Hunde verboten – die Seen des Westerwaldes

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Sommer, Sonne, Hitze – was gibt es da Schöneres, als eine kühle Erfrischung in einem See. Das gilt für Zweibeiner ebenso wie für Vierbeiner. Darum wollten wir kein Freibad aufsuchen und Emile und Bijou einfach Zuhause lassen, sondern gerne mit ihnen gemeinsam zu einem See fahren. Es wurde die Karte gezückt und gegoogelt: am besten geeignet erschien im Westerwald danach der Wiesensee bei Stahlhofen. Im Bereich von Pottum sollte es nämlich einen eigenen Hundestrand geben.

Allerdings war es weit: nach über 50 Minuten im klimatisierten Auto kam der See erstmals in Sicht. Wir fingen an zu zweifeln, weil er komisch aussah, fuhren aber weiter zum Segelclub in Pottum, um dort im Schatten zu parken. Erst einmal wollten wir schauen, wie dort die Lage war. Also wurden die Hunde angeleint und es ging zu Fuß zum Steg – und oh Schreck, es war kein See da. Dort, wo sich sonst die Wasserfläche erstreckte, fand sich eine braune Schlickfläche, die offensichtlich auch schon begangen worden ist. Gleichzeitig erschallte Blasmusik – der Segelclub feierte ein Fest, allerdings war auch an Land kein einziges dort liegendes Segelboot zu sehen, offensichtlich gibt es Problem schon länger. In weiter Entfernung aber sah man es blau schimmern, also am anderen Ufer könnte noch Wasser sein.

Da die Zeit jedoch fortgeschritten war, entschlossen wir uns jedoch die Westerwälder Seenplatte aufzusuchen, denn wir wussten, dass es am Postweiher und am Dreifelder Weiher Badestrände gibt. Zunächst steuerten wir den Dreifelder Weiher an, der hatte, obwohl auch nicht so tief, tatsächlich Wasser. Dort war viel los, der Parkplatz war gut gefüllt, aber es gab keinen Schattenparkplatz. Ich stieg alleine aus und fragte am Campingplatz, der das Strandbad betreibt, ob man Hunde mitbringen dürfte, was verneint wurde – nicht am Strand. Aber man dürfte mit den Hunden an anderer Stelle ins Wasser oder auch um den See spazieren – eine sehr hilfreiche Aussage. Wir sahen von Weitem tatsächlich eine kleine Stelle, an dem sich ein Hundebesitzer mit seinem Hund im Wasser befand – indes ist der See wegen des Bewuchses nur an wenigen Stellen zugänglich – und diese eine Stelle war schon belegt.

So machten wir uns auf zum Postweiher – um Glück nicht so weit entfernt. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am unbewirtschafteten Haiden-Weiher vorbei, der zwar einen kleinen Strand hatte, aber grün vor Algen war. Am Postweiher gab es Wasser im Weiher, einen Schattenparkplatz direkt gegenüber dem Strandbad, aber ein Hunde-Verbotsschild. So bissen wir in den sauren Apfel und ließen Emile und Bijou im Auto – mit ausreichend Wasser, kleinen Spaziergängen zwischendurch und ständigen Kontrollen verbrachten wir knapp zwei Stunden dort. Man konnte schön schwimmen, obwohl auch allerlei Gewächse um einen herum schwammen. Aber der Strand war teils aus Sand und teils Wiese.

Fazit: Schwimmen mit Hunden im Westerwald: Fehlanzeige! Also dann doch lieber das Freibad in Asbach? Dort gibt es ebenfalls ein Naturschwimmbad an einem See – aber leider nur für Menschen…

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Das war der Wiesensee, als es dort noch Wasser gab.

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Füchse helfen im Kampf gegen Borreliose

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Nun ist wieder Zeckenzeit. Damit steigt auch das Risiko, das sich Hund und Mensch durch den Biss der kleinen Spinnentiere mit ernsten Erkrankungen wie der Lyme-Borreliose infizieren. Laut der Tierschutzorganisatoin TASSO zeigen aktuelle Forschungsarbeiten jedoch, dass unser wertvollster Verbündeter im Kampf gegen die Borreliose vermutlich der Fuchs ist.

