Ahnenforschung Hund – oder Wölfe sind Fleischfresser

MäuseFutter (1)

Der Hund stammt vom Wolf ab – darin sind sich Wissenschaftler einig. Doch wo gab es die engsten Vorfahren der Hunde, die wir heute kennen? „In Europa“, sagen die einen, „im Nahen Osten“, die anderen und auch Sibirien und Südchina sind Regionen, die in diesem Zusammenhang gerne genannt werden.

In der Deutschland-Radio-Wissens-Reihe wurde kürzlich gemeldet, dass ein internationales Forscherteam meint, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben. Demnach lebten die Vorfahren unserer heutigen Hunde vor mindestens 15.000 Jahren in Zentralasien. Das schlossen die Forscher aus einer DNA-Analyse, ähnlich der, mit der herausgefunden wurde, dass die direkten Vorfahren des Menschen in Ostafrika lebten. Die DNA wurde – anders als bei früheren Vorgehensweisen – nicht nur von reinrassigen Hunden, sondern auch von allen möglichen Mischlingshunden mit einbezogen und mit der von Fossilienfunden aus Zentralasien verglichen.

Ob die Hunde dort auch domestiziert wurden oder schon domestiziert nach Zentralasien kamen, steht indes in den Sternen. Aber so wirklich wichtig ist dies auch nicht. Wichtig ist indes, zu wissen (und zu berücksichtigen), dass Hunde wie ihre Vorfahren nun einmal Fleischfresser sind. Das wiederum wird in den herkömmlichen Trockenfuttern nicht berücksichtigt. Die meisten enthalten einen höheren Anteil pflanzlicher, als tierischer Stoffe und nur winzige Anteile an richtigem Fleisch. Diese dauerhafte Fehlernährung kann, zumal Hunde wie Menschen dank der Medizin auch immer älter werden, zu Problemen mit den Verdauungsorganen führen. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind bei Hunden auf dem Vormarsch.

Wer dem entgegenwirken möchte, sollte die Zutaten der Trockenfutter vor dem Kauf mal genauer unter die Lupe nehmen. Bijou und Emile jedenfalls erhalten ein Trockenfutter, dessen reiner Fleischgehalt bei über 60 Prozent liegt. Und da Frauchen die 15-Kilo-Säcke zu schwer sind, muss das Tragen der Postbote übernehmen (www.petspremium.de). Wenn er das dicke Paket dann bringt, sind Emile und Bijou mit Feuereifer dabei. Schließlich riechen ihre feinen Nasen das Futter selbst noch in der luftdichten Verpackung. Wie schon ihre Vorfahren sind sie im Futter-Finden einfach unschlagbar.

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Artgerecht statt vermenschlicht – ein grundlegender Wandel in der Ernährung

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Für Menschen ist es ein wichtiges Nahrungsmittel, aber das heißt noch lange nicht, dass es auch für Hunde gut ist. Die Rede ist von Getreide. Darüber habe ich schon mehrfach berichtet. Heute flatterte mir aber dazu eine Pressemitteilung des Hundenahrungsherstellers nutricanis auf den Schreibtisch, dessen Inhalt mich noch einmal veranlasst, auf die Zusammensetzung von Futter einzugehen. Laut dem Hundenahrungshersteller findet derzeit ein grundlegender Wandel in der Hundeernährung statt, weg von den vergleichsweise billigen Füllstoffen Getreide, Mais und Soja hin zu einer artgerechten Ernährung.

