Mit Alternativ-Medizin gegen Krebs und Schmerzen


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Naturheilkunde und Homöopathie können auch bei Tieren die besten Dienste leisten – so geschehen bei Bijou. Die 13-jährige Dame war in letzter Zeit eher unlustig, wenn es ums Spazieren gehen ging. Sie trottete hinterher und freute sich auch nicht morgens auf den großen Spaziergang. Parallel dazu entdeckte ich vor einiger Zeit ein kleines Knötchen am hinteren Ende der linken Milchleiste. Ihre Blutwerte waren gut, wie der Tierarzt feststellte, aber bei dem Knötchen handele es sich um ein Mammakarzinom, sagte er. Auf meine Frage hin, ob man es nicht entfernen sollte, meinte er, dass es noch sehr klein sei und man es lieber regelmäßig kontrollieren solle, da ansonsten die ganze Milchleiste entfernt werden müsse. Und es könnte dann auch auf der anderen Seite auftreten.

Das befriedigte mich wenig. Sollten wir erst warten, bis es groß geworden ist und dann anfängt zu streuen? Ich recherchierte und stieß auf Mittel der biologischen Krebstherapie. Dabei erfuhr ich, dass mehr als zwei Drittel der Krebspatienten heute neben den konventionellen Therapieverfahren zusätzlich zur Misteltherapie greifen und diese bei allen Tumorerkrankungen sinnvoll sei. Und ich las über das alternative Krebsmittel Essiac (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/essiac/@view/html/index.html), eine Kräutermischung, die für gewöhnlich als Tee verabreicht wird. Auf gut Glück bestellte ich die Kräutermischung in Kapselform und Misteln in Tropfenform. Beide Mittel sollte die Bildung von Krebszellen hemmen.

Seit knapp zwei Monaten erhält Bijou nun jeden Tag die Misteltropfen sowie den Inhalt einer halben Kapsel Essiac in ihr Futter. Ich habe es zunächst gar nicht so gemerkt, aber plötzlich fiel mir auf, dass Bijous Unlust beim Spazieren gehen verflogen war. Wie früher lief sie freudig mit, sprang herum und forderte Emile zum Spiel auf. Und noch etwas Tolles geschah: ich suchte nach dem Knötchen, aber fand es nicht mehr. Also denke ich, dass der Krebs besiegt ist. Weiterhin gebe ich ihr nun die Misteltropfen und die Kapseln und schaue mal, wie es sich entwickelt. Ihrer Lebenslust nach zu schließen, bin ich guter Hoffnung.

Bei Emile hat die Homöpathie gut funktioniert. Er musste leider vergangene Woche kastriert werden, da er immer wieder Prostataprobleme hatte und mehrere Tierärzte mir dazu geraten hatten. Also tat ich schweren Herzens diesen Schritt. Was mir dabei nicht gefiel war, dass die Tierärztin ihn nach der OP nicht hat schlafen lassen, sondern schon nach einer Stunde künstlich wieder aus der Narkose holte. Er hatte zwar eine Schmerzspritze erhalten, die 24 Stunden lang wirken sollte, aber er jammerte fürchterlich. Die Tierärztin meinte, dass die Spritze nicht gegen das Ziepen helfen würde, da müsse er durch. Er fiepte den ganzen Nachmittag und war sehr unruhig. Schließlich verabreichte ich ihm Staphisagria D 6 als Globuli. Das hatte schon Bijou nach ihrer Kastration gut geholfen.

Nach der dritten Gabe schlief er ein und jammerte auch nicht mehr. Und in der Nacht hatte er sogar schon gefressen. Am nächsten Morgen wiederholte ich die Gabe. Die Nachuntersuchung war zufriedenstellend, aber laut Tierärztin sollte ich ihm noch drei/vier Tage das Schmerzmittel geben, was ich am ersten Tag auch tat. Am zweiten Tag reduzierte ich es, da er schon anfing herumzuspringen. Ich dachte, dass ihm sein Körper ohne Schmerzmittel durch das Schmerzsignal schon sagen würde, wenn es zu viel ist. Zudem hat Emile ein ganz empfindliches Verdauungssystem und das Schmerzmittel greift es an. Am dritten Tag gab ich ihm nur noch das homöopathische Mittel. Jetzt ist es eine Woche her und alles ist super gut verheilt. Er läuft fast schon wieder genauso schnell wie vorher. Es lebe die alternative Medizin. Die hilft – neben einer Wärmflasche – übrigens auch bei Emiles Bauchschmerzen. Dazu beim nächsten Mal mehr.

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Diagnose Prostatitis – Emile soll seine Manneskraft verlieren

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Großes Drama für Emile – der Tierarzt empfiehlt eine (chemische oder chirurgische) Kastration. Aber damit können wir Drei uns nun gar nicht anfreunden. Hintergrund für diese Empfehlung ist eine stark vergrößerte Prostata. Bei Rüden umschließt die Vorsteherdrüse im Becken die Harnröhre, in die sie auch den Teil der Samenflüssigkeit abgibt, den sie produziert. Bei Veränderungen des Hormonhaushaltes ändert sich ihre Struktur und Größe.

Schuld daran ist das Testosteron, das eine Vermehrung und Vergrößerung der Drüsenzellen bewirkt. Das kann auch zu Zysten führen. Mit zunehmendem Alter ist eine Vergrößerung der Prostata normal, tritt aber normalerweise erst ab etwa sieben Jahren auf. Emile ist gerade mal fünf und der Tierarzt hat die Diagnose gestellt, nachdem er mit dem Finger seinen Enddarm abgetastet hat. Er hätte auch röntgen, Blut- und Urinuntersuchungen durchführen können, was er aber für nicht nötig hielt, da die Diagnose eindeutig sei.