Die Lyme-Borreliose ist in Europa die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit; mehr als 200.000 Menschen infizieren sich jedes Jahr damit. Die Erkrankung wird von Bakterien verursacht und äußert sich im Frühstadium nur durch Rötungen um den Zeckenbiss sowie leichte Allgemeinsymptome wie Kopf- und Gliederschmerzen. Breiten sich die Erreger im Körper aus, können sie bei Mensch und Hund zu Herzproblemen, bleibenden Organschäden und schweren chronischen Symptomen führen.

Füchse sind als Beutegreifer, die sich von Mäusen ernähren, ein wichtiger Schutz gegen die Krankheit. Der niederländische Biologe Hofmeester* verglich 20 Waldgebiete mit unterschiedlichen Populationsdichten von Beutegreifern wie Füchsen und Mardern. Seine höchst interessante Erkenntnis: In Gebieten, in denen viele Füchse lebten, trugen weitaus weniger Zecken Erreger der Lyme-Borreliose in sich. Der Grund: Beutegreifer üben Einfluss auf das Verhalten von Mäusen aus, die als Hauptreservoir des Borreliose-Erregers gelten.

Wo es genügend Beutegreifer gibt, halten Mäuse sich häufiger im Verborgenen auf und werden so seltener von Zeckenlarven befallen. Dadurch kann die Borreliose sich schlechter in der Mäusepopulation verbreiten, Zecken nehmen den Erreger seltener auf, und die Übertragungswahrscheinlichkeit auf Mensch und Hund sinkt. Der Schutz von Füchsen trägt also dazu bei, Menschen, aber auch Haus- und andere Wildtiere vor von Zecken übertragenen Krankheiten zu schützen!

Das Aktionsbündnis Fuchs, eine Initiative von 60 deutschen Tier- und Naturschutzverbänden meint: „Für die Verfolgung des Rotfuchses gibt es keinen vernünftigen Grund“, so Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO und Mitglied des Bündnisses. „Im Gegenteil: Wie wir aus fuchsjagdfreien Gebieten wissen, profitiert die Natur vom Schutz dieser sozialen und intelligenten Beutegreifer. Dass sie uns beim Kampf gegen die Borreliose helfen, ist ein weiteres Argument dafür, die oftmals tierquälerische Bejagung des Fuchses zu beenden.“

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Urlaubslektüre für Hundefans

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Raus aus aus dem Alltag und rein ins Lesevergnügen: Die Kurzgeschichtenbände „Mein Hund heißt ,Nein’“ und „Issn‘ Rüde“ halten für jeden Geschmack etwas bereit. 18 Autoren haben wochenlang geschrieben, getüftelt und letztlich ist etwas Einzigartiges dabei heraus gekommen.
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Die Welt unserer Vierbeiner ist so facetten- und abwechslungsreich wie das tägliche Leben ihrer Besitzer. Denn „NEIN!“…ist das meistgenutzte Wort in der Erziehung des jungen Welpen. Wen wundert´s, dass er zunächst glauben mag, sein Name ist „NEIN!“. Auf dem Weg des Welpen von seinen ersten Lebenstagen über die Hundeschule bis hin zum Weg über die Regenbogenbrücke begleiten die Autoren ihre hoch und tiefenbegabten Hunde. So gelangt man zu der Erkenntnis: Ob Rassehund oder Mischling – irgendwie sind sie alle gleich und unberechenbar. 44 Geschichten sind es – mal heiter, mal lustig, mal spannend und mal geheimnisvoll, aber alle lesenswert.

Das Buch „Mein Hund heißt ,Nein’“ ist der Nachfolger von „Issn´Rüde“. Das wiederum enthält die beliebtesten Rubriken des gleichnamigen Online-Hundemagazins. Die Hundegeschichten und Hundekolumnen sind die „Best of“ daraus und eigens geschriebene Storys von Gastautoren. Sie alle nehmen den Leser mit in eine unterhaltsame Welt von Hund und Besitzer.

