unhörbar sind.

Auch wenn sie also nicht gut (fern-)sehen können, nehmen viele Hunde – so auch Emile, aber nicht Bijou – aktiv an Tiersendungen teil. Das liegt zum einen an den Geräuschen, zum anderen an der Bewegung. Und sie reagieren vor dem Fernseher auf viele Tierarten, für die sie sich in der Natur nicht wirklich interessieren. So sind für Emile und Bijou Kühe eher uninteressant, es sei denn sie kommen neugierig herbei oder laufen weg – oder sie versuchen, sich als neue Nachbarn zu etablieren. Als neulich erstmals nach dem Winter wieder Kühe unterhalb unseres Gartens auf der Wiese waren, war der Teufel los. Mit Leibeskraft versuchten die beiden, sie zu vertreiben. Inzwischen straft man sich mit Verachtung.

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Kollege Hund oder wie Bijou & Co. das Arbeitsklima verbessern

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Wenn wir arbeiten, was glücklicherweise oft vom Schreibtisch Zuhause aus geschieht, ist Bijou immer mit dabei. Unmöglich kann sie dann in ihrem Körbchen neben Emile liegen (den interessiert unsere Schreibtischtäterschaft eher weniger). Wenn es also in Arbeitszimmer geht, springt sie auf, um ihren „Arbeitsplatz“ einzunehmen. Dort liegt sie den lieben langen Tag, wenn es sein muss, und mukst sich erst, wenn einer vom Schreibtisch aufsteht.

Manchmal vertreibt sie sich auch die Zeit damit, dort vor dem Balkonfenster zu liegen und in den Garten zu schauen, um Vögel, Eichhörnchen oder anderes Getier zu beobachten. Ich denke dann immer, das ist wie Fernsehgucken für sie. Richtiges Fernsehen funktioniert bei Hunden indes nicht. Denn sie sehen anders als Menschen. In Europa werden 25 Bilder oder 50 Halbbilder pro Minute gezeigt, was sich für das menschliche Auge zu einem Film zusammen fügt. Für Hundeaugen ist das zu langsam. Das heißt, sie sehen die einzelnen Bilder, was es für sie langweilig macht. Damit es sich für den Hund zu einem spannenden Film zusammenfügt, müssten 70 bis 80 Bilder pro Sekunde übertragen werden.

Was Hunde aber perfekt können – wie Bijou ja fast täglich beweist – ist „Kollege“ sein. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass sich das Arbeitsklima mit Tieren deutlich verbessert, Stress besser abgebaut wird und auch die Motivation der Mitarbeiter steigt. Leider ist trotzdem in den meisten Unternehmen das Mitbringen der Fellnasen nicht erlaubt. Aus diesem Grund hat der Deutsche Tierschutzbund in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal zum tierischen Schnuppertag in Unternehmen aufgerufen. Unter dem Motto „Kollege Hund“ gibt es jeweils Ende Juni einen Aktionstag, an dem sich Firmen beteiligen können, um zu testen, wie es ist, wenn die Mitarbeiter ihre besten Freunde mitbringen. Das Ergebnis ist grundweg positiv.

Insbesondere in Medienunternehmen sind Hunde übrigens besonders willkommen. Vielleicht fördern sie ja auch die Kreativität? Meine schon mal in jedem Fall, wie mein Buch „Fred & Otto unterwegs in Köln“ beweist. Dort gibt es mehr zum Thema.

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