Bei getreidehaltigem Hundefutter wurde bislang das Nützliche mit dem Praktischen verbunden, doch mittlerweile ist die Forschung deutlich weiter. „Trotz jahrtausendlanger Domestizierung hat sich das Verdauungssystem der Hunde kaum geändert – im Grunde genommen ist es noch immer mit dem der Wölfe identisch. Daher ist es von Natur aus primär auf Fleisch ausgelegt, und nicht auf langkettige Kohlehydrate etwa aus Getreide“, erklärt Hunde-Experte Stefan Butzal von nutricanis. Hunde (und auch Katzen) benötigen im Gegensatz zum Menschen deutlich weniger langkettige Kohlenhydrate, dafür liegt ihr Bedarf an Proteinen umso höher. So kann Getreide vom Hund nicht gut verwertet werden und es kommt bei Hundefutter mit hohem Getreideanteil immer wieder zu Verdauungsstörungen, die sich etwa durch Blähungen und Durchfall äußern. Ein weiteres Indiz für zuviel Getreide ist laut nutricanis häufiges Koten und das Koten von halbverdautem Futter.

Schlimmer als die Verdauungsstörungen sind die Folgen von Mangelernährung, die man dem Hund auf den ersten Blick nicht ansieht. Die schleichende Gesundheitsschädigung und Verfettung durch falsche Ernährung bedrohen immer mehr Hunde, wie der Hunde-Experte betont. Trotzdem sollte nicht ganz auf pflanzliche Bestandteile im Futter zu verzichtet werden. Auch in freier Wildbahn fressen Wölfe Tiere Kräuter, Beeren, Gräser und Obst. Auch Fisch wird von ihnen nicht verschmäht. Die darin enthaltenen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sind gesundheitsfördernd.

Letztlich kommt es darauf an, dass die Hundenahrung ausgewogen ist. Also einen hohen Anteil an tierischen Proteinen enthält, aber auch den notwendigen Anteil an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Statt billigem Getreide sollte das Futter hochwertige pflanzliche Zutaten wie etwa Erbsen oder Kartoffeln enthalten, die von dem Tier deutlich besser verdaut werden können. Gar nichts verloren im Hundefutter haben künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Zucker und Gluten, mit denen nicht-artgerechte Zutaten „aufgepeppt“ werden, um sie dem Hund schmackhaft zu machen. Gluten und künstliche Geschmacksverstärker gelten als Allergieauslöser bei Hunden. Übrigens gilt das Gleiche auch für Hundesnacks.

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Auf die Bäume mit der richtigen Ernährung

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Eigentlich möchte ich ja keine Werbung in meinem Blog machen. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Es geht wieder ums Futter. Wie bereits berichtet, haben Emile und Bijou bislang ein Trockenfutter bekommen, das getreidefrei war, weil Emile auf Getreide mit Durchfall reagiert. Nur wenige Futter erfüllen diesen Anspruch. Zu denen gehört das überall im Handel erhältliche Africa von Happy Dog. Die Inhaltsstoffe lesen sich ganz gut. Es enthält Kartoffelflocken (48%), Straußenfleischmehl (18%), Kartoffelprotein, Sonnenblumenöl, Rübenmelasseschnitzel, Leberhydrolisat, Apfeltrester (getrocknet), Rapsöl, Meersalz und Hefe (extrahiert). Insgesamt setzt sich das Futter aus 20 % Rohprotein, 10 % Rohfaser, 3 % Rohasche, 7,5 % Kohlenhydrate, 51,5 % Calcium, 1,35 % Phosphor, 0,95 % Natrium, 0,65 % Omega6-Fettsäuren, 2,6 % Omega-3-Fettsäuren und analytischen Bestandteilen (was auch immer das heißt) zusammen. Dann sind noch künstliche Vitamine und Spurenelemente zugesetzt.

Durch das Buch einer Tierärztin wurde mir – wie schon berichtet – nochmals bewusst, dass Hunde ja eigentlich Fleischfresser sind und 18 Prozent doch ein bißchen wenig. Außerdem hieß es in dem Buch, dass die künstlichen Vitamine nur zugesetzt würden, weil dem Fleisch durch die starke Erhitzung alles entzogen werde. Also forschte ich im Internet nach anderem Futter und bestellte eins mit höherem Fleischanteil. Die Enttäuschung war groß, als Emile und Bijou das neue Futter nur „mit langen Zähnen“ fraßen.