Vom manchmal nervigen Jack Russel über jagdbegeisterte Dackel und schwimmfreudige Retriever erlebt man das Leben unserer vierbeinige Lebenspartner aus der Sicht von Herrchen, Frauchen, aber auch aus der Sicht der manchmal genervten Fellnasen: Heiter, besinnlich und immer wieder liebenswert geht die Reise quer durch das tägliche Leben.
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Beim Kauf eines der beiden Bücher, die Autor und Herausgeber Burkhard Thom zusammen mit einigen Mit-Autoren auf dem Messe „Equorius und Bunte Hunde“ (http://messeundevent-gmbh.de/unsere-messen/bunte-hunde-equorius-equorius-jump/) in Köln auf der Galopp-Rennbahn im Juni vorstellte, tut man nebenher noch etwas Gutes. Denn alle Beteiligten stellen sich in den Dienst der guten Sache und spenden den Reinerlös der Bücher komplett an die Vereine „SOS-DOG“ und „IG Gegen Rasselisten“.

Burkhard Thom selbst, seit Juli 2015 in Rente, vertreibt seine „Langeweile“ mit Frau, Hund und Enkeln. Den Rest seiner Freizeit verbringt er vor dem PC, verfasst Artikel für seinen Blog (www.Doggybag-Bergheim.de), „bastelt“ an Buchideen oder wirbt für seinen authentischen Ratgeber „Alkohol – Die Gefahr lauert überall!“ Erhältlich sind alle Taschenbücher im Buchhandel und bei Amazon (www.amazon.de) auch als E-Books.

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Ätherische Öle gegen Würmer und Zecken – Natur schlägt Chemie

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In der Heilkunde haben ätherische Öle einen festen Platz. Sie werden bei allerlei Beschwerden eingesetzt. Allgemein bekannt ist etwa, dass Lavendel entspannend, schlaffördernd und angstlösend wirkt, Rosmarin anregend und durchblutungsfördernd. Die Wirkung erklärt sich dadurch, dass die Öle in der Riechschleimhaut der Nase Impulse auslösen, die über die Nervenbahnen in Regionen des Gehirns geleitet werden, die an der Verarbeitung von Emotionen beteiligt sind. So wirken sie etwa auf die Psyche. Durch die Schleimhäute gelangen sie aber auch ins Blut und lindern eine Vielzahl an Beschwerden.

Wichtig ist jedoch, dass nur reine ätherische Öle verwendet werden, die keinerlei synthetische Stoffe enthalten, die wiederum reizend wirken können. Die reinen Öle helfen einzeln oder in speziellen Mischungen etwa gegen Arthritis, Erkältung, bei offenen Wunden, bei Reisekrankheit, bei Verdauungsstörungen, bei Schmerzen, Allergien oder Hauterkrankungen. Und was beim Menschen funktioniert, funktioniert auch bei Tieren: die Aromatherapie.

Nicht nur bei Hunden, auch bei Pferden und Katzen hilft etwa Ingwer bei Übelkeit oder Eucalyptus bei Atemproblemen. Spezielle Ölmischungen aus Basilikum, Eukalyptus, Ingwer, Nelke und Thymian wirken etwa gegen Würmer wie den Herzwurm. Gegen Flöhe hilft eine Mischung aus Eukalyptus, Lavendel, Kiefer, Pfefferminze, Zimt, Zitronella und Zitronengras und gegen Zecken außer dem bekannten Kokosöl, dessen Laurinsäure die Spinnentiere nicht mögen, auch eine Mischung aus Lavendel, Grapefruit, Eukalyptus, Zitronengras und Geranie. Je ein Tropfen davon wird auf zwei Esslöffel Pflanzenöl verteilt,mit 30 Milliliter Wasser gemischt und ins Fell gesprüht. Andere Öle werden direkt auf den Nacken getropft, einmassiert, ins Futter gegeben oder in einem Aroma-Diffuser in der Raumluft verteilt.

In dem Buch „Duftmedizin für Tiere“ hat die Aromaexpertin Maria L. Schasteen alle möglichen Krankheiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten mit ätherischen Ölen zusammengetragen. Viele Öle können gleich mehrfach für verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Die Autorin gibt Tipps zum Anlegen einer Hausapotheke mit den Ölen gehören. 250 Rezepturen finden sich in dem 224 Seiten starken Ratgeber für Tierbesitzer. Im April im Crotona Verlag – www.crotona.de – erschienen (ISBN: 978-3-86191-079-4) kostet er 19,95 Euro im Buchhandel.

