Weihnachtliche Gefahr für Hund und Katz

MäuseWeih (7)

Die Adventszeit und die Weihnachtstage sind meist mit viel Trubel verbunden, den auch die Tiere zu spüren bekommen. Kerzen, Christbaumschmuck und ungesunde Leckereien von der Festtafel sind für viele dabei Verlockung und Gefahr zugleich. Damit Weihnachten für Mensch und Tier stressfrei bleibt, gibt der Deutsche Tierschutzbund (https://www.tierschutzbund.de) Tipps für den Umgang mit Hund, Katze und Co. während der Feiertage. Ein Haustier und insbesondere ein Hund oder eine Katze sind in der Regel richtige Familienmitglieder.

Einsamen Menschen dienen sie gar als Ersatz für eine fehlende Bezugsperson. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Tier auch ein Weihnachtsgeschenk erhalten soll. Nur sollte man darauf achten, dass die Leckereien, Spielzeug oder Zubehör tierschutzgerecht sind. Zum einen können spontane Futterumstellungen zu Problemen führen, zum anderen sind zuckerhaltige Snacks oder Gebäck, das für den menschlichen Verzehr gedacht ist, absolut ungeeignet. Schokolade etwa enthält Theobromin, was bei Tieren zu schweren Vergiftungserscheinungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Auch splitternde Geflügelknochen oder Fischgräten bergen ein hohes Risiko innerer Verletzungen.

Bei der Auswahl von Tierspielzeug und -zubehör sollte man darauf achten, dass keine Teile, zum Beispiel aus Plastik, abgenagt und dann verschluckt werden können. Auch normale Kuscheltiere sind nicht unbedingt für Hunde oder Katzen geeignet. Besser greift man auf eigens für sie produzierte Stofftiere zurück. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Hunde ist etwa ist ein Futterball, den man mit Leckereien bestücken kann. Solche Stöber- und Geschicklichkeitsspiele tragen zur geistigen Anregung bei, weil der Hund sich sein Futter erarbeiten muss. Und Emile bekommt übrigens ein neues Mäntelchen – aber dazu an anderer Stelle mehr (s.a. den Beitrag: Emile und seine Kleider – http://www.inga-spruenken.de/das-mantelchen-die-vierte-emile-und-seine-kleider/).

Gerade wenn sich an den Weihnachtstagen viel Besuch ankündigt, sollten Hunde und Katzen jederzeit Zugang zu einem Rückzugsort haben, an dem sie völlig ungestört sein können. Katzen sind da noch empfindlicher als Hunde, die gerne dabei sind. Neugierige Tiere können sich an Kerzen verbrennen oder sie umstoßen, so dass man Tiere und brennende Kerzen nie ohne Aufsicht in einem Raum lassen sollte. Auch der Christbaum fasziniert viele Hunde und Katzen. Wenn sie den Baum anspringen, könnte er umfallen. Daher sollte er besser mit einem Haken an der Wand befestigt sein. Geschenkbänder und Lametta könnten beim Verschlucken einen lebensbedrohlichen Zustand erzeugen, wenn sie sich etwa im Darm „auffädeln“. Daher sollte man grundsätzlich besser Baumschmuck aus Naturmaterialien, wie Stroh oder Holz, verwenden.

Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln enthalten für Haustiere giftige Substanzen, die zu Magen-Darmbeschwerden mit Krämpfen und oft blutigem Durchfall, Erbrechen, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen führen können. Je nach aufgenommener Menge ist der Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen. Die Pflanzen sollten daher immer außer Reichweite der Tiere stehen. Auch auf Duftöle und Schneespray, an denen die Tiere lecken könnten, sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltsstoffe besser verzichten.

Wenn man ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann Weihnachten für Mensch und Tier indes zu einem entspannten und fröhlichen Fest werden. In diesem Sinne wünschen Bijou & Emile frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Wohnen mit Weihnachtshund

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Emile hat zu Weihnachten ein neues Körbchen bekommen. Als wir es ihm hinstellten, sprang er sogleich hinein – und Bijou hinterher. Als wollte sie sagen, ich will auch ein neues, weigerte sie sich, auch wieder auszusteigen. Nur mit der getrockneten Entenbrust, die beide als Weihnachtssnack bekommen sollten, war sie wieder aus dem Körbchen zu locken. Denn ihre Leckerchen kann sie natürlich nur in ihrem eigenen Körbchen fressen. Der Heiligabend war gerettet.

