Emile und Bijou unterwegs – oder so klappt’s mit dem Hund in der Bahn

Mayersche 031

 Gestern hatte Emile und Bijou ihren großen Auftritt bei der Mayerschen. Dabei konnten sie zeigen, dass sie echte Kölner Stadthunde sind, die sich auch in der Buchhandlung zu benehmen wissen. Zwar sind sie samt Frauchen mit dem Auto angereist, aber für sie wäre es auch kein Problem, mit der Bahn zu fahren. Darin sowie in den Bussen der KVB dürfen Hunde grundsätzlich kostenlos mitfahren.

Dabei ist es egal, ob der Hund auf dem Gang, vor oder unter dem Sitz oder auf dem Schoß des Hundeführenden sitzt, er laut KVB-Pressesprecher Stephan Anemüller nur keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. Voraussetzung ist allerdings, dass die Hunde „sachgerecht mitgeführt werden“, das heißt an der kurzen Leine, damit sie keine anderen Fahrgäste gefährden, etwa durch Zuschnappen oder aber andere Leute über die Leine stolpern. Ist der Hund unsicher, zeigt schnell Nervosität oder ist bekannt dafür, dass er schnell zubeißt, ist das Anlegen eines Maulkorbes oder einer ähnlichen Sicherung obligatorisch.

Diese Verpflichtung ist in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen (ABB) des Nahverkehrs in NRW festgelegt. Das Gleiche gilt für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der auf einigen Kölner Strecken fährt. Und auch in Taxis werden Hunde kostenfrei transportiert, man sollte nur bei der Anmeldung sagen, dass ein Hund mitfährt.

Weitere Details zum Fahren mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es bei „Fred & Otto unterwegs in Köln“. 

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Emile und Bijou bei der Mayerschen

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Nach einer längeren Wanderung gestern für den neuen Wanderführer „Fred & Otto unterwegs um Köln/Bonn“ bereiten sich Emile und Bijou samt Frauchen vor auf eine Buchpräsentation morgen, 15. Februar, 12 Uhr, bei der Mayerschen in Köln-Nippes, Neusser Straße 226 (http://www.mayersche.de/buchhandlung/koeln-nippes/). Gemeinsam stellen wir „Fred & Otto unterwegs in Köln“ vor. Zu diesem Zweck gab es ein paar schöne Halstücher für die beiden vierbeinigen Stars.

Wir lesen vor aus dem Blog und dem Buch. Dabei erfahren die Zuhörer jede Menge Details aus dem Hundeleben. So beispielsweise auch, warum Hunde beim Züchter so teuer sind. Denn die Preise aus einer verantwortungsvollen Zucht sind allein dem Tierschutz geschuldet. Die Vorschriften, die jeder Züchter erfüllen muss, der Papiere ausstellen will, regelt der jeweilige Zuchtverband der einzelnen Rassen.

Das fängt damit an, dass die Hündin in zwei Jahren nur zwei Würfe haben darf und das erst ab dem zweiten bis maximal dem achten Lebensjahr. Zuvor wird sie auf Herz und Nieren geprüft und geschaut, ob sie nicht irgendwelche Erbkrankheiten hat (Kosten rund 2000 Euro). Dabei werden etwa Gebiss, Augen und Skelett beurteilt, damit sie auch gesunde Welpen zur Welt bringen kann, die den Zuchtstandards entsprechen.

Überprüft werden aber auch ihre Haltungsbedingungen und die ihres Zukünftigen, so dass man sicher sein kann, dass die Tiere psychisch und physisch bei bester Gesundheit sind – ganz im Gegensatz zu Hobbyzuchten oder gar den sogenannten Wühltischwelpen.

Wie man sich vor dubiosen Hundehändlern schützen kann, ist ebenfalls eins der Themen in Fred & Otto unterwegs in Köln. Fragen dazu, zu den Vorschriften und Freilaufflächen in Köln, zu Hundeschwimmbädern, Hundeernährung, Hundehoroskop oder zur Freizeitgestaltung mit Hund beantworten wir morgen gerne persönlich.

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