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Emile und Bijou wieder auf Tour

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Nach der Eifel kam die Pfalz. Nach den anstrengenden Dreharbeiten war Erholung angesagt. So fuhren die „professionellen Hundetouristen“ Emile und Bijou samt Frauchen und Herrchen im Campingbus in die Pfalz. Dort war es nicht weniger schön, als in der Eifel. Sie liefen auf Berge und besuchten Burgen oder stöberten durch die ausgedehnten Weinfelder, in denen das ganze Rudel übernachtet hatte, um Wein zu kaufen. Auch Skulpturen und Wasserräder wurden erkundet.

Zum krönenden Abschluss ging’s nach Speyer, aber Dom und Technikmuseum waren leider hundefrei. Das störte die beiden wenig. Nutzten sie doch die Zeit, um sich von den ausgiebigen Wanderungen auf ihrem gemütlichen Kissen im Campingbus zu erholen….

Wer’s verpasst hat: Hier nochmal die Erinnerung an die schöne Eifel – das Wetter war allerdings um einiges besser:

http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/tierisch-schoen-eifel-100.html5_wdr_heimbach18

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Es lebe das Lob – oder Entwurmen mit Haaren

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Manche Hunde sind genauso scharf auf ein Lob von Herrchen oder Frauchen wie auf ein Leckerchen. Das haben Neurowissenschaftler in den USA herausgefunden. Sie trainierten 15 Hunde so, dass sie freiwillig in die enge Röhre eines Magnetresonanztomographen gingen – und da dann auch ruhig sitzen blieben. Die Hunde mussten sich zudem drei Gegenstände und die dazugehörige Bedeutung merken: für ein pinkfarbenes Spielzeugauto bekamen sie Futter, für einen blauen Ritter ein verbales Lob und für eine Haarbürste gar keine Belohnung.

Wie die Forscher am Belohnungszentrum ablesen konnten, reagierten nur manche auf Leckerlis. Die meisten freuten sich mindestens so sehr über ein „Fein“ von Herrchen oder Frauchen. Das ist auch bei Emile und Bijou so. Sie lassen sich mit lobenden Worten meistens viel stärker zu etwas motivieren, als mit Leckerlis. Allerdings hat der Kameramann von ACE-Tv (www.ace1tv.de) heute doch zu dem Trick mit dem Hundesnack gegriffen, um Emile dazu zu bewegen, in Richtung Kamera zu schauen. Heute war der letzte Drehtag für die Pilotsendung „Tierisch schön in der Eifel“, die am 2. Oktober um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt wird. 

Wir waren unter anderem an der Kasselburg, wo Emile und Bijou in der Hundestation untergebracht wurden, da sie nicht mit in den dortigen Adler- und Wolfspark (www.adler-wolfspark.de) durften. Frauchen ließ sich derweil von den Wölfen faszinieren. Es war schon erstaunlich zu sehen, wie wild sie aussehen und wie sehr sie trotzdem in ihrem Verhalten den Hunden ähneln. Interessant war auch, zu erfahren, wie Wölfe entwurmt werden: sie erhalten einfach einmal im Jahr ein ganzes Tier, das heißt, mit Haut und Haaren. In den Haaren verfangen sich im Darmtrakt die Würmer und werden mit dem Kot ausgeschieden.

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Kluge Nachahmer oder wie Hunde lernen

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Hunde können einmal beobachtete Handlungen ihres Menschen auch noch Minuten später auf Befehl nachahmen. Diese Fähigkeit hätte man Hunden zu früheren Zeiten nicht zugetraut. Sie wurde aber n einer Studie von Verhaltensforschern der Universität Budapest nachgewiesen. Das ist auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite aber schaut sich der Vierbeiner dabei auch socn mal unerwünschtes Verhalten ab.

Dass Hunde ihre Menschen imitieren und etwa gähnen, wenn der Mensch gähnt, ist nicht neu. Auch Emile und Bijou machen oftmals Dinge kurz hintereinander. Wenn einer sich schüttelt, schüttelt sich der andere auch. Das Gleiche gilt für das Strecken oder für das Niesen. Bijou und Emiles feinen Nasen stinken nämlich oftmals die Autoabgase. Wenn auf einem Feldweg ein Traktor stinkt oder wir entlang der Straße gehen und ein stark riechendes Fahrzeug vorbeifährt, niesen sie um die Wette.