Also suchte ich erneut im Internet und stieß auf Wolfsblut. Der Hersteller, Healthfood24, hat auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse eine Futterrezeptur entwickelt, die alle Ernährungsbedürfnisse des Hundes abdeckt. Fleisch und Fisch sind die Hauptbestandteile und je nach Sorte mit mehr als 50 % im Endprodukt enthalten. Auf Getreide als preiswerten Füllstoff verzichtet der Futterhersteller und setzt stattdessen auf hochwertige Zutaten wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Waldfrüchte, Ginseng, Sanddorn und Kräuter. Die Kombination pflanzlicher Substanzen und ein ausgewogener Anteil an Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren runden das Futter ab.

Wolfsblut enthält keine Transfette, chemische Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe und wird ohne pflanzliche Öle hergestellt, da diese in der konzentrierten Form in der Natur nicht vorkommen. Das qualitativ hochwertige Fleisch bezieht der Hersteller laut eigenen Angaben aus Australien und Neuseeland. Die Wild- und Lammsorten sind angereichert mit Waldfrüchten, Ginseng und Kräutern. Der Seefisch stammt aus dem Atlantik und nicht aus Aquakulturen.

So habe ich die vier Sorten Cold River, Hunters Pride, Dark Forest und Wide Plain bestellt. Als Beispiel mal hier die Inhaltsstoffe von Hunters Pride, das Emile und Bijou sehr gerne fressen: Fasan (min.12,5 %), Entenfleisch (min. 10,5 %), Kaninchenfleisch (min. 10,5 %), getrocknetes Kaninchenfleisch (min. 9,5 %), getrocknetes Entenfleisch (min. 9,5 %), Süßkartoffel, Kürbis, Kartoffeln, Erbsen, Entenfett, Entenjus, Thymian, Majoran, Oregano, Petersilie, Salbei, Fenchel, Pastinake, Immutop® (Topinamburkonzentrat), Spinat, Mineralien, Vitamine, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, Tomatenmark, getrockneter Seetang, getrockneter Knotentang, rote Bete, Weißdorn, Ginseng, Mannan-oligosaccharide (Prebiotisch MOS), Fructo-oligosaccharide (Prebiotisch FOS), Yucca-Schidigera-Extrakt.

Ich denke, das spricht für sich. Denn um gesund und vital bis ins hohe Alter zu bleiben, brauchen Emile und Bijou eine ausgewogene und artgerechte Ernährung. Ihre Gesundheit ist wie bei uns von der Ernährung abhängig. So gut versorgt, sind die beiden auch fit genug für die vielen Wanderungen, die wir derzeit unternehmen. Dabei klettert Bijou mit Vorliebe sogar auf Bäume. Wir wandern für den neuen Wanderführer „Fred & Otto unterwegs im Rheinland“, der voraussichtlich im Herbst erscheint, erhältlich unter anderem hier: http://www.amazon.de/FRED-OTTO-unterwegs-Rheinland-Wanderf%C3%BChrer/dp/3956930118

Das Futter bestelle ich übrigens meistens online, damit ich die 15-Kilo-Säcke nicht schleppen muss, beispielsweise bei: http://www.petspremium.de/hundefutter.html?utm_source=zanox&utm_medium=affiliate&utm_term=banner&utm_content=hund&utm_campaign=pets&zanpid=2010890726694794240

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Immer Ärger mit dem Futter – und den Hinterlassenschaften

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Als Hundebuchautorin muss man immer auf dem neuesten Stand sein, dachte ich mir. So stieß ich bei einer meiner Recherchen auf das „Schwarzbuch Tierarzt“. Unter dem Titel „Hunde würden länger leben, wenn….“ (http://www.dr-ziegler.eu/) plädiert die österreichische Tierärztin Jutta Ziegler dafür, sich seinen Tierarzt gut auszusuchen. Sie teilt ihre Berufsgruppe, vereinfacht ausgedrückt, in drei Kategorien ein: die Gierigen, denen es nur ums Geldverdienen geht, die Gleichgültigen, die sich zwar weiterbilden und immer auf dem neuesten Stand sind, aber wenig kritisch mit den Angeboten der Futtermittel- und Medikamentenindustrie umgehen und die Verantwortungsvollen, die nicht einfach behandeln, weil es Geld bringt oder weil die Medikamente-Hersteller empfehlen, den Hund soundsooft im Jahr entwurmen oder impfen zu lassen und die auch die Inhaltsstoffe von Fertigfutter genauestens analysieren.