Nur in seltenen Fällen wird die Prostata so groß, dass sie den Kot- und Harnabsatz behindert. Anzeichen dafür sind ein bandförmiger, plattgedrückter Stuhl und das unregelmäßige Erscheinen blutiger oder gelber Tröpfchen auf der Penisspitze. Nur Letzteres hat Emile und die blutigen Tröpfchen haben mich dazu gebracht, zum Tierarzt zu gehen. Abgesehen davon geht es ihm gut. Die Harn- und Kotprobleme hat er nicht.

Nur mit Hormonen kann die Prostata laut dem Tierarzt zu einer Schrumpfung gebracht werden. Besser ist daher die chirurgische oder chemische Kastration. Bei Letzterer wird ein Hormonchip unter die Haut gepflanzt, der bis zu acht Monate Wirkstoffe an den Körper des Rüden abgibt, die die übermäßige Testosteronproduktion verhindern und so eine Verkleinerung der Prostata bewirken. Das wiederum belastet aber auch seinen Organismus, bleibt daher nur die chirurgische Kastration. Da ich aber gerne mal Junge von Emile haben wollte und mich auch sonst nicht so wirklich damit anfreunden kann, ohne nicht andere Dinge probiert zu haben, wählte ich jetzt zunächst das kleinste Übel, nämlich eine Hormonspritze, die bis sechs bis acht Wochen hält.

Wie ich herausfand, kann die Prostata auch durch Bakterien oder Pilze vergrößert sein. Jedenfalls muss die Prostataerkrankung unter Beobachtung bleiben. Zunächst einmal probiere ich jetzt homöopathische Mittel. Sie sollen unter anderem bei der Beseitigung des Ausflusses helfen. Ist er eitrig und besteht ein starker Hang nach warmen Orten, soll Hepar Sulfuris helfen, bei chronischem, dünnem Ausfluss Silicea, bei gelbgrüner Farbe Pulsatilla. Bei Geschwüren kann Mercurius solubilis eingesetzt werden, während Origanum majorana den Geschlechtstrieb regulierend beeinflussen soll. Junge Rüden sollen Staphisagria bekommen, alte Agnus castus. Auch Nux Vomica oder Cantharis helfen etwa bei Darmproblemen und Blasenentzündungen. Ich probiere es jetzt mal mit Silicea. Aber ich fürchte, langfristig gibt es nur das eine.

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Arme Dickerchen – wenn der Winterspeck krank macht

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Nicht nur Menschen haben mit Übergewicht zu kämpfen, auch viele Hunde leiden daran. Da es Rassen gibt, die immer alles fressen, was sie vorgesetzt bekommen und es leider auch Menschen gibt, die es zu gut meinen, sind viele Hunde übergewichtig. Wie die Tierschutzorganisation TASSO e.V. berichtet, kann Übergewicht bei Hunden in Zusammenhang mit fehlender Bewegung aber zu Krankheiten wie Fettleber, Diabetes mellitus, Gelenkbeschwerden, Atemnot, Herz-Kreislaufprobleme und Bluthochdruck und die Lebenserwartung des Tieres erheblich herabsetzen.

Emile und Bijou haben eher das gegenteilige Problem. Sind sie doch eher „mäkelige Esser“. Man muss Emile förmlich bitten, dass er sein Futter anrührt. Bei ihm besteht eher die Gefahr, dass er zu dünn, statt zu dick wird. Das liegt aber nicht nur daran, dass er sehr wählerisch im Hinblick auf sein Futter ist, sondern auch an seinem Windhund-Stoffwechsel. Das heißt, je mehr er frisst, umso mehr kommt hinten wieder raus, so dass er niemals Fett ansetzen kann. Und auch Bijou neigt dazu, eher zu wenig, als zuviel zu fressen und hat offensichtlich einen schnellen Stoffwechsel. Darum haben beide immer volle Futternäpfe, so dass sie fressen können, sobald sie Hunger haben. Und das tun sie oftmals nachts. Morgens ist dann alles leer geputzt.

Bei gierigen Hunden rät Tasso, dass man sobald sich die Körperkontur nicht mehr erkennen lässt, es höchste Zeit ist, die Futterrationen zu überdenken. Bevor man sein Tier aber auf Diät setzt, sollte man den Tierarzt befragen und sich vergewissern, dass das Übergewicht nicht etwa Symptom einer bestehenden Krankheit wie einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer anderen Stoffwechselkrankheit ist. Und auch eine Kastration kann die Verbrennung herabsetzen und zur Gewichtszunahme führen.

Also ist es wichtig, dass Hunde nicht mehr Kalorien aufnehmen, als sie verbrennen. „Ein großes Problem ist die nicht artgerechte Ernährung. Verschiedene Leckerlies mit Joghurt, Honig und anderen süßen Zusätzen erschweren es manch einem Tierhalter, im Tierbedarfsladen am Regal vorbeizugehen“, weiß Dr. Anette Fach, die für die Tierschutzorganisation TASSO tätige Tierärztin. Man sollte zudem auf ausreichende Bewegung achten, damit der Hund nach seinem arttypischen Bedarf gesund und glücklich ist. Dazu gehören Rennen und Toben sowie regelmäßige Spaziergänge. Die helfen auch gegen manch eine Speckrolle, die Herrchen und Frauchen über die Festtage angesetzt haben.

Weitere Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Tier gibt es auch unter www.tasso.net.

 

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