Auch das „Pfötchen geben“ hat Emile von Bijou abgeschaut. Das kann man Hunden beibringen, indem man die eigene Hand hebt, heißt es. Ich habe es Bijou allerdings beigebracht, indem ich ihre Pfote hoch nahm, während ich „Pfötchen“ sagte. Beim „Leg dich“ habe ich sie leicht auf den Boden gedrückt und „Männchen“ machte sie ohnehin beim Betteln. Ich habe das dann noch verstärkt mit diesem Kommando. Auch am Fahrrad zu laufen lernten Emile und Bijou auf diese Weise. Das klappt inzwischen prächtig – auch ohne Leine. wobei ich genau darauf achte, dass sie die Geschwindigkeit vorgeben und nicht ich.

Was für Menschen von Kind an selbstverständlich ist, nämlich das bewusste Nachahmen, ist für Tiere eine komplexe Gehirnleistung. Denn um den anderen imitieren zu können, muss man ihm genau zusehen, verstehen, was er da macht, es auf sich selbst übertragen und dann umsetzen. Bei schwierigeren Handlungen wie beispielsweise beim Knoten wird das Nachmachen auch für Menschen schwierig. Die verzögerte Imitation des gezeigten Verhaltens gilt daher als eine der Königsdisziplinen des Gehirns. Denn nur, wer eine einmal gesehene Handlung auch noch nach Minuten nachmachen kann, hat begriffen, worum es geht.

Aber selbst dazu sind Hunde fähig. Bei ihnen dauert es nur länger, bis sie verstehen, dass sie etwas imitieren sollen. Der Befehl „Do it!“ hilft dabei. An der wissenschaftlichen Untersuchung nahmen acht Hunde-Mensch-Teams teil. Sie brauchten zwischen zwei und sieben Wochen, bis die Hunde lernten, die ihnen unbekannten Handlungsabläufe nachzumachen. Jeweils danach wurden sie abgelenkt und nach zehn Minuten aufgefordert, es nachzuahmen. Tatsächlich waren die meisten Hunde in der Lage, die zuvor gezeigte Handlung noch korrekt auszuführen. Das beweist die einzigartige Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Aber wie schon eingangs gesagt, sollte man aufpassen, damit der Hund kein unerwünschtes Verhalten imitiert.

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Motorradkleidung für Hunde – oder Mäntelchen de luxe

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Künftig perfekt gegen Wind, Regen und Kälte, aber auch gegen Verletzungen geschützt, ist Emile. Nicht, dass sein dünnes Whippetfell jetzt etwa dicker geworden wäre, nein, er hat einfach ein neues Mäntelchen bekommen. Und das ist so reißfest, dass damit sogar Motorradfahren könnte – was er natürlich nicht tut, selbst wenn Frauchen und Herrchen diesem Hobby bei schönem Wetter gerne frönen.

Jeder Windhundbesitzer weiß, dass diese Rasse zum einen keine Unterwolle besitzt und daher ständig friert und zum anderen einst für das Hetzen von Wild gezüchtet wurde. Darum gelingt es auch kaum, den Tieren ihren Jagdtrieb komplett abzuerziehen. Viele lassen ihre Hunde daher höchstens auf der Hunderennbahn oder aber auf eingezäunten Hundeauslaufflächen von der Leine. Emile aber lebt auf dem Land, wo es weder das eine, noch das andere gibt. Außerdem soll er ein ganz normales Hundeleben führen können und nicht ständig angeleint sein.

Allerdings ist er inzwischen doch schon recht vernünftig geworden. Das zeigte sich am vergangenen Wochenende, als er, obwohl ein Reh direkt vor seiner Nase über den Weg lief, sich abrufen ließ und stehen blieb. Ich war baff – er scheint endlich kapiert zu haben, dass es Ärger gibt, wenn er weg läuft und er sehr gelobt wird, wenn er bleibt.