Das hat mich aufhorchen lassen. Zwar war ich bis jetzt der Meinung, dass Emile und Bijou ein gutes Hundefutter bekommen, aber nach der Lektüre des Buches bin ich nicht mehr so sehr davon überzeugt. Auch wenn ich nicht die Ansicht der Autorin teile, dass nur die Rohfütterung das einzig Wahre ist, habe ich mich nun doch noch mal eingehender mit den Inhaltsstoffen des Futters befasst. Dass im Trockenfutter nur Fleischmehl, statt das Mehl des ganzen Tieres enthalten sein sollte, habe ich bereits vor einiger Zeit ausgeführt, aber nun geht es um den Anteil. Erstaunt stellte ich fest, dass unser teures Hundefutter nur 18 Prozent Fleischanteil enthält – ups, das ist doch ein bisschen wenig. Dafür sind aber jede Menge Vitamine zugesetzt – das ist doch nicht natürlich. Und das Futter enthält nur 24 Prozent Proteine – soviel wie eine „Schuhsohle“, wie die Tierärztin schreibt.

Also, ab ins Internet und nach Futtern gesucht. Und so fand ich ein hochwertiges Hundefutter, das zwar 14 Euro teurer im 15-Kilo-Sack ist, aber sage und schreibe 80 Prozent (!) Fleischanteil und 38 Prozent tierische Proteine enthält. Hinzu kommen Obst, Gemüse und diverse Kräuter – die Inhaltsangaben hörten sich richtig appetitlich an. Zwar sind hier auch ein paar Vitamine zugesetzt, aber nur in ganz geringem Umfang. Auf Getreide kann man bei Hundefutter übrigens grundsätzlich gut und gerne verzichten. Wir müssen es sowieso, da Emile mit Durchfall darauf reagiert.

Getreide ist nur eine billige Energie- und Proteinquelle im Futter. Dabei sind Hunde von Natur aus es gar nicht gewohnt. Sie haben grundsätzlich einen sehr geringen biologischen Bedarf an Kohlenhydraten, wie ich jetzt weiß. Der hohe Kohlenhydratgehalt in Getreide kann zu Übergewicht, Diabetes und Verdauungsproblemen führen. Das ist vermutlich auch der Grund für Emiles übelriechende Winde, die er trotz Getreidefreiheit manchmal hatte. 48 Prozent Kartoffelmehl zeugen ja von jeder Menge Kohlenhydraten. Und auch das Verhältnis von Rohfaseranteil, Rohasche und Rohprotein ist im bisherigen Futter nicht ideal.

Das wird sich nun ändern. Schön, wenn er also demnächst nicht mehr pupst und nicht mehr so viele Häufchen macht. Das kommt auch der Umwelt zugute. Hundekot ist ja ohnehin ein großes Problem in der Landschaft. In Köln sind solche Hinterlassenschaft auf Gehwegen, in Grünanlagen und auf Kinderspielplätzen die Hauptgründe für Auseinandersetzungen zwischen Hundehaltern und anderen Menschen. Laut Mitteilung der Stadt landen täglich rund acht Tonnen Hundekot auf Straßen und Wegen. Und das, obwohl es 120 Hundekottütenspender im Stadtgebiet gibt.

Wer das Häufchen seines Hundes liegen lässt und dabei erwischt wird, muss je nach Örtlichkeit zwischen 35 und 500 Euro berappen. Letzteres gilt insbesondere für ausgewiesene Spiel- und Bolzfläche. Mehr zu diesem Thema gibt es in „Fred & Otto unterwegs in Köln“.

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