Einen Tag später ging es in den Westerwald zum Weihnachten feiern mit der ganzen Familie meines Lebensgefährten. Klar waren die beiden dabei – fein gemacht mit einem Weihnachtsschleifchen am Halsband natürlich. Solche Aktionen sind für die zwei ein großer Spaß, weil sie wissen, bei der „Oma“ gibt es Fleischwurst zur Begrüßung. Das ganze Weihnachtsgewusel danach interessiert sie nicht wirklich. Bis zum Spaziergang machten sie es sich auf dem Teppich gemütlich. Das hatte eine besondere Steigerung erfahren, denn das „Christkind“ hatte einen neuen hochflorigen Teppich gebracht. Dort war es so schön kuschelig, dass beide am Abend gar keine Lust hatten, wieder ins kalte Auto zu steigen, um ins eigene Heim zu fahren.

Zum Thema Eigenheim – dort sind Tiere und ihre Haltung natürlich kein Problem. In der Mietwohnung sieht das indes anders aus. Dort ist das Thema ein unerschöpfliches, das auch die Gerichte gerne beschäftigt. Bis zu einem Urteil im März dieses Jahres durfte grundsätzlich nur maximal ein Yorkshire-Terrier in der Mietwohnung gehalten werden – wenn es keine gesonderte Regelung im Mietvertrag dazu gab. Kleinste Hunde zählen nämlich als Kleintier wie etwa Schildkröten, Hamster und Meerschweinchen. Auf Klage eines Hundehalters aus Gelsenkirchen änderte sich die rechtliche Lage im März 2013.

In dem Fall war im Mietvertrag einer Wohnungsbaugenossenschaft Hundehaltung verboten. Trotzdem zog der neue Mieter mit Familie samt kleinem Mischlingshund ein und wurde aufgefordert, das Tier innerhalb von vier Wochen abzuschaffen. Der Mieter weigerte sich jedoch und bestand damit vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Der urteilte, dass damit Hundehalter benachteiligt würden. Hundehaltung darf demnach nur noch verboten werden, wenn sie die anderen Mieter beeinträchtigt und es Beschwerden gibt.

Wie es in Köln bei den großen Wohnungsbaugesellschaften geregelt ist, steht in Fred & Otto unterwegs in Köln. 

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Emiles Körbchen – oder Weihnachtsgeschenke für Hunde?

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In der Berliner Ausgabe von „Fred & Otto“ gibt es einen Beitrag „Must-haves für Berliner Schnauzen“. Weil es so viel gibt in Sachen Hundezubehör und weil es auch so viele gibt, die an diesen sinnigen und unsinnigen Dingen verdienen, habe ich in Köln darauf verzichtet. Eigentlich bin ich auch nicht der Meinung, dass Hunde Weihnachtsgeschenke erhalten sollten. Warum auch? Für sie ist dieser Tag wie jeder andere auch. Sie haben mehr davon, wenn sie jeden Tag im Jahr mit Respekt und Liebe behandelt werden und immer etwas Leckeres zu fressen kriegen – eigentlich.

Aber man beschenkt sich ja auch ein Stück weit selbst, wenn der Hund sich freut – oder wenn man zumindest denkt, dass er es tut. Darum bekommt Emile in diesem Jahr ein neues Körbchen und zwar endlich eins, wo er auch reinpasst. Und das kam so: Nachdem Emile als Welpe bei uns eingezogen war, lag er mit Vorliebe in Bijous Körbchen. Das tat er auch noch, als er schon ausgewachsen und eigentlich viel zu groß dafür war. Nichts half, ihn davon abzuhalten. Seine Körbchen, egal welche Form und Größe und egal wie weich und schön, waren einfach uninteressant. Schließlich ging Bijous Körbchen bei seinem Gewicht immer mehr zu Bruch. Wir dachten uns, dass er vielleicht gerne ein kleineres Körbchen habe, in das er sich mehr einkuscheln könne. So kauften wir ihm ein Körbchen, das zwar etwas größer war, als Bijous, aber eben nicht allzu viel und für ihn eher knapp bemessen – und es klappte. Fortan lag er in seinem und Bijou bekam auch ein neues, weil das alte Korbgeflecht arg gelitten hatte.

Jetzt ist Emile drei Jahre alt und er rekelt sich gerne auf dem Rücken oder streckt alle vier Pfoten von sich, wofür das Körbchen eigentlich zu klein ist. Darum haben wir jetzt eins eine Nummer größer gekauft – und das bekommt er am 24. Und es gibt noch eine Extra-Portion Leckerchen in Form von getrocknetem Entenfleisch. Und ja, wir freuen uns darüber – sicherlich mehr als die zwei – und hoffen sehr, dass Emile die Weihnachtsnacht auch tatsächlich in seinem neuen Körbchen verbringt….

Frohe Weihnachten an alle Zwei- und Vierbeiner!

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