Zudem hatte Emile kürzlich eine sehr unangenehme Begegnung mit einer Katze. Er war beim Spaziergang einfach hinter ihr hergelaufen, kam aber schnell und recht kleinlaut zurück. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir den Grund: die Katze hatte ihm offensichtlich gezeigt, wer die stärkere ist und ihn ihrerseits in die Flucht geschlagen. Drei dicke Kratzer am Kopf und ein kompletter Krallenabdruck der ganzen Katzenpfote zierte seine linke Flanke. Die Narben am Kopf wird er wohl behalten, denn das Fell ist an der Stelle weg und die dunkle Haut kommt zum Vorschein.

Auch in der Vergangenheit hat Emile schon mal Bekanntschaft mit scharfen hochstehenden Ästen im Wald gemacht. Da sein dünnes Feld nicht viel abhält, verletzt er sich schnell und auch seine Mäntelchen werden immer wieder mal zerrissen. So brachte mich mein Freund auf die Idee, für die nächste Ausgabe eines Hundemantels einen reißfesten Stoff zu wählen, wie er von Motorradbekleidung her bekannt ist. Nachdem ich nichts Vergleichbares im Internet gefunden hatte, besorgte ich mir kurzerhand den Stoff samt wärmendem Fleece und ließ daraus nach Vorlage seines Regenmäntelchens ein äußerst strapazierfähiges Exemplar nähen.

So entstand ein wunderschöner orangefarbener Hundemantel, der zudem noch elegant aussieht. Und er hat noch eine Besonderheit: der dunkelblaue Fleecestoff ist nicht eingenäht, sondern eingeknöpft. So leistet der Mantel sowohl bei Regen in wärmeren Zeiten gute Dienste, als auch bei so kalter Witterung wie derzeit. Denn dann wärmt ihn ja das eingeknöpfte Fleece. Abgesehen von der Haltbarkeit des edlen Stückes, dient die Farbe Emiles Sicherheit, weil er nun von Weitem gesehen werden kann. Bijou ist ganz neidisch – aber sie ist ja von ihrem dicken Fell perfekt geschützt und da sie weiß ist, wird sie ohnehin gut gesehen.

Wer auch Interesse an einem reißfesten und robusten, aber trotzdem eleganten Windhundmantel hat, kann sich bei mir melden.

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Weihnachtliche Gefahr für Hund und Katz

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Die Adventszeit und die Weihnachtstage sind meist mit viel Trubel verbunden, den auch die Tiere zu spüren bekommen. Kerzen, Christbaumschmuck und ungesunde Leckereien von der Festtafel sind für viele dabei Verlockung und Gefahr zugleich. Damit Weihnachten für Mensch und Tier stressfrei bleibt, gibt der Deutsche Tierschutzbund (https://www.tierschutzbund.de) Tipps für den Umgang mit Hund, Katze und Co. während der Feiertage. Ein Haustier und insbesondere ein Hund oder eine Katze sind in der Regel richtige Familienmitglieder.

Einsamen Menschen dienen sie gar als Ersatz für eine fehlende Bezugsperson. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Tier auch ein Weihnachtsgeschenk erhalten soll. Nur sollte man darauf achten, dass die Leckereien, Spielzeug oder Zubehör tierschutzgerecht sind. Zum einen können spontane Futterumstellungen zu Problemen führen, zum anderen sind zuckerhaltige Snacks oder Gebäck, das für den menschlichen Verzehr gedacht ist, absolut ungeeignet. Schokolade etwa enthält Theobromin, was bei Tieren zu schweren Vergiftungserscheinungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Auch splitternde Geflügelknochen oder Fischgräten bergen ein hohes Risiko innerer Verletzungen.

Bei der Auswahl von Tierspielzeug und -zubehör sollte man darauf achten, dass keine Teile, zum Beispiel aus Plastik, abgenagt und dann verschluckt werden können. Auch normale Kuscheltiere sind nicht unbedingt für Hunde oder Katzen geeignet. Besser greift man auf eigens für sie produzierte Stofftiere zurück. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Hunde ist etwa ist ein Futterball, den man mit Leckereien bestücken kann. Solche Stöber- und Geschicklichkeitsspiele tragen zur geistigen Anregung bei, weil der Hund sich sein Futter erarbeiten muss. Und Emile bekommt übrigens ein neues Mäntelchen – aber dazu an anderer Stelle mehr (s.a. den Beitrag: Emile und seine Kleider – http://www.inga-spruenken.de/das-mantelchen-die-vierte-emile-und-seine-kleider/).

Gerade wenn sich an den Weihnachtstagen viel Besuch ankündigt, sollten Hunde und Katzen jederzeit Zugang zu einem Rückzugsort haben, an dem sie völlig ungestört sein können. Katzen sind da noch empfindlicher als Hunde, die gerne dabei sind. Neugierige Tiere können sich an Kerzen verbrennen oder sie umstoßen, so dass man Tiere und brennende Kerzen nie ohne Aufsicht in einem Raum lassen sollte. Auch der Christbaum fasziniert viele Hunde und Katzen. Wenn sie den Baum anspringen, könnte er umfallen. Daher sollte er besser mit einem Haken an der Wand befestigt sein. Geschenkbänder und Lametta könnten beim Verschlucken einen lebensbedrohlichen Zustand erzeugen, wenn sie sich etwa im Darm „auffädeln“. Daher sollte man grundsätzlich besser Baumschmuck aus Naturmaterialien, wie Stroh oder Holz, verwenden.

Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln enthalten für Haustiere giftige Substanzen, die zu Magen-Darmbeschwerden mit Krämpfen und oft blutigem Durchfall, Erbrechen, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen führen können. Je nach aufgenommener Menge ist der Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen. Die Pflanzen sollten daher immer außer Reichweite der Tiere stehen. Auch auf Duftöle und Schneespray, an denen die Tiere lecken könnten, sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltsstoffe besser verzichten.

Wenn man ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann Weihnachten für Mensch und Tier indes zu einem entspannten und fröhlichen Fest werden. In diesem Sinne wünschen Bijou & Emile frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Ahnenforschung Hund – oder Wölfe sind Fleischfresser

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Der Hund stammt vom Wolf ab – darin sind sich Wissenschaftler einig. Doch wo gab es die engsten Vorfahren der Hunde, die wir heute kennen? „In Europa“, sagen die einen, „im Nahen Osten“, die anderen und auch Sibirien und Südchina sind Regionen, die in diesem Zusammenhang gerne genannt werden.

In der Deutschland-Radio-Wissens-Reihe wurde kürzlich gemeldet, dass ein internationales Forscherteam meint, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben. Demnach lebten die Vorfahren unserer heutigen Hunde vor mindestens 15.000 Jahren in Zentralasien. Das schlossen die Forscher aus einer DNA-Analyse, ähnlich der, mit der herausgefunden wurde, dass die direkten Vorfahren des Menschen in Ostafrika lebten. Die DNA wurde – anders als bei früheren Vorgehensweisen – nicht nur von reinrassigen Hunden, sondern auch von allen möglichen Mischlingshunden mit einbezogen und mit der von Fossilienfunden aus Zentralasien verglichen.

Ob die Hunde dort auch domestiziert wurden oder schon domestiziert nach Zentralasien kamen, steht indes in den Sternen. Aber so wirklich wichtig ist dies auch nicht. Wichtig ist indes, zu wissen (und zu berücksichtigen), dass Hunde wie ihre Vorfahren nun einmal Fleischfresser sind. Das wiederum wird in den herkömmlichen Trockenfuttern nicht berücksichtigt. Die meisten enthalten einen höheren Anteil pflanzlicher, als tierischer Stoffe und nur winzige Anteile an richtigem Fleisch. Diese dauerhafte Fehlernährung kann, zumal Hunde wie Menschen dank der Medizin auch immer älter werden, zu Problemen mit den Verdauungsorganen führen. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind bei Hunden auf dem Vormarsch.

Wer dem entgegenwirken möchte, sollte die Zutaten der Trockenfutter vor dem Kauf mal genauer unter die Lupe nehmen. Bijou und Emile jedenfalls erhalten ein Trockenfutter, dessen reiner Fleischgehalt bei über 60 Prozent liegt. Und da Frauchen die 15-Kilo-Säcke zu schwer sind, muss das Tragen der Postbote übernehmen (www.petspremium.de). Wenn er das dicke Paket dann bringt, sind Emile und Bijou mit Feuereifer dabei. Schließlich riechen ihre feinen Nasen das Futter selbst noch in der luftdichten Verpackung. Wie schon ihre Vorfahren sind sie im Futter-Finden einfach unschlagbar.

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